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Artikel im Nach Holland Blog
aus der Provinz Süd-Holland

 

  • Rotterdam für Kreuzfahrer - Sightseeing auf eigene Faust

    Regelmäßig legen sie mitten in der Stadt an. Neben den Hochhäusern am Wilhelminapier scheinen sie sogar in Proportion. Steht man aber direkt davor, sind sie nur noch riesig. Mehrere Stockwerke stapeln sich übereinander und man kann sich kaum vorstellen, dass so ein Koloss schwimmt.

    Bis zu 3000 Gäste kommen mit so einem Kreuzfahrtschiff gleichzeitig in die Stadt. Gäste, die natürlich auch die Sehenswürdigkeiten von Rotterdam entdecken möchten. Mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß durchstreifen sie in Gruppen die Stadt. Individuell geht natürlich auch. Die passende Sightseeing-Route dazu, gibt es heute von mir.

    stadtrundgang rotterdam kreuzfahrtschiffDas AIDA Kreuzfahrtschiff kommt jede Woche nach Rotterdam

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  • Wunderschön! auf Tour in Holland - Das Making-of

    Für Stefan Pinnow nehme ich die gut 90 Kilometer Anfahrt gerne in Kauf. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit einem Kamerateam über die Schulter zu schauen? Und wenn es dann noch um eine neue Folge der beliebten TV-Reihe „Wunderschön!“ geht, kann ich zu so einer Gelegenheit natürlich nicht Nein sagen.

    Ende August wird die neue Folge über Holland im WDR gezeigt. Und, so viel darf ich euch schon mal verraten, Stefan Pinnow wird mit Rad und Schiff in Holland unterwegs sein. Nur schöne Radtouren, etwas Sightseeing und gemütliche Abende auf dem Schiff, wie auf meiner eigenen Rad- und Schiffsreise, gibt es für ihn aber nicht. Dreharbeiten sind harte Arbeit.

    Making-of Wunderschön! Einblicke in die Dreharbeiten.Making-of Wunderschön! Einblicke in die Dreharbeiten mit Stefan Pinnow

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  • Wasser, Strand und sehr viel Grün – Radtour Nordsee und Hinterland

    Es ist dieser Moment, wenn ich über die Kuppe des Deichs radele. Außer Atem von der kurzen Steigung (die Gangschaltung meines alten Fahrrads hat ihren Dienst schon vor Jahren eingestellt), das Gras und die ersten Sanddornbüsche werden von Sand und Strandhafer abgelöst. Und dort, direkt vor mir, der erste Blick aufs Meer.

    Ich liebe diesen Moment. Das Herz geht mir dabei auf. Jedes Mal. Egal bei welchem Wetter.

    nordsee radtourDas Meer kommt in Sicht - ich liebe diesen Moment

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  • Shopping Hotspots in Rotterdam

    Die Lijnbaan, bei ihrem Bau 1953 die erste Fußgängerzone der Welt, kann man kaum verpassen. Wenn man den Leuten mit den Einkaufstüten folgt, endet man automatisch dort oder in der Koopgoot, der vertieften „Kaufrinne“, die die Lijnbaan mit dem Marktplatz Blaak verbindet.

    Auf der Suche nach den kleinen und feinen Shops, lässt man die Fußgängerzone besser links liegen. Fündig wird man in ganz anderen Ecken der Stadt. Und ich gestehe, obwohl ich Rotterdam wirklich sehr gut kenne, an mancher Stelle hätte ich nicht nach schönen Läden gesucht.

    rotterdam shopping Keet - einer der kleinen und feinen Shops in Rotterdam

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  • Sightseeing in Gouda

    In 5 Jahren gibt es etwas zu feiern im holländischen Städtchen Gouda, dann jährt sich das Aushändigen der Stadtrechte zum 750. Mal. Die Lage am Flüsschen Gouwe war verantwortlich für dieses Privileg. Der rege Handel in dem gerade mal 1000 Einwohner zählenden Ort sorgte für reichlich Handel, für Wachstum und Reichtum.

    Die alten Stadtmauern von Gouda wurden leider alle abgerissen, aber die sehenswerte Altstadt ist erhalten geblieben und noch voller historischer Gebäude und Plätze. Käse und Stroopwaffeln, wie bei unserer Foodtour im Juli, stehen deshalb heute nicht auf dem Programm, stattdessen ausgiebiges Sightseeing und viel Stadtgeschichte.

    stadttour goudaAuf geht es zum Stadtbummel durch Gouda

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  • Urlaub mit viel Wasser – Ferienpark Landal Reeuwijkse Plassen

    Dauerregen?! Selten hat mich so eine Wettervorhersage vor einer Reise so wenig bekümmert. Im Ferienhaus gibt es eine Waschmaschine mit Trockner für nasse Klamotten und eine Sauna zum Aufwärmen für uns. Was macht dann schon der Regen aus?

    Die Stunden mit blauem Himmel und Sonnenschein, die uns Petrus dann doch beschert, nehmen wir jedoch gerne an. Zumal festgezurrt an unserer Terrasse am Wasser ein Boot auf uns wartet und dringend von uns zu den Seen, den Reeuwijkse Plassen, gefahren werden möchte.

    landal reeuwijkse plassenDas Boot liegt bereit im Ferienpark Landal Reeuwijkse Plassen

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  • Schlösser-Tour quer durchs Land

    Ob sie wild waren die Feste in den 60er Jahren – wer weiß?! Glamourös und von viel Prominenz besucht, waren sie ganz gewiss. Celebrities wie Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida und Roger Moore zählten zu den Gästen und auch der europäische Adel war häufig zu Gast.

    Wie in den Jahrhunderten davor servieren Bedienstete in Uniform auch im 20. Jahrhundert den illustren Gästen köstliche Leckerbissen auf großen silbernen Tabletts. Vorzügliche Weine werden in kristallene Gläser geschenkt, die im Licht der Kronleuchter funkeln. Im Herrenzimmer nebenan wird die eine oder andere Zigarre geraucht, bevor sich Gastgeber und Gäste, in fantasievolle Kostüme gehüllt, im Ballsaal vergnügen.

    Schloss De Haar bei UtrechtWie aus dem Märchen entsprungen - Kasteel de Haar

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  • Mühlen, Baukunst und eine Schaukel - Unser Urlaub in Holland, 2.Teil

    Ein Reisebericht von Gastbloggerin Sinann Kapfinger

    Der Urlaub von Sinann und ihrem Mann ist noch nicht vorbei. Von historischen Seefahrer-Häfen, der Fahrt mit dem Dampfzug und der Ankunft am Meer hat sie uns schon im 1. Teil ihres Reiseberichts Teil ihres Reiseberichts erzählt.

    In den nächsten Tagen steht Architektur auf dem Reise-Programm. Hochhäuser und Windmühlen, modern und historisch. Dazu gibt es allerlei leckere Spezialitäten und genießerisches Vergnügen.

    rotterdam waterbusModerne Architektur in der Hafenstadt Rotterdam

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  • Schiffe, Meer und ein Dampfzug - Unser Urlaub in Holland, 1.Teil

    Ein Reisebericht von Gastbloggerin Sinann Kapfinger

    Sinann verbrachte im Mai, zusammen mit ihrem Mann, eine Woche in Holland. In dieser Woche wollten die beiden möglichst viel sehen und erleben, aber natürlich ganz ohne Stress. Und ich meine, das ist ihnen sehr gut gelungen!

    Aber lest selbst, Sinann hat für uns einen ausführlichen Reisebericht von ihrem Holland-Urlaub verfasst und tolle Fotos mitgebracht.

    boote strand katwijkBoote am Strand von Katwijk

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  • Von Kühen, Käse und anderen Leckereien – Ein Wochenende in Gouda

    Überall saftiges Grün mit Tupfen in Schwarz-Weiß und auch Braungefleckt. Stehend und liegend, ständig entspannt vor sich hin kauend - Kühe scheinen keinen Stress zu kennen. Nur wenn es Zeit zum Melken wird, kommt mehr Bewegung ins Spiel.

    Von der Stadt Gouda aus, radeln wir durch das Groene Hart, das grüne Herz von Holland. Nicht in der Stadt, sondern hier wurde schon immer der Käse gemacht, für den die Stadt Namensgeber war. Käsereien gibt es heute auch noch auf den Bauernhöfen der Umgebung. Den leckeren Goudse Boerenkaas, den Bauernkäse, gibt es hier vielerorts direkt ab Hof zu kaufen.

    gouda, radtour kühe und käseTypisch Holland - Kühe auf grünem Weideland

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  • Klein, aber oho – alternative Städtetrips nach Holland

    Mal kurz über die Grenze und ein Wochenende in den Niederlanden zu verbringen, ist einfach eine prima Idee. Eine andere Sprache und ein anderes Straßenbild geben euch gleich das Gefühl richtig weg zu sein, auch wenn ihr nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt wohnt.

    Die vier großen Städte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht hab ich euch im Artikel „Städtereise nach Holland – nur in welche Stadt?“ schon vorgestellt. Und wie damals versprochen, gibt es jetzt Tipps für einige kleinere Städte in den Niederlanden, in die sich ein Städtetrip auf alle Fälle lohnt.

    Warum nicht mal nach Alkmaar?Warum nicht mal einen Städtetrip nach Alkmaar?

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  • Art Rotterdam Week – Kunst, Design und coole Locations

    Bunt gemischtes Volk flaniert durch die Gänge der Van Nelle Fabrik. Galeristen in seriös wirkendem Business-Outfit und die etwas Extravaganten, die den Kunstwerken an der Wand ähneln. Junge Kunststudenten sind in Gruppen unterwegs und dazwischen bewegen sich die mehr oder weniger kunstbeflissenen „Normalos“.

    Es ist Art Week in Rotterdam. Sonst verschlossene Türen öffnen sich und bisher verborgene Räume bieten in diesen Tagen Platz für Kunst, Design und ihre Bewunderer. Das Industriedenkmal Van Nelle Fabrik und der 50er-Jahre Passagierdampfer SS Rotterdam sind dabei nicht nur Dekor für die Ausstellungsstücke, sondern Teil eines Gesamtkunstwerks.

    art rotterdamDie Art Rottedam findet in der wunderschönen Van Nelle Fabrik statt, die zum Weltkulturerbe zählt

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  • Nordsee-Fisch in Scheveningen

    Filet von der Scholle aus dem Ofen, serviert mit Muscheln, Queller und einem würzigen Topping von Sellerie und Fenchel an einer leichten und feinen Currysauce. Dazu ein Glas köstlichen Sauvignon Blanc aus Neuseeland und eine Aussicht auf das Meer vor Scheveningen, die nicht besser sein könnte. Der Nachmittag fängt gut an!

    Marc Smeets, der Chef-Koch hier im Kurhaus Scheveningen, zaubert die leckersten Gerichte aus dem Fisch, der in der Nordsee gefangen wird. Die meisten Niederländer verschmähen ihn dennoch und begnügen sich mit Kibbeling und ab und zu einem Hering, dem Hollandse Nieuwe. Mehr als 90 % des gefangenen Nordsee-Fischs landet nicht auf einem holländischen Teller, sondern wird ins Ausland exportiert.

    scheveningen aussicht kurhausFisch essen und die Aussicht aufs Meer genießen. Im Kurhaus Scheveningen funktioniert das perfekt.

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  • Fenix Food Factory, die alternative Markthalle von Rotterdam

    Die Markthalle in Rotterdam ist in aller Munde. In kürzester Zeit hat sie sich zu einem wahren Besuchermagnet entwickelt. Bei Touristen und auch bei Einheimischen, die dort gerne zum Essen oder auf ein Glas Wein und ein paar Tapas hingehen. Was viele aber nicht wissen, es gibt noch eine zweite Markthalle in Rotterdam.

    Architektonisch ist die Fenix Food Factory vielleicht nicht ganz so spektakulär und auch qua Größe kann sie nicht mithalten. Bei Kennern ist sie dennoch sehr beliebt. Und mit der Lokalität direkt am Wasser gegenüber dem Hotel New York, schlägt sie sogar die Markthalle in der Innenstadt.

    fenix food factoryIn der Sonne, vor der Fenix Food Factory, sitzt es sich am besten

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  • Städtereise nach Holland – nur in welche Stadt?

    Der erste Gedanke bei einer Städtereise nach Holland fällt natürlich auf Amsterdam. Die Hauptstadt der Niederlande zieht unzählige Touristen in ihren Bann und das nicht umsonst. Differenzierter kann man als Touristenstadt wahrscheinlich kaum sein – ob Junggesellenabschiede mit entsprechendem Programm oder Kulturreisen mit Kunst der Extraklasse, Amsterdam bietet alles.

    Wer es weniger spektakulär mag, kommt vielleicht in den anderen Städten der Niederlande, Rotterdam, Den Haag oder Utrecht, viel mehr auf seine Kosten. Sehenswürdigkeiten gibt es auch da zuhauf, aber der Trubel ist um einiges geringer als in Amsterdam und das Sightseeing etwas entspannter.

    amsterdam bahnhofAnkunft in Amsterdam

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  • Gouda bei Kerzenlicht

    Ein Gänsehüter mit seinen gut genährten Gänsen begegnet uns auf unserem Weg zum Marktplatz. Dort hat der Schäfer seine Arbeit einem kleinen Gehege und einem sehr wachsamen Hund überlassen, der die Schafe nicht aus den Augen lässt.

    Auch nobleres Fußvolk begegnet uns auf dem Platze. Damen mit ausladenden Gewändern lassen sich vom Publikum hofieren und mit ihnen ablichten. Engelgleiche Wesen mit blonden Locken, dafür seltsam rote Nasen umschweben regelrecht das historische Stadthaus von Gouda. Es muss etwas Besonderes zugange sein am heutigen Tag.

    gouda bei kerzenlichtGouda bei Kerzenlicht, später am Abend

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  • Radtour nach Dordrecht

    “Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad”, soll Adam Opel einst gesagt haben. Schon bemerkenswert für jemanden, der der Automarke Opel seinen Namen gab.

    Wie recht er hat, merke ich immer wieder, wenn ich mit meinem Fahrrad im Grünen unterwegs bin, wo man mit dem Auto nie hinkäme. Wenn mir der Duft des blühenden Raps in die Nase weht und ich die warmen Sonnenstrahlen auf meinen Armen spüre. 

    So wie heute. Die Sonne lacht vom Himmel und es grünt und blüht ringsum. Dordrecht haben wir uns als Ziel für unsere sonntägliche Radtour ausgesucht und die schönste Strecke dorthin, ist die am Fluss, der Oude Maas, entlang.   

    radtour dordrechtWunderschönes Dordrecht

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  • Millionen Tulpen im Keukenhof

    7 Millionen Blumenzwiebeln, 7000 kg Grassamen, 280 Sitzbänke, 15 Brunnen, 32 Brücken, 8 Souvenirshops, 5 Restaurants und täglich mindestens einen Heiratsantrag. Der Keukenhof ist ein Blumenpark der Superlative in vielen Hinsichten.

    Noch nie habe ich so viele Menschen aus aller Welt gesehen, die sich mehr oder weniger sportlich vor und zwischen den Tulpen für ein Foto in Pose setzen. Die Auswahl für den Hintergrund fällt dann auch wahrlich schwer. Ganze Seen aus Tulpen in allen Farben verteilen sich auf den 32 Hektar Parkfläche. Rot, Gelb, Violett, Weiß und Rosa, dazu ein kräftiges Blau von duftenden Hyazinthen und das frische Grün des saftigen Rasens. Einfach wunderschön!

    Tulpen im KeukenhofWunderschöne Tulpen in allen Farben im Blumenpark Keukenhof

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  • Der Blumenkorso im Bollenstreek, ein duftendes Farbspektakel

    Ein Walfisch machte den Anfang, damals im Jahre 1947. Auf einem alten klapprigen Lastwagen stand er, aus leuchtend blauen Hyazinthen und der ganze Stolz von Willem Warmenhoven. Dieser Blumenzüchter aus Hillegom hatte die Idee für den ersten Blumenkorso im Bollenstreek. Er suchte eine Verwendung für die eigentlich unnützen Blüten, die bei der Blumenzwiebelzucht millionenfach abgeschnitten werden.

    Das Interesse an Festen und Geselligkeit nach dem Krieg war groß und aus dem Umzug mit einem Prahlwagen und ein paar Handkarren wurde schnell ein großes Event. Der Blumenkorso hat sich bewährt, und am Samstag zog er zum 68. Mal durch die Straßen des Bollenstreek, der Gegend der Blumenfelder zwischen Noordwijk und Haarlem. Hunderttausende Menschen genossen das farbenprächtige Spektakel zum Thema 200 Jahre Königreich.

    blumenkorso bollenstreek

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  • Mit dem Boot zu den Tulpen

    Ein unglaublicher Duft weht uns um die Nase. Süß und blumig. Tausende Hyazinthen in hellem Rosa und kräftigem Blau locken mit diesem Duft Insekten an. Selbst wir können kaum widerstehen. Nur das Wasser zwischen uns und diesen Duftspendern hält uns davon ab unsere Nasen in die Blüten zu stecken.

    Herr O. und ich tuckern heute mit dem Boot durch die Blumenfelder des Bollenstreek. Die Luft ist noch frisch an diesem Tag im April, aber die Sonne lacht strahlend vom Himmel. Freundlichkeit schlägt uns von jeder Seite entgegen, es wird gewunken und gelacht. Das Leben ist schön als Kapitän auf holländischen Gewässern.

    boot bollenstreek

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  • Stadtbummel durch Leiden

    Der Himmel ist strahlend blau, die Sonne scheint mit Sonnenbrillenintensität. Auch wenn es noch ziemlich kalt ist, es fühlt sich schon ein bisschen nach Frühling an. Ich beschließe spontan noch nicht den Zug nach Hause zu nehmen, sondern noch ein paar Stunden in der Stadt zu verbringen.

    Ich bin in Leiden, der Geburtsstadt von Rembrandt. Aber auch, wenn der Name des berühmten Malers im Namen mancher Lokalität auftaucht, fällt es auf den ersten Blick nicht auf, dass die Stadt so einen berühmten Sohn hat. Es ist nicht Rembrandts Nachtwache, die meinen Weg auf dem Vorplatz des Bahnhofs kreuzt, sondern chaotisch durcheinander fahrende Radfahrer. Leiden ist eine Studentenstadt und das ist überall spürbar.

    Eine Gracht in der Stadt LeidenDie schöne Innenstadt von Leiden

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  • Metamorphosen und unmögliche Perspektiven – M.C. Escher

    „Ich werde nie erwachsen. In mir ist das kleine Kind von früher“, sagte Escher einmal. Das sagte er natürlich nicht auf Deutsch, sondern auf Niederländisch. Denn obwohl sich sein Name so deutsch anhört, war Maurits Cornelis Escher Niederländer. Besser gesagt Friese, denn er wurde 1898 in Leeuwarden im niederländischen Friesland geboren.

    Seine Kunst kennt vermutlich jeder. Irgendwann ist euch ganz gewiss eine nie endende Treppe oder ein Wasserkreislauf begegnet, den es so nicht geben kann. Wahre Hirnbrecher sind seine Werke. Auf den ersten Blick so real und doch so unmöglich. Eine ganze Sammlung von Eschers Unmöglichkeiten kann man im Museum Escher in het Paleis ergründen. Untergebracht im ehemaligen Winterpalast der Königinmutter Emma in Den Haag.

    escherVariationen von Eschers "Tag und Nacht"

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  • Straßen von Rotterdam

    Es sind rund 8 km von meiner Wohnung bis ins Zentrum von Rotterdam. In 98 % aller Fälle nehme ich das Fahrrad, um diese Distanz zu überbrücken. Für die anderen 2 % nutze ich die Metro. Mit dem Auto fahre ich eigentlich nie. Wenn ich an einem Samstagnachmittag an der Schlange Autos vorbei radele, die mehr stehen als fahren, weiß ich auch warum.

    Es gibt verschiedene Radwege, um in Rotterdams Zentrum zu kommen. Alle haben sie ihre Eigenheiten, ihre Vor- und Nachteile. Die Spanne reicht von ruhig und gemütlich bis zu spannend, mit einem Hang zum Hektischen. Welchen ich nehme, entscheide ich ganz nach Lust und Laune.

    radweg

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  • Piet Mondrian im Doppelpack - Winterswijk und Den Haag

    „Ach, der konnte ja auch malen!“ Diesen Satz hört Willi Weyers sehr oft, wenn er Besucher durch die Villa Mondriaan in Winterswijk führt, erzählt er mir. Hier, im Haus, wo Piet Mondrian seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte, werden die frühen Werke des berühmten Künstlers gezeigt. Landschaften, Windmühlen und Bäume, die der gelegentliche Museumsbesucher mit „echter“ Kunst verbindet.

    Die berühmten Mondrians, die jeder kennt, werden gerne in die Kategorie „das kann ich auch“ einsortiert. Die schwarzen Linien auf weißem Grund und Farbflächen in Rot, Blau und Gelb, scheinen so simpel. So einfach, wie das Ausmalen eines Bilderbuches. Nur ein kurzer Augenblick vor einem der Originale im Gemeentemuseum Den Haag aber genügt um zu erkennen - nichts ist weniger wahr.

    mondrianMondrian zum Aufessen

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  • Ankunft Rotterdam The Hague Airport

    Ich liebe es, wenn ich von diesem kleinen Flughafen im Norden von Rotterdam wegfliege. Meist bin ich dann nur mit Handgepäck unterwegs. Ein kleiner Rucksack, der es mir erlaubt, dass ich mit dem Fahrrad zum Flughafen fahre. Die halbe Stunde Radfahren nehme ich gerne auf mich. Dafür muss ich keinen Parkplatz suchen und auf keinen Bus warten.

    Auch für Holland-Urlauber, also euch, hat die Ankunft bzw. der Abflug vom Rotterdamer Flughafen Vorteile. Er spart Zeit. Zeit, die man besser in der Stadt verbringt. Von der Landung bis zur Ankunft im Hotel in der Stadtmitte in Rotterdam vergeht gerade einmal eine Stunde.

    rotterdam airport

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  • Die Markthalle in Rotterdam, ein Horn des Überflusses

    Mit Blumen und Früchten gefüllt war das Horn, das Amalthea dem jungen Zeus zum Spielen gab. Göttlich, wie Zeus war, machte er ein Füllhorn, ein Horn des Überflusses, daraus. Auch außerhalb der griechischen Mythologie steht das Füllhorn für Reichtum und Überfluss. Fortuna, die Göttin des Glücks, schmückt sich häufig damit.

    Reichtum, Überfluss und Glück spüre ich auch, als ich in der neuen Markthalle stehe und das „Hoorn des Overvloeds“, das über mir ausgeschüttet wird, bewundere. 11.000 m2 farbenfroher Überfluss, Früchte und Blumen, überspannen mich in einem 40 m hohen Bogen. Der Künstler hätte keinen treffenderen Namen für sein Kunstwerk finden können.

    Kunst in der Markthalle in RotterdamKunst in der Markthalle in Rotterdam

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  • Wiedereröffnung des Mauritshuis - das "Mädchen" ist zurück in Den Haag

    “Mein schönes, sehr schönes, allerschönstes Haus”, soll Johan Maurits von Nassau-Siegen über sein gerade fertiggestelltes Wohnhaus gesagt haben. Das war im Jahre 1644 und sein „Wohnhaus“ war ein imposanter Stadtpalast mitten im Zentrum von Den Haag. Auch heute, 370 Jahre später, passen diese Worte perfekt. Das Mauritshuis, denn davon ist die Rede, erstrahlt nach seiner Renovierung wieder in voller Pracht.

    Ab Freitag empfängt es wieder begeisterte Besucher, die nicht nur vom Gebäude selbst, sondern endlich auch wieder von der weltberühmten Gemäldesammlung holländischer und flämischer Meister genießen können. Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ist zurück und bezaubert nicht nur mich mit einem Blick, der einen nicht aus den Augen zu lassen scheint.

    mauritshuisDas Mauritshuis in Den Haag

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  • Musikalische Höfe in Leiden

    Ich muss mich bücken und den Kopf einziehen, bevor ich in den schmalen dunklen Gang trete. Beinahe hätte ich den Eingang übersehen. Hier in der Altstadt von Leiden gibt es viele Portale, wie dieses hier. Die meisten sind verschlossen, aber heute an diesem sonnigen Pfingstmontag, stehen einige Türen weit offen und laden Besucher ein.

    Welche das sind, verrät mir ein Stadtplan, den mir die nette junge Dame gleich am Bahnhof überreicht hat. Leidse Hofjes Concerten steht vorne auf dem Heftchen drauf.

    Musik kommt mir auch entgegen, als ich durch das Portal gehe. Ich kann noch nichts sehen. Leute drängen sich in dem schmalen Gang und versperren mir die Sicht. Auch sie wollen dort hin, wo ich hin will. Höre ich da eine Orgel? Sind das Streicher?

    Leidse Hofjes ConcertenLeidse Hofjes Concerten

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  • Zimmer mit Aussicht – Hotel nhow Rotterdam

    Ganz neu ist es und dazu im wohl meistbesprochenen Gebäude von Rotterdam. Zumindest im Moment. Denn auch 'De Rotterdam', das neue Hochhaus von OMA, dem Architekturbüro von Rem Koolhaas, ist gerade erst fertig geworden.

    Unübersehbar steht es da am Ufer der Maas, gleich neben der Erasmusbrücke. Ein Komplex aus drei verspringenden Türmen, die stolze 150 m hoch sind. 160.000 qm Fläche verteilt auf 44 Stockwerke bietet dieser Riese, hauptsächlich für Wohnungen und Büros. Und eben auch für das nhow Hotel mit seinen 278 Zimmern.

    nhow rotterdam

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  • Lohnt sich die Rotterdam Welcome Card?

    Wer als Stadt auf sich hält, bietet seinen Gästen eine Touristenkarte. Der Tourist soll schließlich etwas erleben und in seiner kurzen Urlaubszeit so viel wie möglich von der Stadt sehen. Auch Rotterdam macht da keine Ausnahme und Rotterdam hat ja auch ordentlich was zu bieten.

    Ihr wisst das natürlich schon längst, denn ihr lest hier ja fleißig mit. Die New York Times weiß das jetzt auch und hat Rotterdam auf ihre Places-to-go-in-2014-Liste gesetzt. Ein guter Zeitpunkt also, die Rotterdam Welcome Card unter die Lupe zu nehmen und auf Herz und Nieren zu prüfen.

    rotterdamcard1

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  • Reiseblogger über Rotterdam

    Wahrscheinlich gibt es keine andere Stadt in Holland, die so verkannt wird wie Rotterdam. Die zweitgrößte Stadt der Niederlande hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Viele Menschen denken an eine hässlich graue Industriestadt, wenn sie Rotterdam hören. Und sind dann umso überraschter, wenn sie die Stadt wirklich besuchen.

    Langsam wird die hippe und spannende Hafenstadt Rotterdam auch von den Reisebloggern entdeckt. Nachdem ich euch im letzten Jahr, Artikel von Reisebloggern über Amsterdam vorgestellt habe, gibt es heute schöne Geschichten über Rotterdam.

    rotterdam start

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  • Herbstspaziergang durch Schiedam

    Schon einige Jahre wohne ich jetzt in Schiedam. Zugegeben, es war keine Liebe auf den ersten Blick. Dafür bin ich wohl zu sehr Bewohner und zu wenig Tourist. Man wohnt schon sehr dicht aufeinander, hier im Ballungszentrum von Holland. Und auch der Wind, der über die Raffinerie von Shell anweht, bläst mir gewisse Nachteile regelrecht in die Nase.

    Aber die Stadt hat auch seine schöne Seiten und Ecken. Die unzähligen Fotos der bekannten Windmühlen von Schiedam, die sich auf der Festplatte meines Computers ansammeln, sprechen da für sich.

    Aber seht selbst und kommt mit auf meinem Herbstspaziergang durch die Stadt.

    schiedamDie historische Innenstadt von Schiedam

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  • Entdeckungstour unter Deck

    Ganz tief hinunter, in den stählernen Bauch des Schiffes, zieht es uns. Dort wo es nach Diesel und Schmieröl riecht und der Maschinenlärm in unseren Ohren dröhnt. Zugegeben, der Maschinenlärm kommt inzwischen vom Band und hört nach kurzer Zeit wieder auf, aber der Geruch bleibt vermutlich für immer.

    Beeindruckende Kessel und Turbinen gibt es hier unten, 6 m unter der Wasseroberfläche. Ich sehe den Maschinisten regelrecht vor mir, wie er am blank polierten Steuerpanel steht und am Rad dreht, wenn der Kapitän in der Kommandozentrale das Kommando „volle Kraft voraus“ gibt.

    Aber die SS Rotterdam bewegt sich keinen Meter vorwärts, der ehemalige Passagierdampfer bleibt fest an seinem Liegeplatz in Rotterdam verankert. Traurig bin ich darüber aber nicht, denn sonst könnte ich keine Entdeckungstour durch das ganze Schiff unternehmen.

    rotterdam steuer

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  • Gouda mit Regen

    Grau ist es, beinahe düster. Die Pflastersteine glänzen vom Regen und dicke Tropfen fallen von den Blättern der Bäume. Mauern, Torbögen und kleine Brücken umgeben mich. Es würde mich nicht wundern, wenn im Schatten der hohen Kirchenmauer ein, von Pest gezeichneter, Bettler sitzen würde. Kommen mir da Menschen in mittelalterlichen Gewändern entgegen?

    Aber nein, sie spazieren mit ganz modernen Regenschirmen durch die Gässchen hinter der großen Kirche und sind wahrscheinlich wie ich angenehm überrascht. So viel Atmosphäre und so viel Schönes hatte ich in dieser Kleinstadt in Südholland nicht erwartet.

    Mittelalterliche Gassen in Gouda

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  • Ein etwas anderes Spezialitätenrestaurant

    Knoblauch sollte man schon mögen, wenn man im Restaurant Look in Rotterdam isst. Hier geht es nicht ums Aussehen, wie man beim Namen des Restaurants vielleicht denken könnte. Look kommt von Knoflook, also Knoblauch, und um den dreht sich hier alles.

    Gerichte, wie provenzalisches Hühnchen mit 15 Knoblauchzehen oder Spaghetti mit Knoblauch-Nuss-Pesto stehen in diesem Restaurant auf der Speisekarte. Und selbst vor dem Nachtisch macht der Knoblauch nicht Halt.

    look knoblauch

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  • Shades of Grey oder ein Abend am Meer

    Dunkles Grau, helles Grün und dazwischen lange Streifen weißer Schaumkronen. Das Meer sieht heute so anders aus, so gar nicht ruhig und langweilig. Der Wind bläst mir den Sand ins Gesicht, dass es schon beinahe weh tut. Auf dem Weg zwischen den Strandstühlen hindurch, die etwas verlassen herumstehen, stapfe ich durch Sand, der mich an Schneewehen erinnert. Aufgetürmt und geformt wie kleine Minidünen.

    Der Strand ist leer, nur ein paar einsame Gestalten auf der weiten Sandfläche. Auch hier hat der Wind Muster hinein gefräst. Gleichmäßig und sich doch immer wieder verändernd, zieren sie den Strand bis hinunter ans Wasser.

    strand00

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  • Klein, aber fein – das Chabot Museum

    Das Museum befindet sich in bester Gesellschaft, es liegt gleich gegenüber dem bekannten Museum Boijmans van Beuningen am Rand des Museumparks in Rotterdam. Schon von außen ist das Chabot Museum ein sehenswerter Hingucker.

    Eine wunderschöne weiße Villa aus den 30er Jahren, ganz im Stil des Neuen Bauens entworfen, bietet den perfekten Rahmen für die Kunst, die im Inneren zu bewundern ist.

    chabot1

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  • An Bord der SS Rotterdam

    „Es war einfach ein großes Abenteuer“Die Begeisterung ist ihm heute noch ins Gesicht geschrieben, obwohl „seine“ Jahre auf dem Schiff schon ein paar Jahre her sind. 1964/65 war es, als der damals 19-jährige Fred Essenberg auf der SS Rotterdam anheuerte und die Reise über den Ozean antrat.

    Treppauf und treppab folgen wir ihm auf dem Weg durch den Passagierdampfer. Das Schiff ist groß, voller Erinnerungen und Geschichten. Fred scheint sie alle zu kennen und lässt die Zeit der Holland-Amerika-Lijn wieder aufleben. Er nimmt uns mit auf die Reise, in eine andere Zeit, in eine andere Welt.

    ss rotterdamDie SS Rotterdam, imposant und ein absoluter Blickfang

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  • Hotel New York, ein Haus mit Geschichte und Charme

    Das Hotel New York ist nicht einfach ein Hotel. Das Hotel New York ist eine Institution in Rotterdam.

    Lange Jahre war es das höchste Gebäude auf dem Wilhelminapier. Markant mit den beiden Türmchen und ganz vorne am Kopf des Piers, bis zur Nordsee nur noch Wasser vor sich.

    In den letzten Jahren wurde es qua Höhe von den neuen Nachbarn übertroffen, die Rotterdam den Beinamen Manhattan an der Maas beschert haben. Aber das Hotel New York wurde nicht zugebaut, sondern nur eingerahmt. Die beste Lage mit freier Sicht auf die Maas genießt das Hotel noch immer.

    HNY00

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  • Stadtrundfahrt Rotterdam - aber dann ganz anders

    Gelb ist er, kanariengelb. Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein ganz normaler Bus. Auf den zweiten Blick wundert man sich über den extrem hohen Einstieg in dieses Gefährt.

    Als es Zeit wird für die Abfahrt, wird die Treppe ausgefahren, mit der wir in den Bus klettern. Spätestens beim Anblick der beiden Herren, die in ihrem Kapitäns-Outfit zur Begrüßung bereitstehen, wird deutlich – das ist keine normale Stadtrundfahrt.

    splashKnallgelb und definitiv auffallend - der Splashbus

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  • Der Name ist Programm - Käsemarkt Gouda

    Vermutlich annähernd 100% der Deutschen kennen Gouda und wahrscheinlich denken 98% dabei erst einmal an Käse. Die restlichen 2% waren schon mal in diesem netten Städtchen Gouda in Süd-Holland, das dem Käse seinen Namen gab. Wahrscheinlich an einem Donnerstagmorgen im Sommer, denn dann findet dort der traditionelle Kaasmarkt, also der Käsemarkt statt.

    Das Spektakel ist nicht ganz so spektakulär wie auf dem großen Käsemarkt in Alkmaar. Dafür darf man ganz dicht ran an den Käse und auf Tuchfühlung mit Frau Antje, die es gleich zweimal gibt. Die Antjes posieren nicht nur gerne mit allen Touristen, sondern verteilen auch noch Kostproben des leckeren Goudas.

    kaasmarkt

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  • Ans Meer

    Kein Wölkchen unterbricht das strahlende Blau des Himmels. Es ist heiß, beinahe schon zu heiß um sich auch noch der Sonne auszusetzen. Aber gut, es ist nicht die Karibik, sondern Holland. Ich wage mich also mutig aus dem Haus und mache mich auf den Weg Richtung Meer.

    Ich bin nicht die Einzige, die auf diese Idee kommt. Im Radio wird schon vor Staus auf den Straßen zum Strand gewarnt. Aber ich lass das Auto sowieso stehen. Der Weg ist das Ziel! Die 25 km bis zum Strand werden abgestrampelt, auf einem wunderbaren Radweg entlang der Maas und dem Nieuwe Waterweg, wie das letzte Stück Wasserweg bis zur Nordsee heißt.

    rad meer

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  • North Sea Jazz hat einen Fan mehr

    Ich bin kein Jazz Fanatiker, eigentlich nicht einmal ein Fan. Erst in den letzten Jahren habe ich gelernt, Jazz zu mögen. Nicht alles, aber zumindest einiges. Jazz ist irgendwie Musik für Fortgeschrittene, nicht immer einfach und auch nicht immer harmonisch. Man braucht eine gewisse Anlernphase, zumindest bei mir war das so.

    Echte Jazz-Freunde finden bei Weitem nicht alles dem Jazz zugehörig, was beim North Sea Jazz Festival so auf dem Programm steht. Aber mir sagen trotzdem die allermeisten Namen gar nichts und das sind allein für den Freitag schon einmal 40 Stück. Denn das 3-tägige Jazz-Festival ist nicht klein. Laut R.J. DeLuke, der schon zum 3. Mal extra aus Amerika anreist, ist es mit dem Jazz Festival in Montreal vergleichbar. Das North Sea Jazz Festival in Rotterdam zählt somit zu den Größten der Welt!

    nsj titel

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  • Party in Rotterdam - Rotterdam Unlimited

    Bunt, zum Teil schrill bunt sind die Kostüme beim Sommerkarneval in Rrotterdam. So vielfältig wie die Kostüme sind die Menschen, die am Umzug teilnehmen. Frauen und Männer, alt und jung, dick und dünn.

    Ich hatte es ja schon angekündigt, das neue Festival Rotterdam Unlimited. Und letzte Woche war es dann so weit, beinahe eine Woche lang Musik und Events. Der Höhepunkt war dann am Samstag mit dem Sommerkarneval-Umzug am Nachmittag und dem Konzert von Outlandish und danach Manu Chao am Abend.

    Sommerkarneval RotterdamSie führt den Umzug an - die Sommerkarneval-Queen

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  • Mit dem Schiff zu den Windmühlen von Kinderdijk

    Neben Tulpen und Frau Antje mit ihrem Käse gehören Windmühlen zum Bild, dass der Tourist von Holland hat. Auch wenn mir Frau Antje noch nicht begegnet ist, kommt dieses Klischee von Holland natürlich nicht von ungefähr. Außer dass es der niederländische Touristenverband auch gerne genauso in die Welt trägt, ist es eigentlich auch Realität. Nicht so romantisch vielleicht. Denn die Tulpen blühen nicht in kleinen Gärten, sondern auf großen Äckern und auch der Käse wird in eher unromantischen Edelstahltanks gemacht.

    Auch die Windmühlen sind heute noch weit verbreitet. Zum Entwässern der Polder werden heutzutage zwar meist Elektropumpen eingesetzt, aber viele Windmühlen werden heute noch genutzt oder zumindest erhalten. Die 19 Windmühlen in Kinderdijk haben es sogar auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO geschafft.

    Und zu denen geht es heute. Zusammen mit meiner Bloggerkollegin Ulrike von Unterm Meeresspiegel mache ich eine Bootstour nach Kinderdijk mit dem Schiff Nehalennia, organisiert von Rebus Varende Evenementen.

    kinderdijk front

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  • Einmal Hafenrundfahrt Rotterdam, bitte!

    Imposante Brücken, hypermoderne Hochhäuser, traditionelle Dreimaster, gigantische Ladekräne, typische Windmühlen, bunte Überseecontainer und ein restauriertes Kreuzfahrtschiff aus den 50ern. Das ist nur ein Teil dessen, was man auf einer Hafenrundfahrt in Rotterdam sieht.

    Obwohl man nur einen kleinen Teil vom größten Seehafen Europas und immerhin dem drittgrößten der Welt zu Gesicht bekommt, langweilig wird es nicht auf dieser Bootstour. Und wo bekommt man schon einen besseren Ein- bzw. Überblick über Rotterdam, als vom Wasser aus, mit perfekter Sicht auf die beeindruckende Skyline der Stadt.

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  • Morgendliche Kneipentour in Rotterdam

    Ein etwas ungewöhnlicher Zeitpunkt, um morgens um 10 Uhr die Bars von Rotterdam zu erkunden. Aber die Reiseblogger, die an der Travel Bloggers Unite Conference teilnehmen, sind ja auch nicht zu ihrem Vergnügen nach Rotterdam gekommen.

    Ich also auch nicht und so setzte ich mich mit 16 anderen Reisebloggern in ein TukTuk, um zur Citytour „Lifestyle“ durch Rotterdam aufzubrechen.

    tbu elit0

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  • Zum letzten Mal feiern für die Königin

    So das war er jetzt, der letzte Koninginnedag am 30. April. Die deutschen Medien berichteten gestern ja ausgiebig darüber, so dass ich mir das jetzt sparen kann.

    Ich habe die Feierlichkeiten gestern ausfallen lassen und es mir zu Hause gemütlich gemacht. Dieses Jahr war ich seit Jahren mal wieder auf der KoninginneNach, also der Königinnennacht, in Den Haag am Abend zuvor. Und beide Tage feiern - da streikt Körper und Geist.

    KN

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  • Wiederentdeckung in Den Haag

    Diese Woche war ich kurz in Den Haag. Und durch Zufall habe ich wieder etwas entdeckt, was ich eigentlich schon kannte, aber komplett vergessen hatte.

    Das kann und will ich euch nicht vorenthalten. Darum jetzt hier meine Wiederentdeckung. Kurz und bündig und mit Fotos. Denn glücklicherweise gehe ich ja ohne Kamera nicht mehr aus dem Haus.

    bijenkorf1

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  • Frühling in Den Haag

    Nach Den Haag ist es von mir aus nur ein Katzensprung, aber trotzdem habe ich schon lange keine Runde mehr durch die Stadt gedreht. Nach Rotterdam geht’s mit dem Fahrrad, bei sehr großer Faulheit auch bequem und schnell mit der Metro. Nach Den Haag brauche ich dann doch das Auto oder den Zug.

    Dank des kurzen Frühlings letzte Woche, habe ich mein langes Vornehmen aber dann doch wahr gemacht und bin mit der Kamera bewaffnet nach Den Haag. Und ja, Den Haag ist schön. Etwas holländischer, etwas schicker und etwas blonder als Rotterdam.

    terrasse1

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  • Neue Flügel für die Babbersmühle

    Jahrzehntelang fristete die Babbersmühle am Rand von Schiedam ein trostloses Dasein. Flügellos und seit 1955 auch funktionslos darb sie, kaum als Mühle erkennbar, dahin. Sie gab ein ziemlich trauriges Bild ab, so traurig, dass ich noch nicht einmal ein einziges Foto gemacht habe. Und das, obwohl ich in den letzten Jahren sehr oft daran vorbei kam.

    Jetzt wurde diese Poldermühle wieder restauriert und obwohl noch nicht ganz fertig, ist sie nicht mehr wieder zu erkennen.

    babbersmühle1

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  • Einmal Scheveningen und zurück oder die Tücken eines Parkplatzes, Teil 2

    Nachdem ich mich im Teil 1 ausführlich über den P&R Parkplatz Hoornwijck ausgelassen habe, kommt nun, wie versprochen, mein Bericht über Scheveningen, seinem Pier, dem Strand und natürlich den Drachen (es war ja Dachenfestival).

    Natürlich gibt es auch Fotos, schließlich habe ich die Kamera ja nicht umsonst mit mir rumgeschleppt.

    kurhaus hinten

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  • Einmal Scheveningen und zurück oder die Tücken eines Parkplatzes, Teil 1

    Angeregt durch den Artikel von Ulrike auf scheveningen-strand.de über das Drachenfestival in Scheveningen, kam mir am Sonntag die spontane Idee, kurz nach Scheveningen zu fahren. Und da ich schon lange den P&R Parkplatz für Den Haag und Scheveningen testen wollte, konnte ich damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wie man so schön sagt. Also Kamera einpacken, ab ins Auto und los ging‘s.

    Hoornwijck

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  • Höfische Zeremonien und eine goldene Kutsche

    Am Dienstag war es wieder so weit. Der dritte Dienstag im September also Prinsjesdag.

    An diesem Tag fahren die Königin und andere wichtige Mitglieder des Königshauses in der Goldenen Kutsche vom Paleis Noordeinde zum Binnenhof. Dort hält die Königin im Ridderzaal dann ihre jährliche Thronrede, in der die Politik der Regierung für das kommende Jahr bekannt gegeben wird.

    Gouden Koets 2011

    Foto: R J Essink (Ministerie van Defensie) [CC-BY-SA-3.0-nl], via Wikimedia Commons

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  • Tulpenfelder

    tulpenfelder in hollandDie holländischen Tulpenfelder musste ich mir jetzt endlich auch mal von der Nähe aus ansehen. Jedes Jahr nimmt man es sich vor, aber außer vom Zug aus, auf der Fahrt nach Amsterdam, bekommt man sie nicht zu Gesicht. Die Saison ist ja auch so kurz und es sind ja eigentlich auch nur bunte Blumen.

    Aber wenn man dann da steht, umgeben von langen Reihen knallroter Tulpen, mit einem Streifen von Gelb am Horizont, und diesem Duft in der Nase, ist es doch etwas ganz Besonderes. Natürlich ist man nicht allein. Neben einem kniet auch jemand im Dreck mit der Kamera in der Hand und probiert das Foto nicht zu verwackeln, auch wenn einem der holländische Wind um die Ohren pfeift. Und um allen Clichés gerecht zu werden, kommt auch noch das japanische, junge Pärchen und stellt sich für ihr Fotoshooting in Pose zwischen den bunten Blüten.

    Nächstes Jahr, ganz sicher, mache ich dann eine richtig lange Radtour entlang der schönsten Tulpenfelder Hollands.

     

    PS: Seit dieser kleine Bericht 2012 entstanden ist, hat sich in Sachen Tulpen auf nach-holland.de einiges getan. Es gibt viele Tipps, Infos und Fotos. Am besten ihr fangt auf der Seite Tulpen in Holland an und klickt euch von dort an durch. Viel Spaß!

     

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