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Ganz tief hinunter, in den stählernen Bauch des Schiffes, zieht es uns. Dort wo es nach Diesel und Schmieröl riecht und der Maschinenlärm in unseren Ohren dröhnt. Zugegeben, der Maschinenlärm kommt inzwischen vom Band und hört nach kurzer Zeit wieder auf, aber der Geruch bleibt vermutlich für immer.
Beeindruckende Kessel und Turbinen gibt es hier unten, 6 m unter der Wasseroberfläche. Ich sehe den Maschinisten regelrecht vor mir, wie er am blank polierten Steuerpanel steht und am Rad dreht, wenn der Kapitän in der Kommandozentrale das Kommando „volle Kraft voraus“ gibt.
Aber die SS Rotterdam bewegt sich keinen Meter vorwärts, der ehemalige Passagierdampfer bleibt fest an seinem Liegeplatz in Rotterdam verankert. Traurig bin ich darüber aber nicht, denn sonst könnte ich keine Entdeckungstour durch das ganze Schiff unternehmen.
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Die Stadt hat einfach alles, was man als Tourist in Holland erwartet. Schöne Grachten, Kopfsteinpflaster und kleine Giebelhäuser mit Backsteinfassaden. Und auch auf die ständige Angst von einem Fahrrad überfahren zu werden, muss man nicht verzichten.
Spannende Museen, verschiedenste Shoppingmöglichkeiten und unzählige Restaurants und Kneipen lassen keine Langeweile aufkommen. Und dazu, das Ganze in angenehm überschaubarer Größe, sodass man alles einfach zu Fuß erkunden kann, ganz ohne den Ärger von Bussen und Chipkarten.
Nein, ich spreche nicht von Amsterdam, dem Holland für Fortgeschrittene. Ich meine Utrecht, die ideale Stadt für den Einstieg in die Welt des Nachbarlands.
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Delfine in niederländischen Gewässern gibt es eher selten. Aber es gibt sie. Man braucht aber schon sehr viel Glück um einen zu Gesicht zu bekommen. Mir war dieses Vergnügen leider noch nicht gegönnt.
Um dem Großen Tümmler, der natürlich für alle Zeiten Flipper heißen wird, ganz nah zu sein, muss man in Holland ins Dolfinarium nach Harderwijk. Obwohl ich über Delfinarien sehr zwiegespalten bin, kann ich mich der Faszination, die Tiere von so nah zu beobachten, nicht entziehen.
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Grau ist es, beinahe düster. Die Pflastersteine glänzen vom Regen und dicke Tropfen fallen von den Blättern der Bäume. Mauern, Torbögen und kleine Brücken umgeben mich. Es würde mich nicht wundern, wenn im Schatten der hohen Kirchenmauer ein, von Pest gezeichneter, Bettler sitzen würde. Kommen mir da Menschen in mittelalterlichen Gewändern entgegen?
Aber nein, sie spazieren mit ganz modernen Regenschirmen durch die Gässchen hinter der großen Kirche und sind wahrscheinlich wie ich angenehm überrascht. So viel Atmosphäre und so viel Schönes hatte ich in dieser Kleinstadt in Südholland nicht erwartet.
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Knoblauch sollte man schon mögen, wenn man im Restaurant Look in Rotterdam isst. Hier geht es nicht ums Aussehen, wie man beim Namen des Restaurants vielleicht denken könnte. Look kommt von Knoflook, also Knoblauch, und um den dreht sich hier alles.
Gerichte, wie provenzalisches Hühnchen mit 15 Knoblauchzehen oder Spaghetti mit Knoblauch-Nuss-Pesto stehen in diesem Restaurant auf der Speisekarte. Und selbst vor dem Nachtisch macht der Knoblauch nicht Halt.
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Der Himmel sieht nicht vielversprechend aus, zwischen hellerem Grau gibt es auch sehr viel Dunkles. Regen liegt in der Luft. Dennoch entscheiden wir uns für den Bus Nr. 9, der uns nur bis zum südlichen Eingang des Nationalparks Hoge Veluwe bringt.
Die kleine Radtour durch Wälder und blühende Heidefelder wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Das dunkle Grün der Bäume, das sanfte Gelb der Sandflächen mit dem kräftigen Lila des Heidekrauts bietet den richtigen Auftakt für die Kunst Van Goghs, die uns im Kröller-Müller Museum erwartet.
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Über das Parken und vor allem die saftigen Strafen beim Falschparken habe ich ja schon berichtet. Bevor man aber überhaupt zum Parken kommt, muss man erst einmal in und durch Holland fahren.
Jetzt ist der Unterschied zu Deutschland nicht so groß, auch in den Niederlanden fährt man auf der „richtigen“, also der rechten Seite und auch die Verkehrsregeln und –schilder sind nicht so großartig anders. Aber es gibt einige landestypischen Besonderheiten, ganz vorne die Radfahrer, die man besser beachten sollte.
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Ich hätte es wissen müssen. Bei dem Namen XPress war kein Bummelzug zu erwarten. Dass man dabei aber mit 90 km/h, die man in sehr kurzen 3 Sekunden erreicht, durch Korkenzieher-Loopings geschossen wird, hatte ich mir so nicht vorgestellt. Ich habe nur noch Zeit mich etwas krampfhaft am Sicherheitsbügel festzukrallen, bevor mir schon die Luft wegbleibt.
Zugegeben es ist schon eine ziemlich lange Zeit her, dass ich mich das letzte Mal in ein solches Höllenteil gesetzt habe. Und von selbst wäre ich vermutlich auch nicht auf die Idee gekommen, den Walibi Freizeitpark mit gleich mehreren dieser Achterbahnen zu besuchen. Aber was macht man nicht alles, um seinen Lesern Informationen aus erster Hand zu bieten?!
Weiterlesen: Höllenfahrten und Teufelsritte – Walibi Holland
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Dunkles Grau, helles Grün und dazwischen lange Streifen weißer Schaumkronen. Das Meer sieht heute so anders aus, so gar nicht ruhig und langweilig. Der Wind bläst mir den Sand ins Gesicht, dass es schon beinahe weh tut. Auf dem Weg zwischen den Strandstühlen hindurch, die etwas verlassen herumstehen, stapfe ich durch Sand, der mich an Schneewehen erinnert. Aufgetürmt und geformt wie kleine Minidünen.
Der Strand ist leer, nur ein paar einsame Gestalten auf der weiten Sandfläche. Auch hier hat der Wind Muster hinein gefräst. Gleichmäßig und sich doch immer wieder verändernd, zieren sie den Strand bis hinunter ans Wasser.
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Das Museum befindet sich in bester Gesellschaft, es liegt gleich gegenüber dem bekannten Museum Boijmans van Beuningen am Rand des Museumparks in Rotterdam. Schon von außen ist das Chabot Museum ein sehenswerter Hingucker.
Eine wunderschöne weiße Villa aus den 30er Jahren, ganz im Stil des Neuen Bauens entworfen, bietet den perfekten Rahmen für die Kunst, die im Inneren zu bewundern ist.














