Artikel aus der Provinz Gelderland
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- Kategorie: Geprüft und Getestet
„Hase mit Chicorée und Rosenkohl, Kartoffel und eine Jus mit Zitrus und Peperoni“, steht auf der Speisekarte an diesem Abend. Allein bei diesen wenigen Worten läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen. Ich esse gerne, sehr gerne sogar - auch Fleisch. Ich mag die Textur, die Konsistenz, den Geschmack. Ein Vegetarier werde ich wohl nie.
Heute werden meine Geschmackspapillen sogar auf besondere Weise verwöhnt. Wild steht nämlich auf dem Speiseplan in der Villa Ruimzicht an diesem Abend. Gans, Reh, Hase und Wildschwein auf perfekte Art zubereitet und serviert.
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
Eine heiß begehrte Immobilie war es nicht. Ganze 132 Jahre hat es gedauert, bis sich ein Käufer für das Gebäude und die Ländereien fand. Aber eine schnelllebige Sache ist so ein Schloss ja nicht, da werden nicht die Jahre, sondern die Jahrhunderte gezählt.
Schon mehr als acht Jahrhunderte sind es bei Kasteel Huis Bergh, auch wenn es sich seit dem 13. Jahrhundert äußerlich sehr verändert hat. Von einem Wohnturm auf einer künstlichen Insel hat es sich in ein stattliches Schloss mit einem charakteristischen Turm gewandelt. Wunderschön liegt es am Rand von 's-Heerenberg, umgeben von Wasser und Bäumen und mit der deutschen Grenze regelrecht hinterm Haus.
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- Kategorie: Geprüft und Getestet
Es ist ruhig. Nur die Uhr an der Wand tickt gleichmäßig, als ob ein Herz schlägt. Braunes Herbstlaub liegt auf der Terrasse. Dort draußen vor der Schiebetür.
Durch die kahler werdenden Äste der Bäume sehe ich das Häuschen nebenan. Eine Familie mit 3 kleinen Kindern hat sich dort einquartiert. Vor einer Stunde sind sie schon los gezogen. Mit Mützen auf dem Kopf und Gummistiefeln an den Füßen. Lachen und rennen, Spaß haben.
Es muss geregnet haben in der Nacht. Der Tisch auf der Terrasse glänzt noch feucht. Jetzt versucht sich die Sonne einen Weg durch die Wolkendecke zu bahnen. Von Regen keine Spur. Ein paar Vögel zirpen, ihnen wäre ein bisschen Sonnen sicher auch lieber.
Weiterlesen: Wellness in der Achterhoek – Ferienpark Landal Stroombroek
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
„Ach, der konnte ja auch malen!“ Diesen Satz hört Willi Weyers sehr oft, wenn er Besucher durch die Villa Mondriaan in Winterswijk führt, erzählt er mir. Hier, im Haus, wo Piet Mondrian seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte, werden die frühen Werke des berühmten Künstlers gezeigt. Landschaften, Windmühlen und Bäume, die der gelegentliche Museumsbesucher mit „echter“ Kunst verbindet.
Die berühmten Mondrians, die jeder kennt, werden gerne in die Kategorie „das kann ich auch“ einsortiert. Die schwarzen Linien auf weißem Grund und Farbflächen in Rot, Blau und Gelb, scheinen so simpel. So einfach, wie das Ausmalen eines Bilderbuches. Nur ein kurzer Augenblick vor einem der Originale im Gemeentemuseum Den Haag aber genügt um zu erkennen - nichts ist weniger wahr.
Weiterlesen: Piet Mondrian im Doppelpack - Winterswijk und Den Haag
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- Kategorie: Orte und Events
Den Auftakt der Weinverkostung machen Verleiding und Gezusters in Rosé und Weiß. Versuchung und Geschwister sind etwas ungewöhnliche Namen für einen Wein, aber auch das Weingut, aus dem sie stammen, ist weit weg von gewöhnlich. Bei Um d’n Olden Smid wächst der Wein nicht auf Südhängen, sondern in der Ebene der Achterhoek. Sozusagen in der hinteren Ecke der Niederlande, nicht weit vom deutschen Bocholt entfernt.
Wein und Niederlande, zwei Begriffe, die man eigentlich nicht in einem Atemzug nennt. Aber der Weinanbau in den Niederlanden ist auf dem Vormarsch oder besser gesagt er kehrt zurück, denn schon in den Zeiten der Römer wurde in den Niederlanden Wein angebaut.
Weiterlesen: Rotwein mit Gefühl, ein Weingarten in der Achterhoek
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- Kategorie: Orte und Events
„Wenn Du 16 bist, willst du dort nur weg“, erzählt mir Kim Heinen, die jetzt die internationale Presse in Rotterdam koordiniert. Sie muss es wissen. Sie ist dort aufgewachsen.
In dieser Lebensphase hat man wohl auch wenig Interesse an der Historie dieser Stadt. Keinen Blick für die Stadtmauer, die so wunderschön in das Stadtbild integriert ist und für die Kirche, die über allem zu thronen scheint.
Zugegeben das Nachtleben ist auch heute noch etwas eingeschränkt in dieser Hansestadt, aber am Tage versprüht Zutphen einen Charme, der mich sofort in den Bann zieht und mich nicht mehr loslässt.








