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Artikel im Nach Holland Blog
aus der Provinz Gelderland

 

  • Ein Kurztrip in die Hansestadt Harderwijk

    Noch nicht einmal 100 Jahre ist es her, da war an dieser Stelle die Zuiderzee. Das Wasser war salzig und der Strand ein echter Meeresstrand. Die Polder der Provinz Flevoland, die auf Sichtweite am anderen Ufer liegen, gab es noch nicht. Nur Wasser bis hin zur Nordsee.  Statt Surfer und Segler tummelten sich hier Fischer, die mit ihren Plattbodenschiffen hinausfuhren, um Hering und Aal zu fangen.

    Von harter Arbeit, wie der eines Fischers, wollen die meisten Leute heute nichts wissen. Das Thermometer hat die 30 Grad bereits hinter sich gelassen, chillen ist deshalb die oberste Devise. Auswahl zur Umsetzung des Vorhabens gibt es genug. Der Sandstrand, die Strandbar Walhalla oder eine der vielen Restaurant-Terrassen am Strandboulevard von Harderwijk.

    harderwijk strandDer Stadtstrand von Harderwijk ist gut besucht an diesem heißen Tag

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  • Schlösser-Tour quer durchs Land

    Ob sie wild waren die Feste in den 60er Jahren – wer weiß?! Glamourös und von viel Prominenz besucht, waren sie ganz gewiss. Celebrities wie Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida und Roger Moore zählten zu den Gästen und auch der europäische Adel war häufig zu Gast.

    Wie in den Jahrhunderten davor servieren Bedienstete in Uniform auch im 20. Jahrhundert den illustren Gästen köstliche Leckerbissen auf großen silbernen Tabletts. Vorzügliche Weine werden in kristallene Gläser geschenkt, die im Licht der Kronleuchter funkeln. Im Herrenzimmer nebenan wird die eine oder andere Zigarre geraucht, bevor sich Gastgeber und Gäste, in fantasievolle Kostüme gehüllt, im Ballsaal vergnügen.

    Schloss De Haar bei UtrechtWie aus dem Märchen entsprungen - Kasteel de Haar

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  • Immer am Fluss entlang – die Lingeroute

    Rivierenland, nennt sich dieses Gebiet ganz im Westen der Provinz Gelderland. Und Flüsse, was die deutsche Übersetzung für Rivieren ist, gibt es hier einige. Die Maas bahnt sich ihren Weg Richtung Nordsee und auch die Flüsse Waal und Lek, die aus dem Rhein hervorgekommen sind, haben diese Richtung eingeschlagen.

    Dazwischen, klein und gemächlich, schlängelt sich die Linge durch die Landschaft. An ihren Ufern, üppiges Grün mit einigen gelben und weißen Blüten-Tupfern dazwischen. Hübsche Dörfer, die in Reisekatalogen gerne mit pittoresk bezeichnet werden. Und dann wir – gemütlich radelnd auf der wunderschönen Lingeroute, immer am Fluss entlang.

    Radtour Lingeroute RivierenlandLekker Radeln auf der Lingeroute im Rivierenland

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  • Königliches im Paleis Het Loo

    Sie soll zwei Tage geweint haben, als ihr Vater ihr mitteilte, dass Sie Wilhelm III. von Oranien heiraten sollte. Sie, Maria II., war hübsch und 15 Jahre alt. Ihr Bräutigam war sehr klein, mit einer Hakennase ausgestattet, dazu 12 Jahre älter und ihr Cousin. Nicht gerade ein Traumprinz für eine 15-jährige, auch nicht im 17. Jahrhundert.

    Eine schlechte Partie war er aber nicht. Paleis Het Loo, das Wilhelm III. einige Jahre nach seiner Heirat mit Maria erbauen ließ, ist noch heute ein Zeugnis für seine Stellung und seinen Reichtum. Gebaut als Sommerresidenz und Jagdschloss wurde es bis 1975 von der königlichen Familie genutzt, bevor es zu einem Museum wurde.

    paleis het looEingang zum Paleis Het Loo

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  • Übernachten im Turm von Schloss Huis Bergh

    Kanonenkugeln und Musketensalven hatte man früher zu befürchten, wenn man sich unangemeldet und unter falscher Flagge dem runden Wehrturm aus Backstein näherte. Ganz so einfach ließ man die Feinde das Schloss nicht einnehmen. Scheinbar hatte diese Befestigung mit Mauer und Türmen auch Erfolg, mit Waffengewalt eingenommen wurde das Kasteel Huis Bergh meines Wissens nie.

    Die Backsteine sind dieselben, den Pulverdampf kann man aber schon sehr lange nicht mehr riechen. Im Kellerverlies darben keine Gefangenen mehr, wie einst, die letzte „Hexe“ von 's-Heerenberg Mechteld ten Ham. Sie hat ihr Gefängnis schon lange verlassen, wenn auch nicht ganz freiwillig – sie wurde im Jahre 1605 verbrannt.

    Heute ist Luxus eingekehrt in den Turm. Luxus, den man mieten kann und rundherum genießen.

    Übernachten im Schloss Huis BerghWie im Märchen - Übernachten im Turm von Schloss Huis Bergh

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  • Im Ferienhaus bei Landal Stroombroek

    Schlicht 4BLM nennt sich unser Typ Ferienhaus mit der Nummer 176. Mit fünf anderen Häusern steht es rund um den kleinen Platz mit dem Kinder-Spielhäuschen in der Mitte. Ein Autostellplatz vor der Tür und ordentlich mit Hecken als Sichtschutz vom Nachbar getrennt. Der Abstand zwischen den Häusern ist groß genug, dass man sich nicht auf der Pelle sitzt.

    Die Bäume ringsum haben ihr buntes Herbstlaub auf die Terrasse und den Rasen rund ums Haus verteilt. Man fühlt sich wie mitten in der Natur. Mir gefällt es hier schon einmal auf Anhieb.
    Aber gut, das wichtigste kommt noch - das Innenleben unseres Luxus-Ferienhauses mit eigener Sauna.

    Ferienhaus im Ferienpark Landal StroombroekHübsche Ferienhäuser mitten im Grünen

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  • Doesburg – Hanse, Senf und Beschaulichkeit

    „Burg im feuchten Gebiet“, soll die ursprüngliche Bedeutung des Stadtnamens Doesburg gewesen sein, übrigens wie beim namentlichen Pendant der deutschen Stadt Duisburg. Obwohl die Stadt immer noch am Fluss IJssel liegt, holen sich die Bewohner nur noch selten nasse Füße. Seit 1237 besitzt Doesburg die Stadtrechte und als wichtige Hanse- und Festungsstadt, lernte sie schnell das Wasser aus der Stadt zu bannen und den Fluss als wichtigen Handelsweg zu nutzen.

    Als Handelsmetropole kann man das heutige Doesburg nicht mehr bezeichnen. Die Stadt ist zwar im ganzen Land bekannt für ihren Senf, aber mehr fällt vermutlich nicht einmal den Niederländern ein, wenn sie den Städtenamen hören. Beschaulichkeit ist eingezogen in das Städtchen in Gelderland. Eine Gemütlichkeit, gespickt mit gebauten Zeugnissen einer reichen Vergangenheit als Hansestadt, die ihr euch unbedingt mal ansehen solltet.

    doesburgHistorische Gemäuer in der Hansestadt Doesburg

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  • Ein Eldorado für Saunafreunde - Hotel Thermen Bussloo

    „Doonggg“, tönt es wohlklingend durch den Raum. Ein entspannendes Kribbeln breitet sich in mir aus. Schwingungen, die von der bronzenen Schale auf meinem Rücken ausgehen, vibrieren durch meinen Körper. Warm eingepackt in eine Lage kuscheliger Handtücher liege ich auf dem Bauch und die Masseurin sorgt mit tönenden Klangschalen für meine Tiefenentspannung.

    Einige Male schwitzen und abtauchen in frostiges Wasser habe ich heute schon hinter mir. Was gibt es Schöneres, als sich nach einigen Saunagängen durch fachkundige Hände massieren zu lassen? Dass es heute keine Hände, sondern tibetanische Klangschalen sind, ist zwar neu für mich, aber deshalb nicht weniger angenehm.

    Thermen Bussloo

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  • Acht Schlösser mit dem Rad

    Imposante Schlösser mit Turm und Wassergraben, die ihren Ursprung im Mittelalter haben, und schicke Landhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Achtkastelenrouteheißt diese Rundtour fürs Fahrrad, die uns entlang acht Schlösser führt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Man hätte die Tour aber auch Alleentour nennen können, denn links und rechts säumen Bäume auf weiten Teilen der Strecke unseren Weg. Große stämmige Buchen und Eichen, deren Laub jetzt im Herbst ein Dach aus Rottönen über uns formt. Wie durch einen Tunnel, den ab und zu ein Sonnenstrahl golden einfärbt, radeln wir auf dem Weg von einem Schloss zum anderen.

    Manche Schlösser liegen ganz versteckt hinter einer dieser langen Alleen, die früher wohl mal die Auffahrt zum adeligen Wohnsitz war. Man sieht die Kutsche beinahe vor sich, wie sie sich mit Graf und Gräfin dem Portal ihres herrschaftlichen Landhauses nähert.

    Alleen unterwegs auf der Radtour Achtkastelenroute

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  • Wilde Gaumenfreuden

    „Hase mit Chicorée und Rosenkohl, Kartoffel und eine Jus mit Zitrus und Peperoni“, steht auf der Speisekarte an diesem Abend. Allein bei diesen wenigen Worten läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen. Ich esse gerne, sehr gerne sogar - auch Fleisch. Ich mag die Textur, die Konsistenz, den Geschmack. Ein Vegetarier werde ich wohl nie.

    Heute werden meine Geschmackspapillen sogar auf besondere Weise verwöhnt. Wild steht nämlich auf dem Speiseplan in der Villa Ruimzicht an diesem Abend. Gans, Reh, Hase und Wildschwein auf perfekte Art zubereitet und serviert.

    Wildessen in der Achterhoek

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  • Kunst im Schloss - Kasteel Huis Bergh

    Eine heiß begehrte Immobilie war es nicht. Ganze 132 Jahre hat es gedauert, bis sich ein Käufer für das Gebäude und die Ländereien fand. Aber eine schnelllebige Sache ist so ein Schloss ja nicht, da werden nicht die Jahre, sondern die Jahrhunderte gezählt.

    Schon mehr als acht Jahrhunderte sind es bei Kasteel Huis Bergh, auch wenn es sich seit dem 13. Jahrhundert äußerlich sehr verändert hat. Von einem Wohnturm auf einer künstlichen Insel hat es sich in ein stattliches Schloss mit einem charakteristischen Turm gewandelt. Wunderschön liegt es am Rand von 's-Heerenberg, umgeben von Wasser und Bäumen und mit der deutschen Grenze regelrecht hinterm Haus.

    huisberghDas Schloss Huis Bergh

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  • Wellness in der Achterhoek – Ferienpark Landal Stroombroek

    Es ist ruhig. Nur die Uhr an der Wand tickt gleichmäßig, als ob ein Herz schlägt. Braunes Herbstlaub liegt auf der Terrasse. Dort draußen vor der Schiebetür.

    Durch die kahler werdenden Äste der Bäume sehe ich das Häuschen nebenan. Eine Familie mit 3 kleinen Kindern hat sich dort einquartiert. Vor einer Stunde sind sie schon los gezogen. Mit Mützen auf dem Kopf und Gummistiefeln an den Füßen. Lachen und rennen, Spaß haben.

    Es muss geregnet haben in der Nacht. Der Tisch auf der Terrasse glänzt noch feucht. Jetzt versucht sich die Sonne einen Weg durch die Wolkendecke zu bahnen. Von Regen keine Spur. Ein paar Vögel zirpen, ihnen wäre ein bisschen Sonnen sicher auch lieber.

    stroombroek

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  • Piet Mondrian im Doppelpack - Winterswijk und Den Haag

    „Ach, der konnte ja auch malen!“ Diesen Satz hört Willi Weyers sehr oft, wenn er Besucher durch die Villa Mondriaan in Winterswijk führt, erzählt er mir. Hier, im Haus, wo Piet Mondrian seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte, werden die frühen Werke des berühmten Künstlers gezeigt. Landschaften, Windmühlen und Bäume, die der gelegentliche Museumsbesucher mit „echter“ Kunst verbindet.

    Die berühmten Mondrians, die jeder kennt, werden gerne in die Kategorie „das kann ich auch“ einsortiert. Die schwarzen Linien auf weißem Grund und Farbflächen in Rot, Blau und Gelb, scheinen so simpel. So einfach, wie das Ausmalen eines Bilderbuches. Nur ein kurzer Augenblick vor einem der Originale im Gemeentemuseum Den Haag aber genügt um zu erkennen - nichts ist weniger wahr.

    mondrianMondrian zum Aufessen

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  • Rotwein mit Gefühl, ein Weingarten in der Achterhoek

    Den Auftakt der Weinverkostung machen Verleiding und Gezusters in Rosé und Weiß. Versuchung und Geschwister sind etwas ungewöhnliche Namen für einen Wein, aber auch das Weingut, aus dem sie stammen, ist weit weg von gewöhnlich. Bei Um d’n Olden Smid wächst der Wein nicht auf Südhängen, sondern in der Ebene der Achterhoek. Sozusagen in der hinteren Ecke der Niederlande, nicht weit vom deutschen Bocholt entfernt.

    Wein und Niederlande, zwei Begriffe, die man eigentlich nicht in einem Atemzug nennt. Aber der Weinanbau in den Niederlanden ist auf dem Vormarsch oder besser gesagt er kehrt zurück, denn schon in den Zeiten der Römer wurde in den Niederlanden Wein angebaut.

    weingut

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  • Historische Steine in Zutphen

    „Wenn Du 16 bist, willst du dort nur weg“, erzählt mir Kim Heinen, die jetzt die internationale Presse in Rotterdam koordiniert. Sie muss es wissen. Sie ist dort aufgewachsen.

    In dieser Lebensphase hat man wohl auch wenig Interesse an der Historie dieser Stadt. Keinen Blick für die Stadtmauer, die so wunderschön in das Stadtbild integriert ist und für die Kirche, die über allem zu thronen scheint.

    Zugegeben das Nachtleben ist auch heute noch etwas eingeschränkt in dieser Hansestadt, aber am Tage versprüht Zutphen einen Charme, der mich sofort in den Bann zieht und mich nicht mehr loslässt.

    zutphen hansestadt

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  • SLEEP, EAT, DRINK IN-CREDIBLE - ein Hotel in Nijmegen

    Zugegeben ich habe schon in komfortableren Hotels geschlafen. In Hotelzimmern, in denen man von beiden Seiten ans Bett kann. Worin es einen Schrank gibt und eine Minibar. In denen man nachts keine Geräusche aus dem Lüftungskanal nebenan hört und man zum Licht ausmachen nicht wieder zur Tür gehen und im Dunkeln zurück ins Bett tapsen muss.

    Aber ich habe selten in einem Hotel geschlafen, das es schafft, einem immer wieder ein Grinsen aufs Gesicht zu zaubern. Das überrascht und mit Kreativität nur so um sich wirft. Das Charme hat und einfach nur Freude macht. Ganz nach dem Slogan des Hotels „SLEEP, EAT, DRINK IN-CREDIBLE!“

    nijmegen-credible

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  • Afrika in Gelderland

    „Nur der sitzende Mensch kann gerechte Entscheidungen treffen, wer wütend aufspringt, stößt sich den Kopf“ lese ich auf der Infotafel über die Toguna. Die Toguna ist sozusagen das Rathaus der Dogon, ein Volk im afrikanischen Mali, erfahre ich hier und endlich hat das Rätselraten über die Funktion dieser etwas seltsam anmutenden Konstruktion ein Ende.

    Ich bin nicht in Afrika unterwegs, sondern zwischen grünen Wiesen und Wald am Ortsrand von Berg en Dal. Dieser Ort liegt in Gelderland, gleich neben Nijmegen und direkt an der deutschen Grenze. Hier im Afrika Museum findet man nicht nur eine unglaubliche Sammlung an afrikanischer Kunst und Kultur, sondern auch gebaute und erlebbare Architektur.

    afrikamuseum togunaAfrikanische Baukunst im Afrikamuseum

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  • Entspannung pur im Sanadome

    Im warmen Wasser entspannen, sich treiben lassen oder in einem blubbernden Whirlpool sitzen - ich liebe es! Besonders jetzt im Winter, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, üben Thermalbäder eine starke Anziehungskraft auf mich aus.

    In Süddeutschland, meiner alten Heimat, gibt es Thermalbäder an jeder Ecke, hier in Holland sind sie äußerst dünn gesät. Doch habe ich eines davon gefunden, und zwar in Nijmegen.

    sanadome

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  • Nijmegen, Dezember, 16 Uhr 55

    Die einbrechende Dunkelheit lässt die Stadt leuchten. Fenster, Laternen und die Weihnachtsdekoration strahlen in einem warmen Gelb, während der Himmel sich zu einem wunderschönen Dunkelblau wandelt. Die Silhouetten der Menschen, die dick eingepackt von Laden zu Laden schlendern und ihre Weihnachtseinkäufe machen, zeichnen sich dunkel gegen die hell erleuchteten Schaufenster ab. Ein beinahe voller Mond macht das idyllische Bild perfekt und lässt mich meine kalten Füße vergessen.

    Kommt mit auf meinem Spaziergang durch die Stadt und lasst euch verzaubern durch das vorweihnachtliche Nijmegen.

    nijmegen0

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  • Nature Rewired im Valkhof in Nijmegen

    Wenige Ausstellungen in letzter Zeit haben mich so begeistert wie diese. Vielleicht, weil sie den kindlichen Spieltrieb in mir anspricht. Zumindest der Dreikäsehoch, der da auch herumwuselte, begeisterte sich deutlich sichtbar genauso sehr über diese roboterartigen Installationen, wie ich.

    Der Künstler Christiaan Zwanikken erweckt u.a. Tierskelette mit interaktiver Technik zu neuem Leben. Geräusche, Musik und Stimmen machen die kinetischen Kunstinstallationen auch akustisch zu einem absoluten Erlebnis. Nicht gruselig, abstoßend oder makaber, sondern faszinierend schön.

    valkhof ausstellung wildschweinFaszinierende Kunstinstallationen

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  • Abtauchen im Burgers‘ Ocean

    Es ist nur ein kurzer Weg von der feuchten Hitze des Dschungels im Burgers‘ Zoo bis zum Ozean. Genau genommen trennt nur ein kleiner Gang die beiden Welten. Dann geht es schon hinunter in das Reich der Korallen und Fische.

    Ganz ohne einen feuchten, quitschigen Taucheranzug und das Schleppen von Sauerstoffflaschen, kann man in Burgers‘ Ocean die Unterwasserwelt erleben. Ganz ohne Zeitdruck und knapper werdender Atemluft, Fische in allen Farben und Formen bewundern.

    ocean1

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  • Im Dschungel von Burgers‘ Zoo

    Grün, viel Grün. Dazu diese feuchte Wärme, die das Atmen schon ein bisschen schwer macht. Ich liebe es. Für mich ist es wie Urlaub, wie eine Reise weit weg, wo schwitzen rund um die Uhr Alltag ist.

    Ich kenne die Tropen, den Urwald oder was davon noch übrig ist. Aber hier, in diesem Mini-Dschungel, gibt es das Ganze kompakt im Kleinen. Ganz praktisch vor der Haustür. Geräusche von Vögeln, den süßen Duft von Blüten und das Rauschen eines Wasserfalls inklusive.  

    Burgers' BushIm Dschungel von Burgers' Zoo

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  • Den Delfinen so nah

    Delfine in niederländischen Gewässern gibt es eher selten. Aber es gibt sie. Man braucht aber schon sehr viel Glück um einen zu Gesicht zu bekommen. Mir war dieses Vergnügen leider noch nicht gegönnt.

    Um dem Großen Tümmler, der natürlich für alle Zeiten Flipper heißen wird, ganz nah zu sein, muss man in Holland ins Dolfinarium nach Harderwijk. Obwohl ich über Delfinarien sehr zwiegespalten bin, kann ich mich der Faszination, die Tiere von so nah zu beobachten, nicht entziehen.

    dolfinarium

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  • Natur und Kunst – De Hoge Veluwe

    Der Himmel sieht nicht vielversprechend aus, zwischen hellerem Grau gibt es auch sehr viel Dunkles. Regen liegt in der Luft. Dennoch entscheiden wir uns für den Bus Nr. 9, der uns nur bis zum südlichen Eingang des Nationalparks Hoge Veluwe bringt.

    Die kleine Radtour durch Wälder und blühende Heidefelder wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Das dunkle Grün der Bäume, das sanfte Gelb der Sandflächen mit dem kräftigen Lila des Heidekrauts bietet den richtigen Auftakt für die Kunst Van Goghs, die uns im Kröller-Müller Museum erwartet.

    Eingang Kröller-Müller MuseumAuf dem Weg ins Museum Kröller-Müller

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  • Geschichte zum Anfassen - Nederlands Openluchtmuseum

    „Erleben Sie Holland an einem Tag“, ist einer der Slogans auf der deutschen Website des Freilichtmuseums in Arnhem. Das mit dem Tag sollte man wirklich wörtlich nehmen. Denn einen ganzen Tag braucht man auf alle Fälle, um auch nur annähernd alles zu sehen.

    Und verpassen sollte man wirklich nichts. Überall gibt es Interessantes zu entdecken und man ist mitten drin in der Geschichte. Im Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert duftet es herrlich nach gebratenem Speck, da die Bauersfrau gerade kocht und in der alten Schmiede prasselt das Feuer, während der Schmied und sein Geselle das glühende Eisen bearbeiten.

    Openlucht Museum in Arnhem

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  • Das Wandern ist des Müllers Lust

    Wer kennt es nicht, dieses Wanderlied, mit dem man am Wandertag der Schule singend durch Wald und Wiese marschierte. 

    wandernGut, spätestens nach der ersten Strophe, kannte man den Text nicht mehr und nach der 4. Klasse war singen an sich nicht mehr so angesagt. Aber gewandert wurde, ob mit der Schule oder später dann in der Freizeit, z.B. bei einem Volkswandertag.

    Was aber gerade in Nijmegen bei den Vierdaagse geschieht, hat mit einem Volkswandertag, wie man ihn in Deutschland kennt, gar nichts zu tun. Das ist ein Spektakel mit über 40.000 (in Worten vierzigtausend) Teilnehmern, die 4 Tage lang 30, 40 oder 50 km zurücklegen - täglich.

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