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„Dies Quartier ist sehr angenehm, alle Piecen (Räume) wohl getrennt, eine große Kinderstube und für mich eine eigene Stube neben dem Wohnzimmer … Es liegt nur drei Häuser von dem ungepflasterten Bassinplatz, der ein herrlicher Tummelplatz für die Kinder ist … Aus meinem Fenster habe ich den Ausblick auf einen kleinen Weingarten“, schrieb der Dichter Theodor Storm 1856 in einem Brief über sein Haus in der Benkertstraße 15.
Heute wohnt wieder ein Künstler in diesem Haus, auch wenn er seine Kunst nicht mit Wörtern, sondern mit Farbe und Pinsel auslebt. Und er ist nicht der einzige Vertreter der kreativen Branche. Viele Designer und Kunsthandwerker schaffen und verkaufen schöne Dinge im Holländischen Viertel. In den vielen Touristen, die durch die Straßen schlendern, haben sie eine interessierte Kundschaft gefunden. Cafés mit einer unglaublichen Auswahl an Käsekuchen oder der leckersten heißen Schokolade der Stadt bieten Entspannung nach dem Sightseeing.
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Ohne Milch kein Käse. Und ohne Josef keine Milch. Josef ist der Held im Stall des Straetmanshof. Er ist der Hahn im Korb oder in diesem Fall der Stier unter den Kühen. Hauptsächlich Schwarzbunte gehören zu seinem „Harem“ und davon gleich 75 Stück. Josef sorgt für den Nachwuchs, denn ohne Kälber geben auch die besten Milchkühe keine Milch.
Bis zu 15 kg wiegen die goldgelben Käseräder, die direkt in der Bauernkäserei aus der Milch ihrer Kühe hergestellt werden. Produziert wird hauptsächlich Gouda, sozusagen holländischer Käse aus Deutschland. Denn der Straetmanshof liegt zwar im Grenzgebiet, aber auf deutscher Seite. Der Haus- und Hofherr Andreas Straetmans verrät mir, dass auch holländische Vorfahren im Spiel sein sollen. Ob daher seine Vorliebe für den holländischen Käse kommt?
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„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen“, wusste schon Wilhelm Busch. In der Gemeinde Roerdalen wissen sie das auch und darum wurde das Projekt „Klein Geluk uit Roerdalen“ ins Leben gerufen. Einen extra Beitrag zum eigenen Glück sollen 25 Glücksorte liefern, die in der ganzen Gemeinde verteilt eingerichtet wurden.
Orte mit wunderschöner Natur, Orte mit einer tollen Aussicht oder Orte mit einer ganz persönlichen Geschichte. Alle Orte können entdeckt werden, auf einer Wanderung oder einer Radtour. Sozusagen ein Ausflug, der glücklich macht.
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Menschen tauchen nur ganz kurz auf. Die Hauptdarsteller im Film Die Neue Wildnis sind hauptsächlich tierischer Natur. Pferde galoppieren mit ihren Fohlen über das Grasland. Hirsche mit mächtigem Geweih kämpfen um die Gunst der Damen im Rudel. Neugierige Jung-Füchse entdecken die Welt außerhalb ihres Baus.
Im September 2013 ging De Nieuwe Wildernis, wie der Film im Original heißt, in den Niederlanden in Premiere. Jetzt kommt er in Deutschland in die Kinos. Bei der Premiere im Kino Lichtburg in Essen am 8. April könnt ihr dabei sein. Es gibt zwei Premieren-Tickets zu gewinnen!
Foto: EMS Films
Weiterlesen: Premieren-Tickets für den Tierfilm Die Neue Wildnis
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Sie soll zwei Tage geweint haben, als ihr Vater ihr mitteilte, dass Sie Wilhelm III. von Oranien heiraten sollte. Sie, Maria II., war hübsch und 15 Jahre alt. Ihr Bräutigam war sehr klein, mit einer Hakennase ausgestattet, dazu 12 Jahre älter und ihr Cousin. Nicht gerade ein Traumprinz für eine 15-jährige, auch nicht im 17. Jahrhundert.
Eine schlechte Partie war er aber nicht. Paleis Het Loo, das Wilhelm III. einige Jahre nach seiner Heirat mit Maria erbauen ließ, ist noch heute ein Zeugnis für seine Stellung und seinen Reichtum. Gebaut als Sommerresidenz und Jagdschloss wurde es bis 1975 von der königlichen Familie genutzt, bevor es zu einem Museum wurde.
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Der Himmel ist strahlend blau, die Sonne scheint mit Sonnenbrillenintensität. Auch wenn es noch ziemlich kalt ist, es fühlt sich schon ein bisschen nach Frühling an. Ich beschließe spontan noch nicht den Zug nach Hause zu nehmen, sondern noch ein paar Stunden in der Stadt zu verbringen.
Ich bin in Leiden, der Geburtsstadt von Rembrandt. Aber auch, wenn der Name des berühmten Malers im Namen mancher Lokalität auftaucht, fällt es auf den ersten Blick nicht auf, dass die Stadt so einen berühmten Sohn hat. Es ist nicht Rembrandts Nachtwache, die meinen Weg auf dem Vorplatz des Bahnhofs kreuzt, sondern chaotisch durcheinander fahrende Radfahrer. Leiden ist eine Studentenstadt und das ist überall spürbar.
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Es ist vollbracht! Und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist der erste Newsletter, die Nach-Holland-Notizen, fertig und bereit in eure E-Mail Postfächer zu flattern und zum anderen habe ich zusammen mit vier anderen Reisebloggerinnen mein erstes Buch herausgegeben.
25 Reisegeschichten, 25 große und kleine Abenteuer von unseren Reisen durch die Welt. „In den Himmel tauchen“, heißt unser E-Book und ich kann euch sagen, ich bin mächtig stolz drauf.
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Kanonenkugeln und Musketensalven hatte man früher zu befürchten, wenn man sich unangemeldet und unter falscher Flagge dem runden Wehrturm aus Backstein näherte. Ganz so einfach ließ man die Feinde das Schloss nicht einnehmen. Scheinbar hatte diese Befestigung mit Mauer und Türmen auch Erfolg, mit Waffengewalt eingenommen wurde das Kasteel Huis Bergh meines Wissens nie.
Die Backsteine sind dieselben, den Pulverdampf kann man aber schon sehr lange nicht mehr riechen. Im Kellerverlies darben keine Gefangenen mehr, wie einst, die letzte „Hexe“ von 's-Heerenberg Mechteld ten Ham. Sie hat ihr Gefängnis schon lange verlassen, wenn auch nicht ganz freiwillig – sie wurde im Jahre 1605 verbrannt.
Heute ist Luxus eingekehrt in den Turm. Luxus, den man mieten kann und rundherum genießen.
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Es ist schon Mittag, als ich aus dem Zug steige, Sonntagmittag um genau zu sein. Heute folge ich nicht den Massen, die dem Hauptausgang des Bahnhofs zustreben. Es geht nicht in die Innenstadt, zu den berühmten Grachten und den schicken Einkaufsläden. Ich nehme den Hinterausgang. Dort wo es keinen großen Vorplatz gibt, sondern nur eine Straße mit vorbeihuschenden Autos und klingelnden Fahrradfahrern.
Hier findet man keine engen Gassen mit hübschen Häuschen, keine Grachten voller Touristenboote. Ich stehe vor der IJ, der breiten Wasserader, die Amsterdam mit dem Meer verbindet. Weite, Raum und Offenheit um mich herum. Am Horizont Reste der alten Hafenanlagen und zu hippen Wohnungen und Ateliers umgebaute Bürokomplexe. Es ist anders hier hinter dem Bahnhof, einfach ein ganz anderes Amsterdam.
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Schlicht 4BLM nennt sich unser Typ Ferienhaus mit der Nummer 176. Mit fünf anderen Häusern steht es rund um den kleinen Platz mit dem Kinder-Spielhäuschen in der Mitte. Ein Autostellplatz vor der Tür und ordentlich mit Hecken als Sichtschutz vom Nachbar getrennt. Der Abstand zwischen den Häusern ist groß genug, dass man sich nicht auf der Pelle sitzt.
Die Bäume ringsum haben ihr buntes Herbstlaub auf die Terrasse und den Rasen rund ums Haus verteilt. Man fühlt sich wie mitten in der Natur. Mir gefällt es hier schon einmal auf Anhieb.
Aber gut, das wichtigste kommt noch - das Innenleben unseres Luxus-Ferienhauses mit eigener Sauna.














