Artikel mit kulinarischen Aspekten
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- Kategorie: Geprüft und Getestet
Was das Restaurant One in Roermond für mich so besonders macht, sind nicht die französischen Namen auf der Speisekarte. Bei Restaurants in dieser Klasse ist französisch sehr beliebt. Auch die perfekte Aufmachung der Speisen auf wunderschönem Geschirr nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, das Auge isst schließlich mit, löst den Aha-Effekt aber nicht aus. Und dass das Essen in einem Restaurant mit einem Michelin Stern vorzüglich schmeckt, war zu erwarten.
Das WOW war für mich der Raum und die Einrichtung. Wände mit zum Teil abgeschlagenem Putz, alten Graffitis und rostige Stahlträger hatte ich definitiv nicht erwartet. Glücklicherweise wurden als Einrichtung keine Vintage-Möbel gewählt, die gerade so beliebt sind. Mit zurückhaltenden und geradlinigen Design-Möbeln bekam der industrielle Charakter des Raumes den richtigen Kontrast für eine, passend zur hochwertigen Küche, edle Ausstrahlung.
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- Kategorie: holländische Eigenheiten
Jetzt hat es auch mich getroffen - das Blogstöckchen. Ich hatte ja gehofft, dass dieser Kelch bzw. dieses Stöckchen an mir vorüberzieht, aber nein, es hat mich voll erwischt.
Ein Blogstöckchen ist eine Art Kettenbrief, der seine Kreise durchs Internet zieht und Blogger dazu animiert, Artikel über ein bestimmtes Thema zu schreiben. In meinem Fall: „Welche 3 Dinge nimmst du immer mit auf Reisen?“
Da ich aber kein „richtiger“ Reiseblogger, sondern ein Hollandblogger bin, habe ich mir erlaubt, die Fragestellung etwas anzupassen.
Weiterlesen: 3 Produkte aus Holland, die mit nach Deutschland reisen
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- Kategorie: Alltag in Holland
Auf Deutsch macht dieser Satz nicht so richtig viel Sinn, im Niederländischen inzwischen aber schon. Zumindest in der Gegend um Rotterdam hört man „een kapsalon, graag!“ ziemlich oft. Jetzt aber nicht beim Frisör, wie man vielleicht vermuten könnte (kapsalon = Frisörsalon). Nein, einen kapsalon bestellt man in einer Imbissstube.
Ich sehe schon die Fragezeichen um eure Köpfe schwirren, aber Aufklärung naht.

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- Kategorie: Alltag in Holland
In Deutschland kaum vorstellbar, aber in den Niederlanden bestellt man sein Bier(chen) in der Verkleinerungsform. Aber da man selbst den Namen erwachsener Menschen verkleinert, wie z.B. Antje, darf man das wohl nicht so seriös nehmen.
Klein ist das Bier, das man in Kneipen bekommt, aber meist trotzdem. So fasst ein fluitje, was ein normales gerades Glas ist, gerade einmal 0,2 l. Und in ein vaasje (auch mal Amsterdammer, Rotterdammer, emmer oder boerke genannt), ein etwas konisch zulaufendes Glas, passen mehr als 0,25 l, vielleicht mal 0,33 l, einfach nicht rein. Leider sind die Bierpreise in den Kneipen, denen von Deutschland sehr ähnlich, man bekommt dafür aber nur die Hälfte. So kostet ein biertje schon mal zwischen 2,10 und 2,50 Euro, für 0,2 l versteht sich.




