- Details
Die Tische und Stühle reihen sich nahtlos aneinander. Nur das sich ändernde Stuhl-Design und die wechselnde Deko auf dem Tisch verraten den Übergang von einem Restaurant zum Anderen. Schon bei vorigen Besuchen ist mir diese Häufung aufgefallen. Diese Gassen voll kulinarischem Überangebot, das selbst bei winterlichen Temperaturen gerne im Freien unter der Terrassen-Heizung genossen wird.
Gründe für einen kurzen oder längeren Stopp in einem der Cafés gibt es genug. Vor dem Shoppen zum Einstimmen, währenddessen zur Erholung und danach, um den großen Hunger zu stillen. Es gibt nämlich nicht nur eine sehr große Anzahl an Einkehrmöglichkeiten, Den Bosch ist auch eine wahre Shopping-Stadt.
Weiterlesen: Shoppen, Schlemmen, Schlafen – ein Tag in Den Bosch
- Details
Ein Café mit einer Fahrradwerkstatt kombinieren? Oder gleich mit einem Parkhaus für die Räder und dazu noch ein hipper Laden? In Den Haag gar kein Problem. In den Augen von Holländern passt Shoppen und Kaffee trinken perfekt. Und das fiets ist ja sowieso immer dabei und irgendwo muss der Drahtesel ja schließlich auch hin.
Shopping ist seit eh und je ein beliebter Zeitvertreib in Den Haag. Die Zahl der schicken Boutiquen in der Stadt, der ein Hang zu Schickimicki und Snobismus nachgesagt wird, ist schon immer etwas größer als in anderen holländischen Städten. Aber es gibt so viel mehr, kreatives Shopping-Vergnügen hat in Den Haag Einzug gehalten.
Weiterlesen: Einmal quer durch die Stadt, Shopping-Tour Den Haag
- Details
Zumindest gefühlt befindet sich hinter jeder zweiten Tür eine Galerie. Gemälde, Skulpturen und Objekte aus Glas. Viel Schönes will gesehen und gekauft werde. Erstaunlich für ein kleines Städtchen in Twente, das seinen Beinamen Siepelstad einem Agrarprodukt zu verdanken hat. Selbst der Industrie war der Ort einst zu abgelegen.
Touristen haben Ootmarsum, mit seinen gepflasterten Wegen und den schön gemauerten Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, inzwischen längst entdeckt. Die zahlreichen Terrassen vor den Cafés und Restaurants sind auch jetzt im Herbst noch gut besucht. Und dort entdecken wir heute auch Ton Schulten, den Künstler von Ootmarsum, der die Stadt auch zu einem Ziel für Kunstfans gemacht hat.
- Details
Sind wir wirklich richtig? Zwischen Weideland mit grasenden Kühen links und mannshohem Mais rechts frage ich mich das in den letzten Minuten häufiger. Aber die Stimme unseres Navis befiehlt uns regelrecht in diese kleine Straße, einem Feldweg nicht unähnlich, einzubiegen.
Wir sind irgendwo im Nirgendwo. Die Enge der Randstad und des westlichen Hollands ist der Weite und der Natur im Deutsch-Niederländischen Grenzgebiet gewichen. Große Bauernhöfe, Ackerbau und Milchwirtschaft prägen das Bild hier in Twente. Umso überraschter sind wir von den Wohlfühl-Oasen jenseits von jeglichem rustikalen Design, die wir hier entdecken.
- Details
„Im Dunkeln sieht man mehr“, ist der Slogan für die BrabantNacht. Und das stimmt schon, bei dem nächtlichen Event tut sich manche Türe auf, die sonst verschlossen bleibt. Sogar von sich öffnenden Kanaldeckeln lese ich auf Katharinas Niederlandeblog.
Aber wisst ihr was?! Bei meinem Besuch in Eindhoven, Breda und Helmond entdecke ich so viel Spannendes und Faszinierendes, da reicht eine Nacht auf keinen Fall. Schon ein Wochenende ist da äußerst knapp.
- Details
In 5 Jahren gibt es etwas zu feiern im holländischen Städtchen Gouda, dann jährt sich das Aushändigen der Stadtrechte zum 750. Mal. Die Lage am Flüsschen Gouwe war verantwortlich für dieses Privileg. Der rege Handel in dem damals gerade mal 1000 Einwohner zählenden Ort sorgte für reichlich Handel, für Wachstum und Reichtum.
Die alten Stadtmauern von Gouda wurden leider alle abgerissen, aber die sehenswerte Altstadt ist erhalten geblieben und noch voller historischer Gebäude und Plätze. Käse und Stroopwaffeln, wie bei unserer Foodtour im Juli, stehen deshalb heute nicht auf dem Programm, stattdessen ausgiebiges Sightseeing und viel Stadtgeschichte.
- Details
Dauerregen?! Selten hat mich so eine Wettervorhersage vor einer Reise so wenig bekümmert. Im Ferienhaus gibt es eine Waschmaschine mit Trockner für nasse Klamotten und eine Sauna zum Aufwärmen für uns. Was macht dann schon der Regen aus?
Die Stunden mit blauem Himmel und Sonnenschein, die uns Petrus dann doch beschert, nehmen wir jedoch gerne an. Zumal festgezurrt an unserer Terrasse am Wasser ein Boot auf uns wartet und dringend von uns zu den Seen, den Reeuwijkse Plassen, gefahren werden möchte.
Weiterlesen: Urlaub mit viel Wasser – Ferienpark Landal Reeuwijkse Plassen
- Details
„Geplante Veränderung und Einführung von etwas Neuem durch Anwendung neuer Ideen und Techniken“, sagt der Duden, wenn man ihn nach der Definition des Wortes Innovation fragt. Und genau das, Veränderung und Neues, begleitet uns den ganzen Tag während unserer Design-Radtour in Brabant.
Viele spannende Dinge entdecke ich während der Tour. Dinge, von denen ich vorher nicht einmal wusste, dass sie mich interessieren würden. Bei unseren Radtour-Stopps kann ich mich dann jedoch kaum losreißen und der Wunsch zurückzukommen wächst bei jedem Kilometer.
Weiterlesen: Innovation in Keramik und Textil – Design-Radtour in Brabant, Teil 2
- Details
Rosarot ist es im Werkwarenhuis, aber von Kitsch keine Spur. Der Startpunkt für eine Design-Radtour könnte nicht besser gewählt sein. In der ehemaligen Futtermittelfabrik am Rande von 's-Hertogenbosch hat nämlich die Kreativität Einzug gehalten. Design trifft hier auf Industrie-Charme. Gearbeitet wird im Werkwarenhuis immer noch, aber jetzt auf besondere Art und Weise.
Auch in Heusden, dem Ziel unserer Tour, steht heute für uns der Hände Arbeit im Mittelpunkt. Im tollen Ambiente dieses wunderschönen Städtchens erleben wir traditionelles Handwerk mit einem modernen Twist.
Weiterlesen: Made in Heusden – Design-Radtour in Brabant, Teil 1
- Details
Wer öfters hier im Nach-Holland-Blog liest, weiß vermutlich, dass ich Freiluftmuseen mag. Auch auf der Watteninsel Texel gibt es eines, das mir sehr gefällt.
Könnt ihr euch noch an meinen Artikel darüber „Von Strandräubern und Seeleuten - Museum Kaap Skil auf Texel“ erinnern? Die Windmühle, die auf dem Museums-Gelände steht, bekam im Artikel nicht extrem viel Aufmerksamkeit, aber jetzt kann die Mühle nicht genug davon bekommen.
Denn die Getreidemühle De Traanroeier, wie sie eigentlich heißt, ist eine der vier nominierten Mühlen für den Niederländischen Mühlenpreis. Und ihr müsst mithelfen, dass sie diesen Preis gewinnt. Denn die Mühle braucht ganz dringend ein neues Reetdach und das Preisgeld von 50.000 Euro ist genau dafür gedacht.














