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“Mein schönes, sehr schönes, allerschönstes Haus”, soll Johan Maurits von Nassau-Siegen über sein gerade fertiggestelltes Wohnhaus gesagt haben. Das war im Jahre 1644 und sein „Wohnhaus“ war ein imposanter Stadtpalast mitten im Zentrum von Den Haag. Auch heute, 370 Jahre später, passen diese Worte perfekt. Das Mauritshuis, denn davon ist die Rede, erstrahlt nach seiner Renovierung wieder in voller Pracht.
Ab Freitag empfängt es wieder begeisterte Besucher, die nicht nur vom Gebäude selbst, sondern endlich auch wieder von der weltberühmten Gemäldesammlung holländischer und flämischer Meister genießen können. Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ist zurück und bezaubert nicht nur mich mit einem Blick, der einen nicht aus den Augen zu lassen scheint.
Weiterlesen: Wiedereröffnung des Mauritshuis - das "Mädchen" ist zurück in Den Haag
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So könnte ein Telefongespräch in der Stadt mit den zwei Namen, offiziell ´s-Hertogenbosch und etwas kürzer Den Bosch, beginnen. Deutsch kann der telefonierende Engel zwar noch nicht, aber Englisch und Niederländisch ist kein Problem für ihn.
Mit engen Jeans, langen Haaren und einem Handy in der Hand reiht er sich ein in eine ganze Riege von eher traditionellen Vertretern seiner Art, die sich in Stein gehauen auf den Strebepfeilern der wunderschönen Sint Jans Kathedrale niedergelassen haben. Dieses gotische Meisterwerk ist aber nur eines der historischen Gebäude in der Stadt, die dafür gesorgt haben, dass die Niederländer einen Ausflug nach Den Bosch zum schönsten Städtetrip im eigenen Land gekürt haben.
Weiterlesen: Hallo! Spreche ich mit dem Engel von Den Bosch?
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Ich muss mich bücken und den Kopf einziehen, bevor ich in den schmalen dunklen Gang trete. Beinahe hätte ich den Eingang übersehen. Hier in der Altstadt von Leiden gibt es viele Portale, wie dieses hier. Die meisten sind verschlossen, aber heute an diesem sonnigen Pfingstmontag, stehen einige Türen weit offen und laden Besucher ein.
Welche das sind, verrät mir ein Stadtplan, den mir die nette junge Dame gleich am Bahnhof überreicht hat. Leidse Hofjes Concerten steht vorne auf dem Heftchen drauf.
Musik kommt mir auch entgegen, als ich durch das Portal gehe. Ich kann noch nichts sehen. Leute drängen sich in dem schmalen Gang und versperren mir die Sicht. Auch sie wollen dort hin, wo ich hin will. Höre ich da eine Orgel? Sind das Streicher?
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Rot und Gelb sind die vorherrschenden Farben der Tulpenfelder, dazwischen Hyazinthen in Blau, Weiß und Rosa, die diesen wunderbaren süßlichen Duft verbreiten. Jedes Jahr aufs Neue, rund um den Monat April, lockt diese unbeschreibliche Farbenpracht Hunderttausende Besucher an. Mit ihrer Fotokamera bewaffnet gehen Sie auf Jagd und versuchen die Farben der holländischen Tulpenblüte einzufangen.
Im Frühjahr des Jahres 1594 blühte die erste Tulpe in Holland. Carlos Clusius hatte die Zwiebel ein Jahr zuvor aus der Türkei mitgebracht und in den botanischen Garten Hortus Botanicus in Leiden gepflanzt. 420 Jahre später blühen die Tulpen in Holland auf einer Fläche von 7.500 Hektar, was mehr als 10.504 Fußballfeldern entspricht. Wenn man die anderen Blumen noch mit dazu nimmt, sind es sogar 3 Mal so viel.
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Zugegeben ich habe schon in komfortableren Hotels geschlafen. In Hotelzimmern, in denen man von beiden Seiten ans Bett kann. Worin es einen Schrank gibt und eine Minibar. In denen man nachts keine Geräusche aus dem Lüftungskanal nebenan hört und man zum Licht ausmachen nicht wieder zur Tür gehen und im Dunkeln zurück ins Bett tapsen muss.
Aber ich habe selten in einem Hotel geschlafen, das es schafft, einem immer wieder ein Grinsen aufs Gesicht zu zaubern. Das überrascht und mit Kreativität nur so um sich wirft. Das Charme hat und einfach nur Freude macht. Ganz nach dem Slogan des Hotels „SLEEP, EAT, DRINK IN-CREDIBLE!“
Weiterlesen: SLEEP, EAT, DRINK IN-CREDIBLE - ein Hotel in Nijmegen
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Sprachen, die dem Niederländischen nicht unähnlich sind. Viele Häfen, Schiffe und auch ein Wasserbus. Spektakuläre moderne Architektur und sogar einen Freiluft-Coffeeshop. Beinahe wie in Holland, aber dann doch ein bisschen anders.
Ein Reiseblogger-Treffen ist der Anlass für mein Fremdgehen. Für meinen Ausflug nach Norden, nach Kopenhagen und Oslo. Eine Reise mit dem Schiff, einem Bloggerschiff sozusagen, denn die DFDS Seaways hat uns 20 Reiseblogger zur MiniKreuzfahrt eingeladen.
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Diskussionen, Besprechungen, Gespräche, Workshops – Holländer lieben es. Vergaderingen, wie Besprechungen auf Niederländisch heißen, sind zu einer Kultur geworden. Das Wort Vergadercultuur lässt die Augen eines Holländers leuchten, dem deutschen Geschäftspartner kommen eher die Tränen. Wo für Deutsche schon längst alles gesagt ist, findet der Holländer sicher noch eine alternative Möglichkeit.
Aber ich möchte hier nicht die unterschiedlichen Auffassungen im Arbeitsalltag breit treten. Diesem Thema habe ich mich im Artikel "Wie das so ist, das Arbeiten in Holland" schon gewidmet. Heute geht es mir um die Orte, an denen die Vergadercultuur zelebriert wird. Und ein schnödes Büro reicht da schon lange nicht mehr.
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Sich in frische weiße Laken kuscheln und durch die Nacht schaukeln. Am Morgen durch Kaffeeduft geweckt werden und den Tag mit einem köstlichen Frühstück beginnen, bevor man ausgeruht am Reiseziel ankommt.
Zu schön, um wahr zu sein? Ich habe den Nachtzug nach Holland mal getestet und werde euch verraten, wie es wirklich ist, um im City Night Line zu reisen und zu schlafen.
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„Nur der sitzende Mensch kann gerechte Entscheidungen treffen, wer wütend aufspringt, stößt sich den Kopf“ lese ich auf der Infotafel über die Toguna. Die Toguna ist sozusagen das Rathaus der Dogon, ein Volk im afrikanischen Mali, erfahre ich hier und endlich hat das Rätselraten über die Funktion dieser etwas seltsam anmutenden Konstruktion ein Ende.
Ich bin nicht in Afrika unterwegs, sondern zwischen grünen Wiesen und Wald am Ortsrand von Berg en Dal. Dieser Ort liegt in Gelderland, gleich neben Nijmegen und direkt an der deutschen Grenze. Hier im Afrika Museum findet man nicht nur eine unglaubliche Sammlung an afrikanischer Kunst und Kultur, sondern auch gebaute und erlebbare Architektur.
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Ein Artikel von Gastblogger Thilo von weltvermessen.de
Im Rahmen eines Amsterdam-Trips gönnte ich mir am letzten Novemberwochenende des vergangenen Jahres einen Kurztrip nach Zandvoort aan Zee.
Weiterlesen: Weder im November noch im März ist hier der „Zandvoort“














