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„Früher lebten hier nur 13 Familien, aber mehr als 2000 Schafe“, erklärt uns Loek. Die Anzahl der Dorfbewohner hat sich seither nicht großartig verändert, Schafe gibt es dagegen bedeutend weniger.
Wir müssen schon etwas suchen, um überhaupt noch einige der blökenden Vierbeiner zu entdecken. Auch sonst geht es im Dorf eher beschaulich zu. Ein paar schlendernde Touristen zwischen den historischen Gebäuden und einige Radfahrer, die sich einen Kaffee im Straßencafé gönnen. Vielmehr ist an diesem sonnigen Nachmittag im Mai nicht los.
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Vogelgezwitscher! Kein Verkehrslärm einer nahen Autobahn, keine Flugzeuge im Landeanflug, nur das Zwitschern der Vögel.
Diese angenehme Ruhe ist das Erste, das mir auffällt, als wir in Drenthe ankommen. Die wunderbare und beinahe einsame Weite entdecke ich einen Tag später während unserer Radtour. Und ich genieße es – in vollen Zügen.
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[Anzeige] Nur ein paar wenige Minuten zu Fuß, schon tauchen wir ein in die Welt der Fantasie. Flankiert von wehenden Fahnen und begleitet von Orchesterklängen paradieren wir regelrecht auf das imposante Eingangsgebäude zu.
Ein Blick auf die unzähligen Reihen von parkenden Autos rechts und links macht direkt deutlich –wir werden im Freizeitpark nicht alleine sein. Wie schön, dass unser Auto vor dem Hotel parkt und wir unsere Eintrittskarten schon in der Tasche haben. Lange Schlangen an der Kasse für Eintritt und Parkschein brauchen wir nicht fürchten.
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Fisch ist meine Wahl an diesem Wochenende. Vermutlich liegt es an der Sonne, die meist scheint, vielleicht an der Aussicht aufs Meer. Wie dem auch sei, begleitet von einem Pinot Grigio schmeckt er einfach erstklassig.
Es ist April und damit Tulpenzeit. Noordwijk ist somit eine Attraktion reicher. Jetzt kann man nicht nur den kilometerlangen Sandstrand und die weitläufigen Dünengebiete genießen, sondern auch die wunderschönen blühenden Tulpenfelder. Kulinarischer Genuss darf hierbei natürlich nicht fehlen. Damit wird so ein Wochenende zwischen Tulpen und Meer erst richtig perfekt.
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„Ich bin im Bollenstreek aufgewachsen, aber dennoch ist es jedes Jahr auch für mich etwas Besonderes“, verrät mir Rianne, während ich auf meinen Flug warte. Sie meint die Tulpenblüte, die gerade beginnt, große Agrarflächen in bunte Farbflächen zu verwandeln.
Zusammen mit ihrem Vater bietet Rianne Besuchern wie mir die Gelegenheit, dieses besondere Ereignis aus der Luft zu bewundern. Und auch wenn jetzt Anfang April die Tulpenblüte ihren Höhepunkt und damit ihre ganze Farbenpracht noch nicht erreicht hat, ein fantastisches Erlebnis ist so ein Flug mit dem Helikopter allemal.
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Warum sollte ich auf einem Surfbrett stehend übers Wasser paddeln? Eine Frage, die ich mir bei der Fahrt zum Veluwemeer öfters stelle. Nur weil das gerade ein riesiger Hype ist, muss ich doch nicht auf den Komfort, in einem Boot zu sitzen, verzichten.
Aber es kommt, wie es kommt. Auch als nicht mehr ganz so jugendlicher Blogger darf man sich neuen Trends nicht verschließen. Die Recherche geht vor, es geht aufs Brett. Und was soll ich euch sagen – ach, lest selbst.
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Mit einem wahren Augenschmaus habe ich an diesem Tag gerechnet. Dass die Tulpen aber auch meinen Gaumen verwöhnen, ist dann doch eine Überraschung. Eine angenehme natürlich oder besser gesagt eine köstliche Überraschung. Denn köstlich ist bei unserem 4-Gänge-Blumenmenü jeder Bissen.
Ein gelungener Abschluss eines gelungen Tages voller Frühlingsblumen. Denn, obwohl der Keukenhof heute zum ersten Mal für die Saison 2019 öffnet, können wir schon von einer wunderschönen Blütenpracht genießen.
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Javakade 766 lautet die Adresse. Java-Eiland, also Java-Insel, wird gerne noch hinzugefügt und das macht die Orientierung zumindest für Ortskundige sehr einfach. Auch, wenn es sich jetzt so anhört, sind wir aber nicht auf der gleichnamigen Insel in Indonesien, sondern mitten in der Stadt Amsterdam.
Hier an diesem Kai fuhren im 19. Jahrhundert die großen Dampfschiffe der Stoomvaart-Maatschapij Nederland ab. Wohin? Nach Java natürlich, auf die Insel der niederländischen Kolonie Indonesien, damals noch mit dem Namen Nederlands-Indië.
Der Name für das neue Hotel ist damit ein logischer Schritt. Jakarta, der Name der größten Stadt auf Java und gleichzeitig die Hauptstadt von Indonesien, passt einfach perfekt.
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Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel. Wie bestellt an diesem Nationale Tulpendag. Dass das Thermometer nur wenige Millimeter über die Null-Grad-Marke steigt, ist nicht so ungewöhnlich. Schließlich ist es noch tiefster Winter an diesem Samstag im Januar.
Der Tulpentag macht zwar noch keinen Frühling, aber ein bisschen fühlt es sich zwischen der bunten Tulpenpracht so an. Mitten im Stadtzentrum von Amsterdam, auf dem Platz vor dem Königspalast, haben die Tulpenzüchter am Morgen einen riesigen Tulpengarten aufgebaut. Heute ist es soweit, die Tulpensaison 2019 beginnt.
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Ziemlich genau 100 Jahre ist es her, dass Kaiser Wilhelm II. ins Schloss Amerongen kam. Der 1. Weltkrieg war verloren und der letzte deutsche Kaiser notgedrungen auf dem Weg ins Exil. Zu diesem Zeitpunkt ahnte vermutlich weder er noch ein anderer, dass er den Rest seines Lebens in der Region Utrecht verbringen würde.
Schlecht hat er es wahrlich nicht getroffen, denke ich, während ich durch die bunt gefärbten Wälder auf dem Utrechter Hügelrücken radele. Die Reichen des Landes haben nicht umsonst schon seit Jahrhunderten ihre Landgüter und Sommersitze in diesen Teil der Niederlande gebaut.
Die Gegend rund um Utrecht hat dem Kaiser vermutlich auch gut gefallen. Nur, dass er kein Kaiser mehr sein und Deutschland nie mehr betreten durfte, wohl eher nicht.
Weiterlesen: Auf des Kaisers Spuren – Schlösser in der Region Utrecht














