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Artikel im Nach Holland Blog
aus der Provinz Friesland

 

  • Dem Watt ganz nah – Landal Esonstad

    Hell ist es noch nicht, aber es riecht schon verführerisch nach Kaffee. Anton, der Kapitän des Wadstruner, weiß, was seine Gäste morgens um diese Zeit brauchen. Nach und nach trudeln alle Mitfahrer unserer Wattenmeer-Tour ein, die Anlegestelle mitten im Ferienpark ist auch nicht zu verfehlen.

    Auch Ruben Smit ist mit von der Partie. Der niederländische Naturfilmer kennt sich im Watt bestens aus und hat einiges zu erzählen. In den letzten Jahren haben er und sein Team viel Zeit hier im Wattenmeer verbracht, um seine neueste Naturdokumentation „WAD“ zu drehen.

    landal esonstadDas Wasser ist im Ferienpark Landal Esonstad immer ganz nah

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  • Auf Stippvisite in Franeker

    „Touristen kommen wegen des Planetariums in die Stadt“, erzählt mir Pieter. Nach dem Besuch kommen sie dann gerne bei ihm vorbei, im Grand Café De Doelen. Direkt im Zentrum neben der Kirche liegt das Café, momentan mit einer großen Baustelle vor der Tür. Im Mai soll der neue Platz mit einem  der „11Fountains“ fertig sein. Das Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt Leeuwarden, das jeder der 11 Städte in der Provinz Friesland einen, von Künstlern entworfenen, Brunnen beschert.

    Mir bleibt heute leider nur wenig Zeit in der Stadt, darum habe ich die Qual der Wahl. Auch wenn der Wind eiskalt von Osten bläst, lockt der strahlend blaue Himmel mich dennoch hinaus in die Kälte. Das älteste funktionstüchtige Modell des Sonnensystems der Welt, das Planetarium Eise Eisinga, muss warten.

    franeker, cafe de doelenDie friesische Flagge vor dem Grand Café De Doelen

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  • Schiermonnikoog, die Erste – eine Winterreise

    Wir reisen ins Nirgendwo. Kleine Dörfer, Bauernhöfe und viel Platz dazwischen. Je weiter wir in den Norden kommen, umso leerer wird es. So ziemlich der nördlichste Punkt der Niederlande ist unser Ziel, Ruhe und Entspannung unser Vorhaben.

    Im gefühlten Nichts, der Hafen. Das Wattenmeer vor uns in nebliges Grau gehüllt. Im Zickzack bahnt sich die Fähre ihren Weg. Erst kurz vor dem Anlegen können wir die kleine Watteninsel wirklich erkennen. Die Vorfreude steigt.

    schiermonnikoog winterreiseEinsame Strände auf Schiermonnikoog im Winter

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  • Friesland kulinarisch – Entdeckungstour zu regionalen Spezialitäten

    Begeisterung begegnet mir an diesem Tag des Öfteren. Begeisterung und sehr viel Herzblut für das eigene Tun. Um mit einem regionalen Produkt in der Welt der Großkonzerne zu überstehen, ist das auch sicher nötig und jede Menge Optimismus braucht es noch dazu.

    Auf unserer Entdeckungstour durch Friesland begegnen mir heute gleich einige dieser Menschen, die sich mit ihrem Fach identifizieren. Stundenlang könnte ich ihnen zuhören, wenn sie voller Enthusiasmus und auch einer guten Portion Stolz von ihrem Tagwerk erzählen. Gewöhnliche 08/15-Jobs haben sie sich nicht ausgesucht. Kein Wunder, dass auch keine 08/15-Produkte bei ihnen entstehen.

    Friesland spezialitäten beerenburgEine regionale Spezialität, die äußerst beliebt ist - der Beerenburg

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  • Foodtour durch Leeuwarden

    Unter den deutschen Touristen ist Leeuwarden relativ unbekannt. Wenn man mal von den Wassersportlern absieht. Denn wer mit dem Boot öfters in Friesland unterwegs ist, hat die Hauptstadt dieser niederländischen Provinz meist schon kennengelernt. Im nächsten Jahr, also 2018, wird sich der Bekanntheitsgrad der Stadt erheblich steigern, denn dann ist Leeuwarden kulturelle Hauptstadt von Europa.

    Für mich ist es jetzt endlich auch einmal Zeit, Fuß in diese friesische Stadt zu setzen. Wie mir schnell klar wird, hätte ich das schon längst tun müssen. Was für ein hübsches Städtchen verbirgt sich da im Norden! Aber nicht nur das. Die Stadt hat auch kulinarisch gesehen einiges zu bieten und ist bereits bestens auf die Besucher im nächsten Jahr vorbereitet.

    Leeuwarden foodtourGrachten gibt es auch in der friesischen Hauptstadt Leeuwarden

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  • Hausboot Friesland – Fakten und praktische Tipps

    Wenn es ein Land in Europa gibt, das für Wassersport steht, sind es wohl die Niederlande. Kein Wunder, rund 18 % seiner Fläche besteht aus Wasser und zumindest gefühlt hat jeder Niederländer ein Boot. Aber auch ohne ein Eigenes gibt es genügend Möglichkeiten für einen Bootsurlaub. Charterbetriebe bieten Boote aller Art für Könner und Anfänger.

    Für die allermeisten Boote braucht man in den Niederlanden keinen Bootsführerschein und auch als blutiger Anfänger ist ein Bootsurlaub kein Problem. Vor allem Motorboote, die auch als Hausboot bezeichnet werden, da man darauf auch schläft, sind ideal für eine Tour durch friesische Gewässer.

    hausboot tippsDie friesische Natur mit dem Boot genießen - traumhaft!

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  • Abenteuer Hausboot-Tour in Friesland

    Ein leichter Morgennebel hängt über dem üppigen Grün am Ufer. Die aufgehende Sonne taucht alles in goldenes Licht. Das Wasser spiegelglatt, kein Windhauch kräuselt die Wasseroberfläche. Kaum zu glauben nach diesem stürmischen Anlegemanöver am gestrigen Abend.

    Mein Traum ist endlich wahr geworden. Auf einem Hausboot geht es durch Friesland. Durch hübsche Dörfer, auf Kanälen entlang und quer über die friesischen Seen. Übernachten, wo sonst keiner ist. Irgendwo mitten in der Natur, an einem Anlegesteg im Nichts.

    hausboot tour frieslandDen Sonnenaufgang über den Seen von Friesland vom Hausboot genießen - perfekt!

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  • Reif für die Insel – Entspannen bei Landal Vlieduyn auf Vlieland

    Kein Autolärm weckt mich am frühen Morgen. Nichts ist zu hören. Nicht einmal das Gurren der Tauben, die sich so gerne auf das Balkongeländer vor meinem Fenster zuhause setzen. Einfach nur Stille.

    Den Wecker habe ich aus dem Zimmer verbannt. Er gibt mir nicht vor, wann ich aus dem Bett zu kriechen habe. Ausschlafen, entspannen, genießen.

    Radtouren durch die Dünen, lange Strandspaziergänge und danach in die private Sauna – das Leben kann so schön sein!

    vlieland, aussicht aufs meerSchönheit, Ruhe und wenig Menschen - perfekt zum Entspannen

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  • Dampfende Technik - das Woudagemaal in Lemmer

    Begeisterter Wintersportler darf man nicht sein, wenn man im Woudagemaal in Lemmer arbeitet. Vom 1. Oktober bis zum 1. April ist Sturmsaison und das heißt Bereitschaft und Urlaubssperre fürs Personal. Auch wenn das Dampfschöpfwerk unter Denkmalschutz steht, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht mehr in Betrieb ist.

    Zugegeben die tägliche Arbeit wird von den modernen elektrischen Pumpwerken in der Umgebung verrichtet. Aber wenn Not am Mann ist und der Wind das Wasser des Ijsselmeers in die Polder von Friesland treibt, wird im Woudagemaal angeheizt und die Dampfmaschinen sorgen dafür, dass die Friesen wieder trockene Füße bekommen.

    woudagemaalDas Woudagemaal aus der Ferne

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  • 24 Stunden auf Ameland in Bildern

    Walfischjäger und Strandräuber tummelten sich in früheren Zeiten auf Ameland. Heute sind es neben den 3500 Einwohnern vor allem Touristen, die auf der Nordseeinsel die Ruhe und die Natur genießen. Wer Rambazamba sucht, ist hier verkehrt. Selbst auf die musikalische Dauerberieselung wird weitgehend verzichtet – sehr wohltuend.

    Auf Abwechslung braucht man aber nicht zu verzichten. Man ist auf die mehr als 500.000 Touristen pro Jahr eingestellt und es gibt ein großes Angebot an sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Wer sich auf Ameland langweilt, ist selbst schuld.

    ameland strand

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  • Hotel macht Ah! - Strandhotel Buren aan Zee auf Ameland

    Ah! Das Strandhotel ist eines dieser Hotels, wo einem dieser Laut ständig über die Lippen kommt. Es ist nicht unglaublicher Luxus, der mir entgegenschlägt und mich zu diesen emotionalen Ausrufen verleitet. Es ist mehr die Freude, die mich überkommt.

    Natur und Ruhe suche ich in Ameland. Dazu ein Hotelzimmer, das mir erlaubt genau das zu genießen. Ein angenehmes Ambiente, das Lust macht auf mehr. Wie schön ist es, wenn Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen werden.

    Strandhotel Buren aan Zee auf Ameland

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  • Genuss pur - Boot fahren in Friesland

    „Von hier aus kann man auch direkt in die Grachten von Amsterdam fahren“, erklärt uns Wim Driessen. Diese Aussage wäre ja nicht so etwas Besonderes, wenn wir nicht in einem Boot sitzen würden und das mitten im niederländischen Friesland, weit weg von Amsterdam.

    Schmale Kanäle zwischen üppigem Grün und offene Weite mit Segeln bespickt wechseln sich vor uns ab. Dunkle Wolkenberge spiegeln sich im Wasser und die Sonne, die plötzlich wieder auftaucht, lässt es um uns herum funkeln. Schön ist es hier und angenehm ruhig. Wer will da schon nach Amsterdam?

    rufus

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  • IJlst und Sneek, zwei Orte der berühmten friesischen Elf

    Ein Signal ertönt und die Schranken schließen sich. Autos müssen warten in IJlst. Autos sind zweitrangig, Boote beherrschen das Bild dieser kleinen Stadt in Friesland. Im 5-Minuten-Takt öffnet sich die Brücke. Segelboote und Motorboote. Große Boote und kleine Boote. Ein ständiges Kommen und Gehen.

    Unzählige Wasserwege durchziehen die Landschaft. Verbinden nicht nur die Seen, sondern auch die Orte, führen mitten in die Zentren der Städte in Fryslan, wie die Provinz Friesland offiziell heißt. So unterschiedlich die Orte IJlst und Sneek auch sind, beide liegen sie an so einem Wasserweg. Beide gehören sie zu den 11 friesischen Städten auf der Strecke der berühmten Elfstedentocht.

    ijlst

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  • Kaffeeduft und Glockenschlag – ein Besuch im Museum Joure

    In Holland kennt Douwe Egberts jedes Kind, zumindest wenn es schon in einem Alter ist, um Kaffee zu trinken. Deutsche sagt der Firmenname vielleicht nichts, aber wenn sie gut auf die Verpackung ihrer Senseo-Pads schauen, steht er dort bestimmt irgendwo.

    Was ich bisher nicht wusste - der Ursprung dieser Kaffeerösterei liegt in Joure. Und Kaffee gebrannt wird in diesem Ort in Friesland noch heute. Gründer des heutigen Konzerns war ein Egbert Douwes. Seinen Betrieb benannte er aber nicht nach sich, wie man vermuten könnte, sondern nach seinem Sohn Douwe Egberts. Ein bisschen verwirrend diese Namensvariationen, die im Jahr 1755 in Friesland scheinbar üblich waren, da weiß man gar nicht mehr, was vorne und hinten ist.

    joure museumEingang zum Museum Joure

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  • Unter Segeln – auf einem Großsegler mit Holland Sail

    Strahlend blauer Himmel, geblähte schneeweiße Segel, klares azurblaues Wasser, die Sonne auf der Haut und den Wind in den Haaren.

    Zugegeben - so ist es nicht. Die Sonne hält sich meist bedeckt und das Meer ist aufgewühlt braun. Nur der Wind weht tatsächlich in meinen Haaren, besser gesagt er zerstört jeden Ansatz einer Frisur in Sekundenschnelle.

    Ich genieße jede Minute. Ich liebe es, wenn das Schiff unter mir schwankt, obwohl ich eine Neigung zur Seekrankheit habe. Aber nicht heute. Heute kann ich gar nicht genug bekommen, vom Wind und den Wellen. „Komm mit, erfahre und genieße!“ ist das Motto von Holland Sail und genau das mache ich.

    Segeln auf dem WattenmeerUnterwegs auf dem IJsselmeer

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  • Mit dem E-Bike durch Frieslands Natur

    Ein leises Surren ist zu hören in dieser friesischen Stille. Ein Surren, das aus meinen Pedalen kommt. Nur leicht muss ich in die Pedale treten und schon spüre ich, wie es vorwärtsgeht. Berge gibt es hier in der Ebene Frieslands ja nicht, aber die eine oder andere Brücke kreuzt schon meinen Weg. Eine kleine drehende Bewegung mit der linken Hand und der Anstieg ist mit Leichtigkeit gemeistert.

    Senioren und Faulenzern habe ich so ein elektrisch unterstütztes Fahrrad bisher zugeschrieben. Zumindest in den topfebenen Niederlanden. Nur 2 Minuten hat es gedauert, bis ich eines Besseren belehrt wurde - so ein E-Bike ist eine verdammt feine Sache!

    friesland ebike

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