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Rivierenland, nennt sich dieses Gebiet ganz im Westen der Provinz Gelderland. Und Flüsse, was die deutsche Übersetzung für Rivieren ist, gibt es hier einige. Die Maas bahnt sich ihren Weg Richtung Nordsee und auch die Flüsse Waal und Lek, die aus dem Rhein hervorgekommen sind, haben diese Richtung eingeschlagen.
Dazwischen, klein und gemächlich, schlängelt sich die Linge durch die Landschaft. An ihren Ufern, üppiges Grün mit einigen gelben und weißen Blüten-Tupfern dazwischen. Hübsche Dörfer, die in Reisekatalogen gerne mit pittoresk bezeichnet werden. Und dann wir – gemütlich radelnd auf der wunderschönen Lingeroute, immer am Fluss entlang.
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Frühlingshaft warm ist es nicht an diesem Pfingstwochenende. Die Kalte Sophie will uns beweisen, dass sie eine echte Eisheilige ist und lässt uns trotz Winter-Outfit frösteln. Der Wind weht heftig, dunkle Wolken und strahlender Sonnenschein wechseln in rasendem Tempo.
Regen setzt ein. Zusammen mit dem Wind fühlt es sich an wie Eis. Gerade beginne ich die Idee mit der Radtour innerlich zu verfluchen, da reist der Himmel plötzlich auf. Der helle Sand der Dünen leuchtet uns strahlend entgegen. Wie im Scheinwerferlicht liegen die Schoorlse Duinen vor uns und jegliche Zweifel in meinem Kopf sind wie weggeblasen. Wow, ist das schön hier!
Weiterlesen: Durch Dünen, Wald und Weideland – Radeln bei Alkmaar
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Meine ersten Austern sind verspeist und trotz einiger Zweifel fand ich sie auch richtig lecker. Aber davon habe ich euch ja schon im ersten Teil der Radtour in Zeeland erzählt. Die Überraschungen hören jedoch nicht auf. Leuchtendes Grün im Naturgebiet Yerseke Moer und das Blau des Wassers der Oosterschelde erwarten uns noch an diesem Tag. Denn kaum ein Wölkchen ist mehr am Himmel und die Sonne strahlt uns an.
Auch von unserer Führung in der Oesterij habe ich euch schon berichtet, aber nicht von Maartje und Meinte. Die Beiden haben uns nicht nur auf Deutsch viel Wissenswertes über die Austernzucht während unserer Führung erzählt, sondern auch von ihrem Bed and Breakfast in einer Kirche. Das müssen wir uns natürlich anschauen.
Weiterlesen: Hummer, Gänse und eine Kirche – Radtour in Zeeland, Teil 2
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Ein wahres Inselparadies war Zeeland früher einmal. Heute sind die Inseln der Provinz im Südwesten der Niederlande durch viele Deiche und Brücken mit dem Festland verbunden. Man braucht kein Schiff mehr um überzusetzen, man kommt ganz bequem mit dem Auto von A nach B. Oder eben mit dem Fahrrad.
Schiffe gibt es aber dennoch mehr als genug. Große Seefahrer brachten in früheren Zeiten den Namen der Provinz bis ans andere Ende der Welt nach NeuSeeland. Heute schippern vor allem Touristen gerne durch die Gewässer. Aber auch Fischer, Muschel- und Austernzüchter sind hier unterwegs.
Weiterlesen: Austern und Lämmerohren – eine Radtour in Zeeland, Teil 1
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Die Markthalle in Rotterdam ist in aller Munde. In kürzester Zeit hat sie sich zu einem wahren Besuchermagnet entwickelt. Bei Touristen und auch bei Einheimischen, die dort gerne zum Essen oder auf ein Glas Wein und ein paar Tapas hingehen. Was viele aber nicht wissen, es gibt noch eine zweite Markthalle in Rotterdam.
Architektonisch ist die Fenix Food Factory vielleicht nicht ganz so spektakulär und auch qua Größe kann sie nicht mithalten. Bei Kennern ist sie dennoch sehr beliebt. Und mit der Lokalität direkt am Wasser gegenüber dem Hotel New York, schlägt sie sogar die Markthalle in der Innenstadt.
Weiterlesen: Fenix Food Factory, die alternative Markthalle von Rotterdam
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„Hach“ ist der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht, nachdem ich das Grundstück betrete. Und es ist nicht der letzte geistige Seufzer dieser Art, während ich im Landgut De Bonte Belevenis unterwegs bin. Wer jemals vom idyllischen Landleben geträumt hat, sieht hier seinen Traum regelrecht vor sich.
Wegen der ländlichen Idylle kommen die meisten Besucher aber nicht, das ist eigentlich nur die Zugabe. Das „Belevenis“, das Erlebnis steht hier im Mittelpunkt und das hauptsächlich mit den eigenen Händen. Kreativität, Handwerk und eigenes Schaffen für Kinder und Erwachsene.
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In die Vlamingstraat kam der Maler Johannes Vermeer öfters. Damals, in der Mitte des 17. Jahrhunderts, als das Gemälde Die kleine Straße entstand. Straße in Delft wird Vermeers Kunstwerk in Deutschland auch genannt und Frans Grijzenhout ist sich ganz sicher – die Straße auf dem Bild, das kann nur die Vlamingstraat 40-42 in Delft sein.
Der Kunsthistoriker ist nicht der Einzige, der sich mit der genauen Lage des Hauses in Delft beschäftigt hat. Seit Jahrzehnten wird darüber schon spekuliert und diskutiert. In der neuen Ausstellung im Museum Prinsenhof werden die verschiedenen Theorien vorgestellt. Ob Professor Grijzenhout mit seiner Theorie recht hat, könnt ihr nach etwas spannender Detektivarbeit im Museum, selbst beurteilen.
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So perfekt ausgebaut wie in Holland, sind die Radwege in Berlin nicht. Aber es gibt welche und insgesamt finde ich den Straßenverkehr in der Stadt eigentlich ziemlich entspannt. Noch entspannter wird unsere Radtour in Berlin durch die Tatsache, dass wir nur hinterherfahren müssen. Sascha von Berlin on Bike führt unseren kleinen Trupp nämlich an.
Bike & Bite Food Tour nennt sich unsere kulinarische Radreise durch Berlin. Und schnell erkennen wir noch mehr Parallelen zwischen Holland und Berlin - überall gibt es nette kleine Cafés und Restaurants mit allerlei besonderen und internationalen Köstlichkeiten.
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Groß muss er gewesen sein, der Utrechter Dom, sehr groß. Der Turm des Doms ist heute noch der höchste der ganzen Niederlande. Vom Dom selbst ist nur noch ein kleiner Teil vorhanden, der, wenn man mal im übrig gebliebenen Chorraum steht, kein bisschen klein ist. Für die Menschen im späten Mittelalter muss dieses Bauwerk gigantisch gewesen sein.
Anmaßend und als ein Symbol von Eitelkeit und Verschwendung, als zweiter Turm von Babel, bezeichnete ein Kritiker das Bauwerk schon im 14. Jahrhundert. Dass der Einsturz des Kirchenschiffes bei einem großen Sturm im Jahr 1674 als Strafe Gottes ausgelegt wurde, überrascht darum keineswegs.
Weiterlesen: Der Dom von Utrecht – von oben, von unten und mittendrin
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Ninchen und auch Nina, hieß Miffy in Deutschland früher mal. Ein weibliches Kaninchen, das niemals altert, war Miffy aber schon immer. In den Niederlanden kennt das Mädchen mit dem Kleid und den langen Ohren jedes Kind. Nijntje heißt sie in ihrer Heimat, eine Abkürzung von Konijntje, was auf Deutsch kleines Kaninchen heißt.
Im letzten Jahr feierte Miffy ihren 60. Geburtstag und in diesem Jahr hat sie gleich ein ganz eigenes Museum bekommen. Das kleine Kaninchen aus den Kinderbüchern von Dick Bruna ist nämlich weltberühmt. Seltsamerweise nicht so sehr in Deutschland, aber in den Niederlanden oder auch in Japan ist sie ein Star. Und Utrecht, Miffys Heimatstadt, steht bei ihren Fans immer auf dem Besuchsprogramm.














