Artikel aus der Provinz Südholland
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
„Ich werde nie erwachsen. In mir ist das kleine Kind von früher“, sagte Escher einmal. Das sagte er natürlich nicht auf Deutsch, sondern auf Niederländisch. Denn obwohl sich sein Name so deutsch anhört, war Maurits Cornelis Escher Niederländer. Besser gesagt Friese, denn er wurde 1898 in Leeuwarden im niederländischen Friesland geboren.
Seine Kunst kennt vermutlich jeder. Irgendwann ist euch ganz gewiss eine nie endende Treppe oder ein Wasserkreislauf begegnet, den es so nicht geben kann. Wahre Hirnbrecher sind seine Werke. Auf den ersten Blick so real und doch so unmöglich. Eine ganze Sammlung von Eschers Unmöglichkeiten kann man im Museum Escher in het Paleis ergründen. Untergebracht im ehemaligen Winterpalast der Königinmutter Emma in Den Haag.
Weiterlesen: Metamorphosen und unmögliche Perspektiven – M.C. Escher
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- Kategorie: Orte und Events
Es sind rund 8 km von meiner Wohnung bis ins Zentrum von Rotterdam. In 98 % aller Fälle nehme ich das Fahrrad, um diese Distanz zu überbrücken. Für die anderen 2 % nutze ich die Metro. Mit dem Auto fahre ich eigentlich nie. Wenn ich an einem Samstagnachmittag an der Schlange Autos vorbei radele, die mehr stehen als fahren, weiß ich auch warum.
Es gibt verschiedene Radwege, um in Rotterdams Zentrum zu kommen. Alle haben sie ihre Eigenheiten, ihre Vor- und Nachteile. Die Spanne reicht von ruhig und gemütlich bis zu spannend, mit einem Hang zum Hektischen. Welchen ich nehme, entscheide ich ganz nach Lust und Laune.
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
„Ach, der konnte ja auch malen!“ Diesen Satz hört Willi Weyers sehr oft, wenn er Besucher durch die Villa Mondriaan in Winterswijk führt, erzählt er mir. Hier, im Haus, wo Piet Mondrian seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte, werden die frühen Werke des berühmten Künstlers gezeigt. Landschaften, Windmühlen und Bäume, die der gelegentliche Museumsbesucher mit „echter“ Kunst verbindet.
Die berühmten Mondrians, die jeder kennt, werden gerne in die Kategorie „das kann ich auch“ einsortiert. Die schwarzen Linien auf weißem Grund und Farbflächen in Rot, Blau und Gelb, scheinen so simpel. So einfach, wie das Ausmalen eines Bilderbuches. Nur ein kurzer Augenblick vor einem der Originale im Gemeentemuseum Den Haag aber genügt um zu erkennen - nichts ist weniger wahr.
Weiterlesen: Piet Mondrian im Doppelpack - Winterswijk und Den Haag
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- Kategorie: Alltag in Holland
Ich liebe es, wenn ich von diesem kleinen Flughafen im Norden von Rotterdam wegfliege. Meist bin ich dann nur mit Handgepäck unterwegs. Ein kleiner Rucksack, der es mir erlaubt, dass ich mit dem Fahrrad zum Flughafen fahre. Die halbe Stunde Radfahren nehme ich gerne auf mich. Dafür muss ich keinen Parkplatz suchen und auf keinen Bus warten.
Auch für Holland-Urlauber, also euch, hat die Ankunft bzw. der Abflug vom Rotterdamer Flughafen Vorteile. Er spart Zeit. Zeit, die man besser in der Stadt verbringt. Von der Landung bis zur Ankunft im Hotel in der Stadtmitte in Rotterdam vergeht gerade einmal eine Stunde.
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
Mit Blumen und Früchten gefüllt war das Horn, das Amalthea dem jungen Zeus zum Spielen gab. Göttlich, wie Zeus war, machte er ein Füllhorn, ein Horn des Überflusses, daraus. Auch außerhalb der griechischen Mythologie steht das Füllhorn für Reichtum und Überfluss. Fortuna, die Göttin des Glücks, schmückt sich häufig damit.
Reichtum, Überfluss und Glück spüre ich auch, als ich in der neuen Markthalle stehe und das „Hoorn des Overvloeds“, das über mir ausgeschüttet wird, bewundere. 11.000 m2 farbenfroher Überfluss, Früchte und Blumen, überspannen mich in einem 40 m hohen Bogen. Der Künstler hätte keinen treffenderen Namen für sein Kunstwerk finden können.
Weiterlesen: Die Markthalle in Rotterdam, ein Horn des Überflusses
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- Kategorie: Kunst, Kultur und Architektur
“Mein schönes, sehr schönes, allerschönstes Haus”, soll Johan Maurits von Nassau-Siegen über sein gerade fertiggestelltes Wohnhaus gesagt haben. Das war im Jahre 1644 und sein „Wohnhaus“ war ein imposanter Stadtpalast mitten im Zentrum von Den Haag. Auch heute, 370 Jahre später, passen diese Worte perfekt. Das Mauritshuis, denn davon ist die Rede, erstrahlt nach seiner Renovierung wieder in voller Pracht.
Ab Freitag empfängt es wieder begeisterte Besucher, die nicht nur vom Gebäude selbst, sondern endlich auch wieder von der weltberühmten Gemäldesammlung holländischer und flämischer Meister genießen können. Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ist zurück und bezaubert nicht nur mich mit einem Blick, der einen nicht aus den Augen zu lassen scheint.
Weiterlesen: Wiedereröffnung des Mauritshuis - das "Mädchen" ist zurück in Den Haag








