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In den letzten Wochen und Monaten habt ihr diese Überschrift wahrscheinlich schon ein paar Mal gelesen. Denn seit Lonely Planet im Oktober 2012 Amsterdam auf Platz 2 seiner Best in Travel 2013 - Top 10 cities gesetzt hat, taucht diese Meldung in unzähligen Medien auf.
Ob im Spiegel, der Welt oder in der Bildzeitung, überall kann man nachlesen - Amsterdam ist hot!
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In den letzten Tagen habe ich, für die Hoteltipps hier auf nach-holland.de, viele Hotelbewertungen durchgelesen. Was sehr oft als Kritik genannt wird, sind sehr kleine Zimmer und unglaublich steile Treppen. Jeder der auch nur einen Fuß in ein typisches holländisches Haus, ob jetzt Hotel oder nicht, gesetzt hat, kann da nur zustimmend nicken.
Man sollte es kaum für möglich halten, aber im Land der Hünen und Riesen, lassen die Häuser eher an Hobbits denken. Selbst ich, mit meinem süddeutschen Mittelmaß, berühre gelegentlich auf der Restaurant-Toilette mit den Knien die Wand. Und ich frage mich jedes Mal, wie Frau Antje ihre 1,90 m da hinein faltet.
Foto: Hobbitwohnung Camping Geversduin, NBTC
Weiterlesen: Wohnen in Holland - von königlichen Toiletten und mörderischen Treppen
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Jahrzehntelang fristete die Babbersmühle am Rand von Schiedam ein trostloses Dasein. Flügellos und seit 1955 auch funktionslos darb sie, kaum als Mühle erkennbar, dahin. Sie gab ein ziemlich trauriges Bild ab, so traurig, dass ich noch nicht einmal ein einziges Foto gemacht habe. Und das, obwohl ich in den letzten Jahren sehr oft daran vorbei kam.
Jetzt wurde diese Poldermühle wieder restauriert und obwohl noch nicht ganz fertig, ist sie nicht mehr wieder zu erkennen.
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Ein neues Jahr beginnt meist mit Veränderungen. Zum Einen die eigenen guten Vorsätze, die meist eine sehr kurze Halbwertszeit haben und zum Anderen die Jahreszahl, die man in den ersten Wochen immer falsch schreibt.
Viel mehr Auswirkungen, meist auf den Geldbeutel, haben die Gesetzes- und Regeländerungen die jedes Jahr aufs Neue wieder auftauchen. Da macht die Niederlande keine Ausnahme und die neue Regierung hat einiges geändert. Die Mehrwertsteuererhöhung und die Einsparungen im Kultursektor im letzten Jahr haben schon ihre Spuren hinterlassen. Vieles wurde teurer und die ersten Museen mussten schließen.
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Eigentlich ist es ja nur ein halber Jahresrückblick, denn nach Holland gibt es ja noch gar kein ganzes Jahr. Vor einem Jahr hatte ich noch nicht einmal eine Idee davon, dass es dieses Blog irgendwann geben wird. Überhaupt hatte ich von Blogs eigentlich keine Ahnung.
Nach Holland war, auch wenn es euch vielleicht enttäuscht, kein wohlüberlegtes Herzensprojekt, das mir schon jahrelang unter den Fingernägeln brannte. Es war eher ein Zufalls- und Versuchsprojekt. Eigentlich wollte ich einfach mal ausprobieren, wie man eine Webseite erstellt. Und das Thema Holland war naheliegend, da konnte ich, aus eigener Erfahrung, etwas berichten. Aus meinem Webseiten-Versuch ist ein sehr zeitaufwendiges Hobby geworden und es hängt inzwischen ein sehr großes Stück Herz mit drin.
Ihr seht, das Jahr 2012 brachte einige Veränderungen und viele Erkenntnisse.
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Sehr viel, wahrscheinlich sogar zu viel, köstliches Essen gab es bei den meisten während der vergangenen Weihnachtstagen. Und ob jetzt in Deutschland oder in den Niederlanden, lecker gerochen und geschmeckt hat es sicher.
In diesem Zusammenhang, also im Sinne von wohlschmeckend und appetitlich, ist das Wort lecker in Deutschland weit verbreitet. In den Niederlanden ist dies nur ein kleiner, ein sehr kleiner Bereich in dem das Wort lekker auftaucht. Lekker ist dort einfach alles!
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Ein Artikel hier auf dem Blog von nach-holland.de war mein Gebot bei der von Rotterdam Festivals durchgeführten Auktion für 2 Freikarten zu China Light. Das Angebot mehr deutsche Touristen von Rotterdam zu überzeugen, überzeugte wiederum die Organisatoren und ich gehörte zu den glücklichen zehn Gewinnern.
Am Samstagabend war es dann soweit. Natürlich mit dem Fahrrad machten wir uns auf den Weg Richtung Park am Euromast in Rotterdam. Der Tag war perfekt gewählt. Kein Schnee und Regen, wie am Tag davor und kein Sturm und Regen, wie am Tag danach. Nur eiskalt, das war es. Das hatte aber den schönen Nebeneffekt, dass es eine kleine Eisschicht auf den Wasserflächen im Park gab. Die Lichtobjekte spiegelten sich noch besser.
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Als ich den Aufkleber zum ersten Mal sah, dachte ich, das muss irgendein Witz sein. Mein Niederländisch war noch sehr rudimentär, aber das was ich verstand konnte ich einfach nicht richtig ernst nehmen.
Vielleicht lag es aber auch an dem Ort an dem dieser Aufkleber klebte, nämlich an der Wand auf einer Toilette. Wo man hingekritzelte Kommentare wie „ich war da“, pubertäre Liebeserklärungen wie „Lisa liebt Kevin“ oder sexistische Witze erwartet, war dieser Aufkleber irgendwie fehl am Platze.
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Auf Deutsch macht dieser Satz nicht so richtig viel Sinn, im Niederländischen inzwischen aber schon. Zumindest in der Gegend um Rotterdam hört man „een kapsalon, graag!“ ziemlich oft. Jetzt aber nicht beim Frisör, wie man vielleicht vermuten könnte (kapsalon = Frisörsalon). Nein, einen kapsalon bestellt man in einer Imbissstube.
Ich sehe schon die Fragezeichen um eure Köpfe schwirren, aber Aufklärung naht.

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Wer hier jetzt irgendwelche schlüpfrigen Geschichten erwartet, liegt völlig falsch. Das hier ist schließlich ein sehr seriöses Blog über Holland.
Obwohl es in diesem Artikel jetzt auch nur indirekt über Holland geht. Eigentlich geht es um ein Fotobuch, genauer gesagt um mein allererstes Fotobuch. Es ist auch mein allererster Artikel, der in der neuen Kategorie Geprüft und Getestet veröffentlicht wird und überhaupt mein allererster Testbericht. Und es ist auch noch das allererste Mal, dass mir jemand etwas kostenlos zur Verfügung stellt, damit ich da meinen Senf dazu gebe. Also ich meine genug Debüts um den Titel für diesen Artikel zu rechtfertigen.











