Nach-Holland-Blog | Alltag in Holland
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Es ist Tomatenzeit! Zumindest wer Tomaten in seinem Garten oder auch im kleineren Maßstab auf seinem Balkon hat, weiß, dass jetzt im Spätsommer die Tomaten rot werden. Im Supermarkt haben Tomaten inzwischen das ganze Jahr über Saison, da gibt es höchstens noch Unterschiede im Preis.
Neben dem Käse sind Tomaten das Produkt, für das Holland steht. Zumindest in den 90er-Jahren waren die wässrigen und eher geschmacklosen holländischen Tomaten im wahrsten Sinne in aller Munde. Glücklicherweise hat sich seither in Sachen Geschmack einiges getan.
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Es ist dieser Moment, wenn ich über die Kuppe des Deichs radele. Außer Atem von der kurzen Steigung (die Gangschaltung meines alten Fahrrads hat ihren Dienst schon vor Jahren eingestellt), das Gras und die ersten Sanddornbüsche werden von Sand und Strandhafer abgelöst. Und dort, direkt vor mir, der erste Blick aufs Meer.
Ich liebe diesen Moment. Das Herz geht mir dabei auf. Jedes Mal. Egal bei welchem Wetter.
Weiterlesen: Wasser, Strand und sehr viel Grün – Radtour Nordsee und Hinterland
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Ein Gastblog von Oliver Hübner von blog-speciaal.de
Es ist ein höchst subjektives Thema: mag ich die Nordsee, die Ostsee oder lieber noch das Mittelmeer? Als begeisterter Hollandurlauber mit Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern gerate ich immer wieder in Diskussionen, welches nun das schönere Meer ist, Nord- oder Ostsee.
In Wismar, Rostock oder Lübeck verhalte ich mich meist diplomatisch, doch im Grunde meines Herzens steht eine eindeutige Entscheidung schon lange fest.
Weiterlesen: Warum ich die Ostsee liebe, die Nordsee aber noch viel mehr
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„Wie war noch mal die Regel mit dem R in den Monatsnamen?“
Irgendwie scheint das Thema Muscheln in meinem Kopf untrennbar mit dieser Frage verbunden. Derweil ist diese Regel schon lange nicht mehr relevant. Seit die Muscheln in gekühlten Lastern transportiert werden, ist auch in den Sommermonaten, den Monaten ohne R, die Frische der Muscheln garantiert.
Dabei werden gerade im Sommer die meisten Muscheln gegessen. Am Meer sitzend, mit einem Glas gut gekühltem Champagner genießen die Belgier die Zeeuwse Mosselen am liebsten. Eine Angewohnheit, die mir auf Anhieb sympathisch ist und die wir uns durchaus von unseren Nachbarn abschauen könnten.
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Wenn es ein Land in Europa gibt, das für Wassersport steht, sind es wohl die Niederlande. Kein Wunder, rund 18 % seiner Fläche besteht aus Wasser und zumindest gefühlt hat jeder Niederländer ein Boot. Aber auch ohne ein Eigenes gibt es genügend Möglichkeiten für einen Bootsurlaub. Charterbetriebe bieten Boote aller Art für Könner und Anfänger.
Für die allermeisten Boote braucht man in den Niederlanden keinen Bootsführerschein und auch als blutiger Anfänger ist ein Bootsurlaub kein Problem. Vor allem Motorboote, die auch als Hausboot bezeichnet werden, da man darauf auch schläft, sind ideal für eine Tour durch friesische Gewässer.
Weiterlesen: Hausboot Friesland – Fakten und praktische Tipps
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Filet von der Scholle aus dem Ofen, serviert mit Muscheln, Queller und einem würzigen Topping von Sellerie und Fenchel an einer leichten und feinen Currysauce. Dazu ein Glas köstlichen Sauvignon Blanc aus Neuseeland und eine Aussicht auf das Meer vor Scheveningen, die nicht besser sein könnte. Der Nachmittag fängt gut an!
Marc Smeets, der Chef-Koch hier im Kurhaus Scheveningen, zaubert die leckersten Gerichte aus dem Fisch, der in der Nordsee gefangen wird. Die meisten Niederländer verschmähen ihn dennoch und begnügen sich mit Kibbeling und ab und zu einem Hering, dem Hollandse Nieuwe. Mehr als 90 % des gefangenen Nordsee-Fischs landet nicht auf einem holländischen Teller, sondern wird ins Ausland exportiert.
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Auch wenn ich sehr gerne über Sehenswürdigkeiten berichte und Ausflugstipps gebe, weiß ich, dass viele von euch gerne Praktisches von mir erfahren. Was kostet was und wo parke ich günstig, interessiert einfach sehr viele Holland-Urlauber.
Die Hauptreisezeit ist angebrochen, nach und nach beginnen die Sommerferien in allen Bundesländern. Damit ein perfekter Zeitpunkt, um einige praktische Reisetipps in einem Artikel zusammenzufassen.
Weiterlesen: Mal ganz praktisch – Tipps für den Urlaub in Holland
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„10 sinaasappels voor maar 1 Euro“ und „Hollandse Nieuwe vers van het mes“ schallt es durch die Gassen zwischen den Marktständen. Wie sich das für einen holländischen Wochenmarkt gehört, wird das Warenangebot lautstark angepriesen. Und das können Frauen wie Männer mit einer Stimmgewalt, die mich das Fürchten lehrt.
Mindestens einmal in der Woche findet in jeder holländischen Stadt ein Wochenmarkt statt. Obst und Gemüse, Käse, Fisch und Blumen, aber auch Socken und Unterwäsche sind dort zu finden. Und wer auf der Suche nach Schnäppchen ist, wird auf dem Markt fündig. Nur hier gibt es Restposten zu Dumpingpreisen.
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Ich liebe es, wenn ich von diesem kleinen Flughafen im Norden von Rotterdam wegfliege. Meist bin ich dann nur mit Handgepäck unterwegs. Ein kleiner Rucksack, der es mir erlaubt, dass ich mit dem Fahrrad zum Flughafen fahre. Die halbe Stunde Radfahren nehme ich gerne auf mich. Dafür muss ich keinen Parkplatz suchen und auf keinen Bus warten.
Auch für Holland-Urlauber, also euch, hat die Ankunft bzw. der Abflug vom Rotterdamer Flughafen Vorteile. Er spart Zeit. Zeit, die man besser in der Stadt verbringt. Von der Landung bis zur Ankunft im Hotel in der Stadtmitte in Rotterdam vergeht gerade einmal eine Stunde.
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Das typische Essen in Holland besteht schon lange nicht mehr nur aus dem Standardgericht Kartoffeln, Gemüse und Fleisch. Auch in Holland hat die internationale Küche das Speiseangebot in den letzten Jahren verändert, sodass sich auch italienische, griechische, chinesische und indische Restaurants fest etabliert haben.
Dennoch werden in den Restaurants und Snackbars weiterhin die typisch holländischen Gerichte angeboten, die sich teilweise mit dem Speiseangebot der deutschen Küche vergleichen lassen.
Weiterlesen: Typisch holländisch – Spezialitäten und Essgewohnheiten in Holland














