Artikel aus der Provinz Nord-Brabant
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- Kategorie: Orte und Events
Der Vorteil an Städten, die sich im Wandel befinden, ist das hohe Innovationspotenzial. Altes geht und Neues soll entstehen. In der zeitlichen Lücke zwischen Abzug und Neugestaltung wittern kreative Köpfe glücklicherweise ihre Chance und schaffen Spannendes, bevor der Stadtplaner seine kommerzielle und häufig langweilige Planung verwirklicht.
Dass Designer in Eindhoven die alten Industriegebäude als Ateliers nutzen, habe ich euch bereits erzählt. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Tolle Restaurants, Bars und selbst ein Hotel haben den Industriebau für sich entdeckt und Wunderbares geschaffen. Ein spannendes Ambiente, das einfach Spaß macht.
Weiterlesen: Essen, Trinken, Schlafen – Lokalitäten mit Design-Faktor in Eindhoven
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
„Schön“ ist nicht das erste Wort, was mir unterwegs in Eindhoven in den Sinn kommt. Schön im üblichen Sinne ist Eindhoven schlichtweg nicht. Die modernere Stadtarchitektur des Mailänder Architekten Fuksas gleich beim Bahnhof macht schnell Platz für die klotzigen Bauten aus den 60er und 70er Jahren. Charme fehlt dieser Architektur komplett.
Aber wie so oft lohnt ein zweiter Blick. Dann entdeckt man die hübschen Straßen mit den kleinen Boutiquen und Läden. Die besonderen Ecken und Plätze mit den Cafés und den bunten Tischen vor der Tür. Und wenn man einmal anfängt Türen zu öffnen, taucht sie auf - die innovative und überraschende Stadt des Dutch Design.
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- Kategorie: Orte und Events
Vor zwei Jahre habe ich zum ersten Mal davon gehört. Ich war auf der Suche nach Spuren von Vincent van Gogh in seinem Geburtsort Zundert gelandet. Mit Überraschung vernahm ich, dass der berühmte Maler bisher eher eine Nebenrolle im Ort spielt. Eine Blumenparade am ersten Sonntag im September stiehlt ihm die Show. Der Corso Zundert ist das wahre Aushängeschild des Ortes.
Erste Fotos machten mich neugierig auf diesen Umzug von Skulpturen ganz gehüllt in Dahlien. So richtig vorbereitet war ich dennoch nicht auf das, was sich jetzt vor mir abspielt. Ein Corso der Superlative. Gigantisch, faszinierend und spektakulär ist es, was an mir vorbeizieht. Einfach nur WOW!
Weiterlesen: Corso Zundert, eine Blumenparade der Extraklasse
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
Unglaublich modern wirken diese seltsamen Wesen, die man in der ganzen Stadt findet. Wie von einem dieser modernen Künstler, die ihre Kindheit und Jugend mit sehr viel Comic und Science-Fiction verbracht haben. Zu viel Drogenkonsum würde man dem Kunstschaffenden wohl schnell unterstellen, wäre er ein Kind dieser Zeit.
Ob bei der Erweiterung des Bewusstseins nachgeholfen wurde, sei mal dahin gestellt. Sehr viel Phantasie war auf jeden Fall im Spiel. Und das schon vor über 500 Jahren. Denn am 9. August 1516 verstarb Hieronymus Bosch bereits, von dessen Kunst wir hier sprechen, und zu seinen Ehren wird dieses Gedenkjahr ausgiebig in seiner Heimatstadt Den Bosch gefeiert.
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
Ein hässlicher Kerl und auch sonst etwas seltsam sei er gewesen, erzählte der sehr betagte Herr, der schon in seiner Kindheit neben der Mühle wohnte, vor einigen Jahren in einem Interview. Mit weit über hundert Jahren ist der Herr verstorben und er sprach damals von keinem geringeren, als dem berühmten Maler Vincent van Gogh.
Berühmt war er damals noch nicht, als er mit seiner Staffelei auf dem Rücken durch die Felder rund um den Ort Nuenen wanderte und eben an besagter Mühle, der Opwettense Watermolen, haltmachte, um sie zu malen. Die Mühle steht noch immer und das Bild, dass Van Gogh damals im November 1884 davon gemalt hat, war einem Sammler im Juni 2013 immerhin etwas mehr als 1,5 Mio. Euro wert.
Weiterlesen: Auf den Spuren Vincent van Goghs, Teil 2 – die Anfangsjahre in Nuenen
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- Kategorie: Geprüft und Getestet
Der Marktplatz liegt mir regelrecht zu Füßen, als ich aus dem Fenster meines Zimmers blicke. Zentraler kann man gar nicht wohnen in Den Bosch. Sogar vom Bett aus habe ich direkte Sicht auf das imposante Stadhuis mit dem Turm, das zumindest zum Teil schon im Mittelalter dort stand.
Bevor ich aber überhaupt bis zum Fenster komme, bleiben meine Augen an den Köstlichkeiten hängen, die auf dem Tisch drapiert sind. Eine Erdbeere aus der Obstschale wandert gleich in meinen Mund, während ich den freundlichen Willkommensgruß lese. Die Schokolade im Ritter-Sport-Format, mit der Fassade des Hotels vorne drauf, könnte man auch als Bestechungsversuch werten – aber das hat das Hotel Central wirklich nicht nötig.








