Artikel aus der Provinz Südholland
- Details
- Kategorie: Orte und Events
Ein Gänsehüter mit seinen gut genährten Gänsen begegnet uns auf unserem Weg zum Marktplatz. Dort hat der Schäfer seine Arbeit einem kleinen Gehege und einem sehr wachsamen Hund überlassen, der die Schafe nicht aus den Augen lässt.
Auch nobleres Fußvolk begegnet uns auf dem Platze. Damen mit ausladenden Gewändern lassen sich vom Publikum hofieren und mit ihnen ablichten. Engelgleiche Wesen mit blonden Locken, dafür seltsam rote Nasen umschweben regelrecht das historische Stadthaus von Gouda. Es muss etwas Besonderes zugange sein am heutigen Tag.
- Details
- Kategorie: Orte und Events
“Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad”, soll Adam Opel einst gesagt haben. Schon bemerkenswert für jemanden, der der Automarke Opel seinen Namen gab.
Wie recht er hat, merke ich immer wieder, wenn ich mit meinem Fahrrad im Grünen unterwegs bin, wo man mit dem Auto nie hinkäme. Wenn mir der Duft des blühenden Raps in die Nase weht und ich die warmen Sonnenstrahlen auf meinen Armen spüre.
So wie heute. Die Sonne lacht vom Himmel und es grünt und blüht ringsum. Dordrecht haben wir uns als Ziel für unsere sonntägliche Radtour ausgesucht und die schönste Strecke dorthin, ist die am Fluss, der Oude Maas, entlang.
- Details
- Kategorie: Orte und Events
7 Millionen Blumenzwiebeln, 7000 kg Grassamen, 280 Sitzbänke, 15 Brunnen, 32 Brücken, 8 Souvenirshops, 5 Restaurants und täglich mindestens einen Heiratsantrag. Der Keukenhof ist ein Blumenpark der Superlative in vielen Hinsichten.
Noch nie habe ich so viele Menschen aus aller Welt gesehen, die sich mehr oder weniger sportlich vor und zwischen den Tulpen für ein Foto in Pose setzen. Die Auswahl für den Hintergrund fällt dann auch wahrlich schwer. Ganze Seen aus Tulpen in allen Farben verteilen sich auf den 32 Hektar Parkfläche. Rot, Gelb, Violett, Weiß und Rosa, dazu ein kräftiges Blau von duftenden Hyazinthen und das frische Grün des saftigen Rasens. Einfach wunderschön!
- Details
- Kategorie: Orte und Events
Ein Walfisch machte den Anfang, damals im Jahre 1947. Auf einem alten klapprigen Lastwagen stand er, aus leuchtend blauen Hyazinthen und der ganze Stolz von Willem Warmenhoven. Dieser Blumenzüchter aus Hillegom hatte die Idee für den ersten Blumenkorso im Bollenstreek. Er suchte eine Verwendung für die eigentlich unnützen Blüten, die bei der Blumenzwiebelzucht millionenfach abgeschnitten werden.
Das Interesse an Festen und Geselligkeit nach dem Krieg war groß und aus dem Umzug mit einem Prahlwagen und ein paar Handkarren wurde schnell ein großes Event. Der Blumenkorso hat sich bewährt, und am Samstag zog er zum 68. Mal durch die Straßen des Bollenstreek, der Gegend der Blumenfelder zwischen Noordwijk und Haarlem. Hunderttausende Menschen genossen das farbenprächtige Spektakel zum Thema 200 Jahre Königreich.
Weiterlesen: Der Blumenkorso im Bollenstreek, ein duftendes Farbspektakel
- Details
- Kategorie: Orte und Events
Ein unglaublicher Duft weht uns um die Nase. Süß und blumig. Tausende Hyazinthen in hellem Rosa und kräftigem Blau locken mit diesem Duft Insekten an. Selbst wir können kaum widerstehen. Nur das Wasser zwischen uns und diesen Duftspendern hält uns davon ab unsere Nasen in die Blüten zu stecken.
Herr O. und ich tuckern heute mit dem Boot durch die Blumenfelder des Bollenstreek. Die Luft ist noch frisch an diesem Tag im April, aber die Sonne lacht strahlend vom Himmel. Freundlichkeit schlägt uns von jeder Seite entgegen, es wird gewunken und gelacht. Das Leben ist schön als Kapitän auf holländischen Gewässern.
- Details
- Kategorie: Orte und Events
Der Himmel ist strahlend blau, die Sonne scheint mit Sonnenbrillenintensität. Auch wenn es noch ziemlich kalt ist, es fühlt sich schon ein bisschen nach Frühling an. Ich beschließe spontan noch nicht den Zug nach Hause zu nehmen, sondern noch ein paar Stunden in der Stadt zu verbringen.
Ich bin in Leiden, der Geburtsstadt von Rembrandt. Aber auch, wenn der Name des berühmten Malers im Namen mancher Lokalität auftaucht, fällt es auf den ersten Blick nicht auf, dass die Stadt so einen berühmten Sohn hat. Es ist nicht Rembrandts Nachtwache, die meinen Weg auf dem Vorplatz des Bahnhofs kreuzt, sondern chaotisch durcheinander fahrende Radfahrer. Leiden ist eine Studentenstadt und das ist überall spürbar.








