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Der erste Gedanke bei einer Städtereise nach Holland fällt natürlich auf Amsterdam. Die Hauptstadt der Niederlande zieht unzählige Touristen in ihren Bann und das nicht umsonst. Differenzierter kann man als Touristenstadt wahrscheinlich kaum sein – ob Junggesellenabschiede mit entsprechendem Programm oder Kulturreisen mit Kunst der Extraklasse, Amsterdam bietet alles.
Wer es weniger spektakulär mag, kommt vielleicht in den anderen Städten der Niederlande, Rotterdam, Den Haag oder Utrecht, viel mehr auf seine Kosten. Sehenswürdigkeiten gibt es auch da zuhauf, aber der Trubel ist um einiges geringer als in Amsterdam und das Sightseeing etwas entspannter.
Weiterlesen: Städtereise nach Holland – nur in welche Stadt?
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Seinen Namen kennt wohl jedes Kind. Dass er sein Ende in Maastricht fand, wissen wohl nur sehr wenige. Zugegeben mir war nicht einmal bewusst, dass es ihn tatsächlich gegeben hat, den d’Artagnan von den drei Musketieren. Aber er, wie seine drei Freunde Athos, Porthos und Aramis, kämpften tatsächlich als Musketiere für den französischen König.
Die Armee des Sonnenkönigs Ludwig XIV. konnte Maastricht im Jahr 1673 zwar einnehmen, aber sein verlässlicher Musketier d’Artagnan überlebte den Angriff nicht. Traurig waren die Niederländer darüber damals nicht, schließlich war er der Feind und noch keine Berühmtheit in der Literaturwelt. Es dauerte dann auch ganze 330 Jahre, bis er ein Standbild in Maastricht bekam.
Weiterlesen: Dunkle Gänge, Musketiere und ein Dino – Maastricht Underground
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Nein, das Crowne Plaza ist kein Hotel, das einem auf Anhieb mit seinem Charme betört. Die Architekten von Business-Hotels setzten scheinbar in den frühen 80er Jahren andere Prioritäten. Aber die Lage war wohl schon damals ein wichtiger Punkt, denn besser als direkt an der Maas mit Aussicht auf die Altstadt von Maastricht kann man ein Hotel kaum platzieren.
Aber nicht nur die Lage macht das 4-Sterne-Hotel für einen Städtetrip nach Maastricht perfekt. Das Hotel weiß auch mit einigen außergewöhnlichen Ideen zu überraschen, die den Aufenthalt für uns zu etwas Schönem und Besonderem machen, der uns in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
Weiterlesen: Nudelsuppe zum Frühstück - Hotel Crowne Plaza Maastricht
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Ein Gänsehüter mit seinen gut genährten Gänsen begegnet uns auf unserem Weg zum Marktplatz. Dort hat der Schäfer seine Arbeit einem kleinen Gehege und einem sehr wachsamen Hund überlassen, der die Schafe nicht aus den Augen lässt.
Auch nobleres Fußvolk begegnet uns auf dem Platze. Damen mit ausladenden Gewändern lassen sich vom Publikum hofieren und mit ihnen ablichten. Engelgleiche Wesen mit blonden Locken, dafür seltsam rote Nasen umschweben regelrecht das historische Stadthaus von Gouda. Es muss etwas Besonderes zugange sein am heutigen Tag.
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Ein anderes Abendprogramm brauchen wir heute nicht. Essen gehen bei Flavours ist nichts für Eilige. Nichts für Menschen, die sich in kurzer Zeit den Bauch vollschlagen wollen. Nicht Fast Food, sondern Slow Food ist hier die Devise. Genuss und viel Geschmack und das in sehr entspannter Atmosphäre.
“Flavours & Passion – Groots genieten van kleine gerechtjes!” , steht treffend auf der Speisekarte. Aromen und Leidenschaft - großes Genießen von kleinen Gerichten, wäre dazu wohl die passende deutsche Übersetzung. Und ja, treffender kann man es wohl nicht formulieren, was wir im Restaurant Flavours in Weert geboten bekommen.
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Feiner Weihnachtsschmuck spannt sich über unseren Köpfen über die Gassen von Weert. Etwas einfallsreicher und geschmackvoller, als anderswo. Die Häuser links und rechts leuchten in frischem Weiß und die Straße ist scheinbar frisch gepflastert.
Dick eingemummelt flanieren die Menschen entlang der Schaufenster auf der Suche nach Geschenken für Sinterklaas oder auch Weihnachten. In der Ortsmitte ist nicht nur gerade Wochenmarkt, auch das Sinterklaas-Haus im ehemaligen Stadthaus, hat seine Pforten geöffnet und ein paar „Zwarte Pieten“ unterhalten die Kinder und Erwachsene, die auf Einlass warten.
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Eines direkt vorweg – der Begriff Niederländische Antillen stimmt gar nicht mehr so ganz. Eigentlich wurde der Verbund der wunderschönen karibischen Inseln des niederländischen Überseegebiets nämlich aufgelöst.
Bis 2010 bestand der lose Verbund aus den sechs, später fünf, Inseln Aruba (bis 1985), Bonaire, Curaçao, Sint Maarten (teilweise), Sint Eustatius und Saba. Mittlerweile sind Aruba, Curaçao und Sint Maarten autonome Länder innerhalb des Königreiches der Niederlande und die anderen Inseln haben den Status „Besondere Gemeinde der Niederlande“.
All diese politischen Zugehörigkeiten und Bezeichnungsprobleme können ganz schön verwirren, ändern aber trotz allem nichts an der einen Tatsache: Die Niederländischen Antillen sind einfach traumhaft schön. Ich zeige euch die schönsten Strände, kunterbunte Hauptstädte und eine unglaubliche Natur.
Weiterlesen: Holland in der Karibik - die Niederländischen Antillen
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Menschen stehen am Ufer und fotografieren, als wir in Volendam einlaufen. Beinahe fühle ich mich ein bisschen prominent mit all den Kameras, die in meine Richtung zeigen. Aber wegen mir haben die Leute ihre Kamera nicht gezückt. Vermutlich wären sie sogar ganz froh, wenn ich und die anderen nicht an Deck stehen würden.
Sie wollen ein Foto von unserem Schiff. Sogar jetzt, so ganz ohne Segel. Denn zum Einlaufen in den Hafen von Volendam haben wir alle Segel wieder eingepackt oder besser gesagt geborgen, wie das in der Segelfachsprache heißt.
Die Elizabeth ist aber auch ein besonders schönes Schiff und mit ihren drei Masten wirklich imposant. Und trotz ihrer über 100 Jahre ist die alte Lady wirklich ziemlich fotogen.
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Anderswo soll Schokolade die Haut verwöhnen oder Schwingungen von Klangschalen die Energie im Körper in Balance bringen. In den Wellness-Tempeln werden immer ausgefallenere Anwendungen verabreicht, um Stressgeplagte wieder fit für die kommende Arbeitswoche machen.
Auf der Watteninsel Texel besinnen sie sich auf Traditionelles. Das überall anwesende Texel Schaf hat alles, was der Mensch und seine Haut braucht. Das Wollfett oder Lanolin, das sich in natürlicher Schafswolle befindet, wurde schon im Altertum medizinisch genutzt. Und auch wenn sich Woolness exotisch anhört, so ein Wollbad wussten die Menschen schon in Zeiten zu schätzen, in denen Schokolade noch nicht einmal erfunden war.
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Windmühlen, deren Flügel sich gemächlich im Wind drehen. Kleine Häuschen mit Fassaden aus dunkelgrün gestrichenem Holz und weißen Fensterrahmen. Gebogene Brücken führen über die Wassergräben zu den Haustüren und Schafe grasen auf den Wiesen gleich nebenan. Idylle pur!
Wenn da nur nicht die Menschenmassen wären, die sich an manchen Tagen durch dieses Stückchen Holland pflügen. Was asiatische Touristen nicht einmal bei einem kurzen Wochenend-Trip durch die Niederlande auslassen, hat bei mir viele Jahre auf sich warten lassen. Aber in diesem Jahr war es dann endlich so weit. Gleich zwei Mal geht es mit dem Fahrrad ins Freilichtmuseum Zaanse Schans. Und ja, trotz Touristenmassen, es ist wirklich schön da.














