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Ein leichter Morgennebel hängt über dem üppigen Grün am Ufer. Die aufgehende Sonne taucht alles in goldenes Licht. Das Wasser spiegelglatt, kein Windhauch kräuselt die Wasseroberfläche. Kaum zu glauben nach diesem stürmischen Anlegemanöver am gestrigen Abend.
Mein Traum ist endlich wahr geworden. Auf einem Hausboot geht es durch Friesland. Durch hübsche Dörfer, auf Kanälen entlang und quer über die friesischen Seen. Übernachten, wo sonst keiner ist. Irgendwo mitten in der Natur, an einem Anlegesteg im Nichts.
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Filet von der Scholle aus dem Ofen, serviert mit Muscheln, Queller und einem würzigen Topping von Sellerie und Fenchel an einer leichten und feinen Currysauce. Dazu ein Glas köstlichen Sauvignon Blanc aus Neuseeland und eine Aussicht auf das Meer vor Scheveningen, die nicht besser sein könnte. Der Nachmittag fängt gut an!
Marc Smeets, der Chef-Koch hier im Kurhaus Scheveningen, zaubert die leckersten Gerichte aus dem Fisch, der in der Nordsee gefangen wird. Die meisten Niederländer verschmähen ihn dennoch und begnügen sich mit Kibbeling und ab und zu einem Hering, dem Hollandse Nieuwe. Mehr als 90 % des gefangenen Nordsee-Fischs landet nicht auf einem holländischen Teller, sondern wird ins Ausland exportiert.
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Vor zwei Jahre habe ich zum ersten Mal davon gehört. Ich war auf der Suche nach Spuren von Vincent van Gogh in seinem Geburtsort Zundert gelandet. Mit Überraschung vernahm ich, dass der berühmte Maler bisher eher eine Nebenrolle im Ort spielt. Eine Blumenparade am ersten Sonntag im September stiehlt ihm die Show. Der Corso Zundert ist das wahre Aushängeschild des Ortes.
Erste Fotos machten mich neugierig auf diesen Umzug von Skulpturen ganz gehüllt in Dahlien. So richtig vorbereitet war ich dennoch nicht auf das, was sich jetzt vor mir abspielt. Ein Corso der Superlative. Gigantisch, faszinierend und spektakulär ist es, was an mir vorbeizieht. Einfach nur WOW!
Weiterlesen: Corso Zundert, eine Blumenparade der Extraklasse
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Unglaublich modern wirken diese seltsamen Wesen, die man in der ganzen Stadt findet. Wie von einem dieser modernen Künstler, die ihre Kindheit und Jugend mit sehr viel Comic und Science-Fiction verbracht haben. Zu viel Drogenkonsum würde man dem Kunstschaffenden wohl schnell unterstellen, wäre er ein Kind dieser Zeit.
Ob bei der Erweiterung des Bewusstseins nachgeholfen wurde, sei mal dahin gestellt. Sehr viel Phantasie war auf jeden Fall im Spiel. Und das schon vor über 500 Jahren. Denn am 9. August 1516 verstarb Hieronymus Bosch bereits, von dessen Kunst wir hier sprechen, und zu seinen Ehren wird dieses Gedenkjahr ausgiebig in seiner Heimatstadt Den Bosch gefeiert.
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Schon bei der Fahrt durchs Eingangstor kommt mir dieses Wort in den Sinn. Es geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf, bis wir wieder den Heimweg antreten.
Gediegen – ein Synonym für solide, ordentlich und qualitätsvoll. Eigenschaften, die mir im Parkhotel de Wiemsel an jeder Ecke passend erscheinen. Bei der Einrichtung der Zimmer, der Gestaltung des Parks hinter dem Hotel und beim Frühstücksbuffet am Morgen nach einer gediegenen Runde im Pool.
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„Ein Garten zum Liebhaben“, steht auf dem Parkplan gleich am Eingangstor. Das wäre jetzt nicht meine Wortwahl, aber eigentlich stimmt es schon. So unterschiedlich, wie die verschiedenen Bereiche der Kasteeltuinen Arcen sind, findet jeder Besucher seinen Lieblingsgarten, seinen Garten zum Liebhaben.
Der Ordnungsliebende findet im akkurat angelegten Barock-Rosarium zart duftende Rosen und wer es exotischer mag, kommt im Asiatischen Garten zwischen Bambus und Teichen mit Koi-Karpfen auf seine Kosten. Aber am besten macht ihr es wie wir und lasst kein Stückchen der wunderschönen Schlossgärten aus.
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Den Tag im Hotel Dux zu beenden ist nur konsequent. Schöne Dinge mit besonderem Design umgeben uns bereits den ganzen Tag. Das Design-Hotel an der Roerkade in Roermond mit seinen wunderschönen Zimmern passt da einfach perfekt.
Die Ausstellung Design Derby, die gerade im Cuypershuis zu sehen ist, steht heute auf dem Programm. Schöne Gegenstände der letzten zwei Jahrhunderten aus Belgien und der Niederlande im Wettstreit um das beste Design. Und wer gewinnt, entscheidet ihr selbst.
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Grasgrün sind die Halme, die die braun-weiß gefleckten Kühe auf der Weide in sich hinein futtern. Die Sonne taucht zwischen den Wolken auf und lässt das Grün wahrhaftig leuchten. Selbst die deutsche Norm spricht von Leuchtgrün bei diesem Farbton oder etwas weniger poetisch von RAL 6038.
Ganze 38 Grüntöne enthält der klassische RAL-Farbkatalog. Und ich bin mir sicher, auf unserer Tour durch das grüne Weert haben wir alle entdeckt. Das dunkle Grün der gefingerten Blätter der Eichen, die links und rechts den Weg säumen, als wir durch die wunderschöne Allee radeln. Und das ganz zarte Grün des Spargelkrauts auf den Feldern mit dem sehr intensiven Geruch.
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Es wird gefeiert in Weert. Am ersten Freitag im Juli ist Braderie, eine Art Stadtfest mit Veranstaltungen, Markt und vor allem viel Musik. Geschäfte präsentieren ihre Waren vor der Tür und auch die Restaurants und Kneipen haben ihre Tische nach draußen gestellt.
Ein perfekter Zeitpunkt für uns, um der Limburger Stadt nochmals einen Besuch abzustatten und die neuesten Lokalitäten zu prüfen und zu testen. Das Restaurant Amusant hat sich schon seit einigen Monaten einen Namen in der Stadt gemacht, beim Bed & Breakfast Piekoo Belloo sind wir nahezu die ersten Gäste.
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Kein Autolärm weckt mich am frühen Morgen. Nichts ist zu hören. Nicht einmal das Gurren der Tauben, die sich so gerne auf das Balkongeländer vor meinem Fenster zuhause setzen. Einfach nur Stille.
Den Wecker habe ich aus dem Zimmer verbannt. Er gibt mir nicht vor, wann ich aus dem Bett zu kriechen habe. Ausschlafen, entspannen, genießen.
Radtouren durch die Dünen, lange Strandspaziergänge und danach in die private Sauna – das Leben kann so schön sein!
Weiterlesen: Reif für die Insel – Entspannen bei Landal Vlieduyn auf Vlieland














