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Ob sie wild waren die Feste in den 60er Jahren – wer weiß?! Glamourös und von viel Prominenz besucht, waren sie ganz gewiss. Celebrities wie Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida und Roger Moore zählten zu den Gästen und auch der europäische Adel war häufig zu Gast.
Wie in den Jahrhunderten davor servieren Bedienstete in Uniform auch im 20. Jahrhundert den illustren Gästen köstliche Leckerbissen auf großen silbernen Tabletts. Vorzügliche Weine werden in kristallene Gläser geschenkt, die im Licht der Kronleuchter funkeln. Im Herrenzimmer nebenan wird die eine oder andere Zigarre geraucht, bevor sich Gastgeber und Gäste, in fantasievolle Kostüme gehüllt, im Ballsaal vergnügen.
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Rund 25 km trennen Utrecht und Amersfoort. Kilometer voller grüner Natur, ausnahmsweise sogar ein kleines bisschen hügelig, mit einigen hübschen Sehenswürdigkeiten zwischendurch. Mit dem Auto oder dem Zug zu fahren, wäre regelrecht eine Sünde. Das Fahrrad ist für diese Strecke einfach ideal.
Am Tag vorher waren wir schon radelnd rund um Utrecht unterwegs und haben uns die Forts der Wasserlinie angeschaut. Heute wollen wir ins neu eröffnete Mondriaanhuis. Ein kleines Museum, das in Piet Mondrians Geburtshaus in Amersfoort eingerichtet wurde.
Weiterlesen: Mit dem Rad auf Besuch bei Mondrian in Amersfoort
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Ein Reisebericht von Gastbloggerin Sinann Kapfinger
Der Urlaub von Sinann und ihrem Mann ist noch nicht vorbei. Von historischen Seefahrer-Häfen, der Fahrt mit dem Dampfzug und der Ankunft am Meer hat sie uns schon im 1. Teil ihres Reiseberichts Teil ihres Reiseberichts erzählt.
In den nächsten Tagen steht Architektur auf dem Reise-Programm. Hochhäuser und Windmühlen, modern und historisch. Dazu gibt es allerlei leckere Spezialitäten und genießerisches Vergnügen.
Weiterlesen: Mühlen, Baukunst und eine Schaukel - Unser Urlaub in Holland, 2.Teil
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Ein Reisebericht von Gastbloggerin Sinann Kapfinger
Sinann verbrachte im Mai, zusammen mit ihrem Mann, eine Woche in Holland. In dieser Woche wollten die beiden möglichst viel sehen und erleben, aber natürlich ganz ohne Stress. Und ich meine, das ist ihnen sehr gut gelungen!
Aber lest selbst, Sinann hat für uns einen ausführlichen Reisebericht von ihrem Holland-Urlaub verfasst und tolle Fotos mitgebracht.
Weiterlesen: Schiffe, Meer und ein Dampfzug - Unser Urlaub in Holland, 1.Teil
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Begeisterung begegnet mir an diesem Tag des Öfteren. Begeisterung und sehr viel Herzblut für das eigene Tun. Um mit einem regionalen Produkt in der Welt der Großkonzerne zu überstehen, ist das auch sicher nötig und jede Menge Optimismus braucht es noch dazu.
Auf unserer Entdeckungstour durch Friesland begegnen mir heute gleich einige dieser Menschen, die sich mit ihrem Fach identifizieren. Stundenlang könnte ich ihnen zuhören, wenn sie voller Enthusiasmus und auch einer guten Portion Stolz von ihrem Tagwerk erzählen. Gewöhnliche 08/15-Jobs haben sie sich nicht ausgesucht. Kein Wunder, dass auch keine 08/15-Produkte bei ihnen entstehen.
Weiterlesen: Friesland kulinarisch – Entdeckungstour zu regionalen Spezialitäten
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Unter den deutschen Touristen ist Leeuwarden relativ unbekannt. Wenn man mal von den Wassersportlern absieht. Denn wer mit dem Boot öfters in Friesland unterwegs ist, hat die Hauptstadt dieser niederländischen Provinz meist schon kennengelernt. Im nächsten Jahr, also 2018, wird sich der Bekanntheitsgrad der Stadt erheblich steigern, denn dann ist Leeuwarden kulturelle Hauptstadt von Europa.
Für mich ist es jetzt endlich auch einmal Zeit, Fuß in diese friesische Stadt zu setzen. Wie mir schnell klar wird, hätte ich das schon längst tun müssen. Was für ein hübsches Städtchen verbirgt sich da im Norden! Aber nicht nur das. Die Stadt hat auch kulinarisch gesehen einiges zu bieten und ist bereits bestens auf die Besucher im nächsten Jahr vorbereitet.
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Überall saftiges Grün mit Tupfen in Schwarz-Weiß und auch Braungefleckt. Stehend und liegend, ständig entspannt vor sich hin kauend - Kühe scheinen keinen Stress zu kennen. Nur wenn es Zeit zum Melken wird, kommt mehr Bewegung ins Spiel.
Von der Stadt Gouda aus, radeln wir durch das Groene Hart, das grüne Herz von Holland. Nicht in der Stadt, sondern hier wurde schon immer der Käse gemacht, für den die Stadt Namensgeber war. Käsereien gibt es heute auch noch auf den Bauernhöfen der Umgebung. Den leckeren Goudse Boerenkaas, den Bauernkäse, gibt es hier vielerorts direkt ab Hof zu kaufen.
Weiterlesen: Von Kühen, Käse und anderen Leckereien – Ein Wochenende in Gouda
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Wie beschützt man ein Land, das zu 27 % unter dem Meeresspiegel liegt, vor angreifenden Truppen? – Man setzt es unter Wasser!
Zumindest in früheren Zeiten, noch vor Flugzeugen und Raketenwerfern, funktionierte diese Strategie recht gut. Landstriche, die knietief unter Wasser standen, stoppten die feindlichen Truppen mit ihren schweren Kanonen.
Kilometerlang zog sich diese Wasserlinie durchs Land. Aufgereiht, wie an einer Perlenschnur, Forts voller holländischer Soldaten, die die ausgebremsten Angreifer zurückschlagen sollten. In Utrecht, damals eine wichtige Garnisonsstadt, wurden gleich mehrere Forts gebaut. Noch heute sind sie weitgehend erhalten und teilweise auch öffentlich zugänglich.
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Berühmte Hotel-Namen, wie Astoria, Adlon oder auch Vier Jahreszeiten kommen mir bei der Bezeichnung Grand Hotel in den Sinn. Auch Wikipedia nennt Größe und Luxus als Kennzeichen. Groß und luxuriös trifft auf das Haus eines Bürgermeisters, als was das Haus 1867 ursprünglich gebaut wurde, durchaus zu. Für ein Hotel gehört das Grand Hotel Wientjes mit seinen 57 Zimmern jedoch eher zu den Kleineren seiner Art.
Auf goldene Wasserhähne müssen wir im Wientjes ebenso verzichten, wie auf einen luxuriösen Spa- und Wellness-Tempel. Dennoch erleben wir im Hotel wahren Luxus. Kompetenz und Freundlichkeit sind für das Personal nämlich keine Fremdwörter. Aufmerksamkeit, guter Service und das hervorragende Essen am Abend lassen uns luxuriös genießen.
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Die Niederländer lieben es draußen zu sitzen. Wenn irgendwie möglich bieten alle Cafés und Restaurants auch Sitzgelegenheiten im Freien an, seien es auch nur ein paar Stühle auf dem Gehweg vor der Tür. Kaum zeigt sich die Sonne am Himmel, sind die Café-Terrassen überall voll. Bei „terrasjesweer“, sprich Terrassenwetter, gibt es kein Halten mehr.
Egal in welche Stadt ich komme, ich bin immer wieder überrascht, wie viele Straßencafés es gibt. In Zwolle komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Altstadt dieser Hansestadt scheint nur aus Plätzen und Terrassen zu bestehen. Überall wird Kaffee serviert, Wein eingeschenkt und Köstlichkeiten gereicht. Und wir mittendrin!














