Nach Holland Blog
Artikel zum Thema Fahrrad
Auf nach-holland.de findet ihr auch allgemeine Infos zu den Radwegen, sowie Angebote für Radreisen und Reisen mit Rad und Schiff.
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Radeln, Segeln, Staunen - Unsere Rad- und Segelreise, Teil 2: Auf Tour
Um die Niederlande von ihrer schönsten Seite zu entdecken, gibt es meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten. Entweder man steigt aufs Fahrrad oder man begibt sich aufs Wasser. Oder man macht gleich beides, so wie wir.
Wie es an Bord des Schiffs Leafde fan Fryslân zugeht, konntet ihr bereits im vorigen Artikel lesen. Was es während unserer einwöchigen Rad- und Segelreise von Boat Bike Tours alles zu erleben und entdecken gibt, erfahrt ihr jetzt hier.
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Wind, Wellen und viel Genuss - Unsere Rad- und Segelreise, Teil 1: An Bord
Ein Gastartikel hier im Nach-Holland-Blog bringt uns auf die Idee. Eine Rad- und Segelreise auf und rund um IJssel- und Wattenmeer wollen wir unbedingt einmal selbst erleben. Gesagt – getan.
Für eine Woche geht es auf den Viermast-Segler Leafde fan Fryslân. Eine Woche mit Sonne, Wind und Wellen. Dazu wunderschöne Radtouren, interessante Gespräche, erstklassiges Essen und sehr viel Spaß.
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Vielfältiges Zeeland – Urlaub im Landal Resort Haamstede
Die Provinz Zeeland besteht aus mehreren Inseln und Halbinseln, die alle ihren eigenen Charakter haben. Über die Frage, welche die Schönste ist, kann man sich streiten. Dass die Insel Schouwen-Duiveland die Vielseitigste ist, ist jedoch laut Zeelands Tourismusbüro ein Fakt.
Genau dorthin sind wir unterwegs. Von unserem Urlaubsdomizil für die nächsten Tage, dem Landal Resort Haamstede, wollen wir mit dem Fahrrad die Insel erkunden und uns selbst von der Vielfalt überzeugen.
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Zwischen Wattenmeer und IJsselmeer: Eine Reise voller friesischer Entdeckungen
[Anzeige] Die Niederlande hat viele Gesichter. Eines der schönsten zeigt sich in Friesland: zwischen Wattenmeer und IJsselmeer, zwischen alten Hafenstädten, stillen Deichen und Inseln, auf denen der Wind den Tagesrhythmus vorgibt.
Genau hier verläuft eine Rad- und Segelreise, die einige der schönsten und überraschendsten Orte der Region miteinander verbindet. Eine Woche lang wechseln sich dabei Etappen im Sattel und Stunden an Bord eines Segelschiffs ab.
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Von Süden nach Norden: Mit dem Fahrrad durch Hollands schönste Ecken
[Anzeige] Fotograf Michael de Boer hat die Strecke von Maastricht nach Amsterdam mit Rad und Schiff zurückgelegt. Von unterwegs hat er nicht nur beeindruckende Bilder gemacht, sondern auch seine Erlebnisse aufgeschrieben.
Hier teilt er seine Geschichte – von einer Reise, die selbst für einen Niederländer voller Entdeckungen steckte.
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Kurztrip zur Tulpenblüte in Nord-Holland
Bereits auf der Fahrt in den Norden der Niederlande sehen wir sie. Felder voller blühender Tulpen in prächtigen Farben. Große Flächen in kräftigem Rot, Gelb und Pink sind selbst von der Autobahn aus zu sehen.
Das Beach Resort Landal Ooghduyne in Julianadorp ist unser heutiges Ziel. Der Ferienpark ist ein perfekter Ausgangspunkt, die Tulpenfelder liegen hier quasi vor der Tür.
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Zwartsluis, ein Dorf zwischen Wasser und Natur
Boote in den verschiedensten Ausführungen bestimmen das Bild in Zwartsluis. Und das nicht nur an der Kade oder in einem der Häfen des Dorfes. Auch vor manchem Einfamilienhaus liegt ein Boot am Steg vertäut.
Wer ohne Boot unterwegs ist, so wie wir, kommt dennoch auf seine Kosten. Die Lage am Rand des Nationalparks Weerribben-Wieden machen Zwartsluis auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu einem lohnenswerten Reiseziel.
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Alternative Mobilität: Die niederländische Stadt Houten zeigt, wie es geht
[Anzeige] Mit der Stadt Neom will Saudi-Arabien eine Megastadt in die Wüste setzen, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat – und diese soll weitgehend autofrei und umweltgerecht funktionieren.
In den Niederlanden stapelt man zwar etwas tiefer, dafür hat die autofreie Zukunft im hiesigen Houten bereits begonnen.
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Appartement mit Aussicht - Landal Kaap West Terschelling
Dunkle Wolkenberge türmen sich am Himmel, als die Fähre vom Festland ablegt. Ein kräftiger Wind macht das herbstliche Wetter komplett.
Sobald jedoch der Hafen in Harlingen am Horizont verschwindet, lichtet sich das Grau über unseren Köpfen. Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch und locken uns aufs Außendeck.
Von hier haben wir perfekte Sicht. Auf die Insel Terschelling, die vor uns auftaucht und sogar auf unser Urlaubsdomizil für die nächste Woche, Landal Kaap West.
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Gärten, Natur und eine Saunatherme – Ausflugsziele rund um Nijmegen
Viel zu lange ist es her, dass wir in Nijmegen waren. Das hübsche Städtchen am Fluss Waal, das die Deutschen Nimwegen nennen, lohnt eigentlich immer einen Besuch.
Dennoch schlendern wir auch heute nicht durch die Gassen der Altstadt. Wir wollen uns einiges in der Umgebung anschauen. Ausflugsziele, die schon seit einiger Zeit auf unserer Reise-Wunschliste stehen.
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Die schönsten Ziele für eine Rad- und Schiffsreise in Holland
[Anzeige] Holländischer wird’s nicht! Ein Urlaub mit Rad und Schiff in dieser grünen und wasserreichen Landschaft ist einfach die schönste Art, Holland zu erleben.
Du bist mittendrin im Geschehen und siehst jeden Tag neue, interessante Orte: Dünen, Flusstäler, Heide und Wald, aber auch historische Städte, kleine Fischerorte und urige Bauerndörfer. Ja, so abwechslungsreich sind die Niederlande!
Möchtest du auch wie die Holländer reisen, fragst dich aber noch, wohin genau es gehen soll? In diesem Blog erfährst du alles über die schönsten Ziele für eine Rad- und Schiffstour durch die Niederlande. Wohin lockt es dich am meisten?
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Unterwegs im Land der Flüsse
Dicht an dicht hängen die Äpfel und Birnen an den Bäumen. Große Kisten stapeln sich an den Rändern der Obstgärten – es ist Erntezeit im Rivierenland.
Früher war die Region zwischen Maas und Lek bekannt für seine perfekte strategische Lage. Burgen und Forts zeugen noch heute von der Nutzung zur Verteidigung des Landes.
Heute schätzt man eher die fruchtbaren Böden. Obst aller Art wächst auf den zahlreichen Anbauflächen. Auch Wein wird hier angebaut und ich kann euch jetzt schon verraten, der Wein aus dem Rivierenland schmeckt wunderbar.
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An den friesischen Seen - Ferienpark De Kuilart
Zwei Jahre ist unsere letzte Reise nach Friesland schon her. Was wir zu der Zeit noch nicht wussten, den Ferienpark De Kuilart haben wir schon damals entdeckt. Vom Wasser aus ist uns der Hafen mit den zahlreichen Segelbooten aufgefallen und die perfekte Lage des Parks direkt an den friesischen Seen hat uns begeistert.
Seinerzeit haben wir uns segeln lassen, in diesem Jahr wollen wir es endlich selbst lernen. Zumindest die eine Hälfte des Nach-Holland-Teams zieht es aufs Wasser. Ich bleibe an Land und erkunde die Umgebung zu Fuß und mit dem Rad.
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Die schönsten Orte für deinen Sommerurlaub in Friesland
[Anzeige] Gute Nachrichten für uns Holland-Fans: Wir dürfen wieder ohne Einschränkungen hin und her über die Grenze reisen. Es wird also höchste Zeit, über deinen nächsten Niederlande-Urlaub nachzudenken. Weißt du schon, wohin es gehen soll?
Wenn du endlich mal wieder so richtig im Hollandgefühl schwelgen und trotzdem etwas Neues entdecken willst, ist eine Reise nach Friesland wahrscheinlich ein Volltreffer. Hier gibt es alles, was das Herz höherschlagen lässt: Weite Landschaften, niedliche Orte, tolle Radwege und jede Menge Wasser, aber eben noch nicht überlaufen.
Möchtest du noch ein bisschen mehr in Urlaubsstimmung kommen? In diesem Blog liest du, welche Orte in Friesland dich umhauen werden!
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Radtour im Nationalpark De Sallandse Heuvelrug
[Anzeige] Eine Eiszeit vor rund 150 Millionen Jahren ist verantwortlich dafür, dass ich heute etwas stärker in die Pedale treten muss. Für den kräftigen Wind kann sie nichts, aber dass es etwas bergauf geht, schon. Okay, zugegeben, Berg ist etwas übertrieben. Mit gerade mal 75 Metern über Normalnull ist Hügel wohl der bessere Ausdruck.
Dennoch bin ich froh, mich für ein E-Bike und somit für weniger Anstrengung entschieden zu haben. Mein sportlicher Ehrgeiz hält sich heute in Grenzen. Einfach ausgiebig beim Radeln die Natur zu genießen ist mir in dieser schönen Landschaft viel lieber.
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Abwechslungsreiche Tage im Land van Cuijk
[Anzeige] Schon die Römer fanden Gefallen am Land van Cuijk. Ihnen gefiel damals vor allem die strategische Lage, uns interessiert momentan eher die Schönheit dieses Gebiets.
Wir wollen entdecken, erleben und genießen. Die unterschiedlichen Landschaften erkunden und uns die gute Küche schmecken lassen. Wandern, Radfahren und Wellness stehen auf unserem Reiseprogramm – Slow Travel vom Feinsten.
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Aktiv unterwegs im Nationalpark De Biesbosch
[Anzeige] Der Wind raschelt durch Blätter und hohes Gras, ein Vogel zwitschert mehr oder weniger melodiös aus dem Grün am Wegesrand. Viel mehr ist nicht zu hören. Die Straße ist weit genug entfernt, sodass kein Motorenlärm die angenehme Stille stört.
Einige Radler und Wanderer kreuzen unseren Weg. Für einen Sonntagvormittag in dieser wunderschönen Gegend aber eigentlich überraschend wenig. Ob es am bedeckten Himmel liegt oder daran, dass viele erst einmal lange ausschlafen - wer weiß?! Wir genießen die entspannte Atmosphäre auf alle Fälle in vollen Zügen.
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Unterwegs mit Rad und Schiff: Die Niederlande von ihrer schönsten Seite
[Anzeige] Endlich! Wir können wieder Urlaub machen! Lange sah es ja danach aus, dass wir den Sommer 2020 auf Balkonien verbringen müssen. Aber zum Glück sind Reisen in die meisten europäischen Länder mittlerweile wieder möglich – und sicher. Können Sie es auch kaum erwarten, wieder unterwegs zu sein und neue Eindrücke zu sammeln? Und wissen Sie schon, wohin die Reise gehen soll?
Vielleicht geht es Ihnen ja wie vielen anderen: Wegen Corona haben Sie Ihren Sommerurlaub abgesagt oder die Planung auf Eis gelegt. Und jetzt wollen Sie doch noch spontan eine Reise unternehmen und sind noch auf der Suche nach dem goldenen Tipp. Wie wäre es mit einem Trip nach Holland? Das perfekte Ziel für Kurzentschlossene!
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Natur erleben im Vechtdal
Blaubeeren, Spargel, Wein und sogar Büffelmozzarella. Produkte hier aus der Region, die direkt ab Hof angeboten werden und die wir im Osten der Niederlande nicht unbedingt erwartet hätten. Ungewöhnliche Leckereien sind aber nicht das einzige, was wir auf unserer Reise entdecken, es gibt auch sehr viel Schönes.
Denn wer ins Tal der Vechte fährt, möchte vor allem eines – die Natur genießen. Mit dem Boot auf dem Wasser, beim Radfahren und beim Wandern im Grünen. Und all das steht natürlich auch auf unserem Reiseplan.
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Den Kirschen auf der Spur – Radtour rund um Wijk bij Duurstede
Eigentlich sind wir ein bis zwei Wochen zu früh. Erst dann beginnt die Ernte der Kirschen, für die die Gegend hier so bekannt ist. Die ersten roten Früchte wandern natürlich dennoch direkt vom Baum in meinen Mund. Sehr lecker sind sie schon jetzt.
Man kann natürlich auch sagen, wir sind zu spät. Die Blüten-Route, die wir heute radeln ist natürlich in der Zeit der Obstblüte im Frühling besonders schön.
Ich sage, wir sind goldrichtig. Die Sonne lacht vom Himmel, die Natur ist üppig Grün und heute mit dem Fahrrad rund um Wijk bij Duurstede unterwegs zu sein ist einfach wunderschön.
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Die Tulpenblüte bei Noordwijk erleben – zu Wasser, zu Land und in der Luft
„Ich bin im Bollenstreek aufgewachsen, aber dennoch ist es jedes Jahr auch für mich etwas Besonderes“, verrät mir Rianne, während ich auf meinen Flug warte. Sie meint die Tulpenblüte, die gerade beginnt, große Agrarflächen in bunte Farbflächen zu verwandeln.
Zusammen mit ihrem Vater bietet Rianne Besuchern wie mir die Gelegenheit, dieses besondere Ereignis aus der Luft zu bewundern. Und auch wenn jetzt Anfang April die Tulpenblüte ihren Höhepunkt und damit ihre ganze Farbenpracht noch nicht erreicht hat, ein fantastisches Erlebnis ist so ein Flug mit dem Helikopter allemal.
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Auf des Kaisers Spuren – Schlösser in der Region Utrecht
Ziemlich genau 100 Jahre ist es her, dass Kaiser Wilhelm II. ins Schloss Amerongen kam. Der 1. Weltkrieg war verloren und der letzte deutsche Kaiser notgedrungen auf dem Weg ins Exil. Zu diesem Zeitpunkt ahnte vermutlich weder er noch ein anderer, dass er den Rest seines Lebens in der Region Utrecht verbringen würde.
Schlecht hat er es wahrlich nicht getroffen, denke ich, während ich durch die bunt gefärbten Wälder auf dem Utrechter Hügelrücken radele. Die Reichen des Landes haben nicht umsonst schon seit Jahrhunderten ihre Landgüter und Sommersitze in diesen Teil der Niederlande gebaut.
Die Gegend rund um Utrecht hat dem Kaiser vermutlich auch gut gefallen. Nur, dass er kein Kaiser mehr sein und Deutschland nie mehr betreten durfte, wohl eher nicht.
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Wasser, Strand und sehr viel Grün – Radtour Nordsee und Hinterland
Es ist dieser Moment, wenn ich über die Kuppe des Deichs radele. Außer Atem von der kurzen Steigung (die Gangschaltung meines alten Fahrrads hat ihren Dienst schon vor Jahren eingestellt), das Gras und die ersten Sanddornbüsche werden von Sand und Strandhafer abgelöst. Und dort, direkt vor mir, der erste Blick aufs Meer.
Ich liebe diesen Moment. Das Herz geht mir dabei auf. Jedes Mal. Egal bei welchem Wetter.
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Entspannt aktiv – Urlaub im Ferienpark Landal De Waufsberg
Heuvelland – Hügelland, nennt sich die Gegend, in die wir unterwegs sind. Aber ganz ehrlich, Niederlande und Hügel?! Wohl wieder so eine typische touristische Floskel, die einer übereifrigen Marketingabteilung eingefallen ist.
Kaum haben wir die Autobahn verlassen und nähern uns unserem Ziel, werde ich eines besseren belehrt. Es geht steil rauf und runter, ein Hügel folgt dem anderen. Wunderschöne Aussichten tun sich auf. Grüne Wiesen und Wälder, gemischt mit etwas Raps in Knallgelb und dem Blau am Himmel. Dennoch beschleicht mich beim Anblick der Steigungen ein mulmiges Gefühl. War es klug Fahrräder für ausgedehnte Radtouren zu reservieren?
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Schiermonnikoog, die Erste – eine Winterreise
Wir reisen ins Nirgendwo. Kleine Dörfer, Bauernhöfe und viel Platz dazwischen. Je weiter wir in den Norden kommen, umso leerer wird es. So ziemlich der nördlichste Punkt der Niederlande ist unser Ziel, Ruhe und Entspannung unser Vorhaben.
Im gefühlten Nichts, der Hafen. Das Wattenmeer vor uns in nebliges Grau gehüllt. Im Zickzack bahnt sich die Fähre ihren Weg. Erst kurz vor dem Anlegen können wir die kleine Watteninsel wirklich erkennen. Die Vorfreude steigt.
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Innovation in Keramik und Textil – Design-Radtour in Brabant, Teil 2
„Geplante Veränderung und Einführung von etwas Neuem durch Anwendung neuer Ideen und Techniken“, sagt der Duden, wenn man ihn nach der Definition des Wortes Innovation fragt. Und genau das, Veränderung und Neues, begleitet uns den ganzen Tag während unserer Design-Radtour in Brabant.
Viele spannende Dinge entdecke ich während der Tour. Dinge, von denen ich vorher nicht einmal wusste, dass sie mich interessieren würden. Bei unseren Radtour-Stopps kann ich mich dann jedoch kaum losreißen und der Wunsch zurückzukommen wächst bei jedem Kilometer.
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Made in Heusden – Design-Radtour in Brabant, Teil 1
Rosarot ist es im Werkwarenhuis, aber von Kitsch keine Spur. Der Startpunkt für eine Design-Radtour könnte nicht besser gewählt sein. In der ehemaligen Futtermittelfabrik am Rande von 's-Hertogenbosch hat nämlich die Kreativität Einzug gehalten. Design trifft hier auf Industrie-Charme. Gearbeitet wird im Werkwarenhuis immer noch, aber jetzt auf besondere Art und Weise.
Auch in Heusden, dem Ziel unserer Tour, steht heute für uns der Hände Arbeit im Mittelpunkt. Im tollen Ambiente dieses wunderschönen Städtchens erleben wir traditionelles Handwerk mit einem modernen Twist.
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Mit dem Rad auf Besuch bei Mondrian in Amersfoort
Rund 25 km trennen Utrecht und Amersfoort. Kilometer voller grüner Natur, ausnahmsweise sogar ein kleines bisschen hügelig, mit einigen hübschen Sehenswürdigkeiten zwischendurch. Mit dem Auto oder dem Zug zu fahren, wäre regelrecht eine Sünde. Das Fahrrad ist für diese Strecke einfach ideal.
Am Tag vorher waren wir schon radelnd rund um Utrecht unterwegs und haben uns die Forts der Wasserlinie angeschaut. Heute wollen wir ins neu eröffnete Mondriaanhuis. Ein kleines Museum, das in Piet Mondrians Geburtshaus in Amersfoort eingerichtet wurde.
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Von Kühen, Käse und anderen Leckereien – Ein Wochenende in Gouda
Überall saftiges Grün mit Tupfen in Schwarz-Weiß und auch Braungefleckt. Stehend und liegend, ständig entspannt vor sich hin kauend - Kühe scheinen keinen Stress zu kennen. Nur wenn es Zeit zum Melken wird, kommt mehr Bewegung ins Spiel.
Von der Stadt Gouda aus, radeln wir durch das Groene Hart, das grüne Herz von Holland. Nicht in der Stadt, sondern hier wurde schon immer der Käse gemacht, für den die Stadt Namensgeber war. Käsereien gibt es heute auch noch auf den Bauernhöfen der Umgebung. Den leckeren Goudse Boerenkaas, den Bauernkäse, gibt es hier vielerorts direkt ab Hof zu kaufen.
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Utrecht und die Forts der Wasserlinie
Wie beschützt man ein Land, das zu 27 % unter dem Meeresspiegel liegt, vor angreifenden Truppen? – Man setzt es unter Wasser!
Zumindest in früheren Zeiten, noch vor Flugzeugen und Raketenwerfern, funktionierte diese Strategie recht gut. Landstriche, die knietief unter Wasser standen, stoppten die feindlichen Truppen mit ihren schweren Kanonen.
Kilometerlang zog sich diese Wasserlinie durchs Land. Aufgereiht, wie an einer Perlenschnur, Forts voller holländischer Soldaten, die die ausgebremsten Angreifer zurückschlagen sollten. In Utrecht, damals eine wichtige Garnisonsstadt, wurden gleich mehrere Forts gebaut. Noch heute sind sie weitgehend erhalten und teilweise auch öffentlich zugänglich.
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Radeln auf der Hanseroute, mit dem Fahrrad nach Hasselt und Kampen
Blauer Himmel, angenehmer Wind – ideale Voraussetzungen, um mit einer Kogge auf der IJssel zu segeln. Vor rund 600 Jahren wären wir sicher dem einen oder anderen Frachtschiff der Hanse-Kaufleute begegnet. Heute genießen wir auf unserer Hanse-Radtour zwar das wunderbare Wetter, aber auf den Anblick der viereckigen Segel der Koggen, müssen wir verzichten.
Aber wir sind wahre Glückspilze. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen - wir dürfen die Kamper Kogge, einen originalgetreuen Nachbau, noch ganz genau inspizieren. Aber der Reihe nach. Jetzt geht es erst einmal aufs Fahrrad und dann immer am Fluss entlang. Bei dem Wetter und der schönen Landschaft hier im IJsseldelta, alles andere als eine Strafe.
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Wasser, Wind und eine Staffel - Radtour in Flevoland
Die Provinz Flevoland scheint noch etwas flacher zu sein als der Rest der Niederlande. Die einzigen Erhebungen sind die Deiche entlang der Ufer von IJsselmeer und Ketelmeer. Der Wind bläst hier beinahe ungebremst über das Land. Zum Glück für uns heute meist von hinten. Eine Radtour mit „wind mee“, wie die Holländer sagen, also Rückenwind, macht es für uns um einiges leichter.
Entspannt können wir die Aussicht auf das Stück neues Niederlande genießen. Auf saftig grüne Polder und das blaue Wasser des IJsselmeers. Der Noordoostpolder, wo unsere Radtour beginnt, wurde erst 1942 trockengelegt. Das Land wurde der Zuiderzee damals mühsam abgerungen. Früher wäre ein Ruderboot für unsere Tour nötig gewesen, heute können wir lekker radeln.
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Variationen von Grün rund um Weert
Grasgrün sind die Halme, die die braun-weiß gefleckten Kühe auf der Weide in sich hinein futtern. Die Sonne taucht zwischen den Wolken auf und lässt das Grün wahrhaftig leuchten. Selbst die deutsche Norm spricht von Leuchtgrün bei diesem Farbton oder etwas weniger poetisch von RAL 6038.
Ganze 38 Grüntöne enthält der klassische RAL-Farbkatalog. Und ich bin mir sicher, auf unserer Tour durch das grüne Weert haben wir alle entdeckt. Das dunkle Grün der gefingerten Blätter der Eichen, die links und rechts den Weg säumen, als wir durch die wunderschöne Allee radeln. Und das ganz zarte Grün des Spargelkrauts auf den Feldern mit dem sehr intensiven Geruch.
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Immer am Fluss entlang – die Lingeroute
Rivierenland, nennt sich dieses Gebiet ganz im Westen der Provinz Gelderland. Und Flüsse, was die deutsche Übersetzung für Rivieren ist, gibt es hier einige. Die Maas bahnt sich ihren Weg Richtung Nordsee und auch die Flüsse Waal und Lek, die aus dem Rhein hervorgekommen sind, haben diese Richtung eingeschlagen.
Dazwischen, klein und gemächlich, schlängelt sich die Linge durch die Landschaft. An ihren Ufern, üppiges Grün mit einigen gelben und weißen Blüten-Tupfern dazwischen. Hübsche Dörfer, die in Reisekatalogen gerne mit pittoresk bezeichnet werden. Und dann wir – gemütlich radelnd auf der wunderschönen Lingeroute, immer am Fluss entlang.
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Durch Dünen, Wald und Weideland – Radeln bei Alkmaar
Frühlingshaft warm ist es nicht an diesem Pfingstwochenende. Die Kalte Sophie will uns beweisen, dass sie eine echte Eisheilige ist und lässt uns trotz Winter-Outfit frösteln. Der Wind weht heftig, dunkle Wolken und strahlender Sonnenschein wechseln in rasendem Tempo.
Regen setzt ein. Zusammen mit dem Wind fühlt es sich an wie Eis. Gerade beginne ich die Idee mit der Radtour innerlich zu verfluchen, da reist der Himmel plötzlich auf. Der helle Sand der Dünen leuchtet uns strahlend entgegen. Wie im Scheinwerferlicht liegen die Schoorlse Duinen vor uns und jegliche Zweifel in meinem Kopf sind wie weggeblasen. Wow, ist das schön hier!
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Hummer, Gänse und eine Kirche – Radtour in Zeeland, Teil 2
Meine ersten Austern sind verspeist und trotz einiger Zweifel fand ich sie auch richtig lecker. Aber davon habe ich euch ja schon im ersten Teil der Radtour in Zeeland erzählt. Die Überraschungen hören jedoch nicht auf. Leuchtendes Grün im Naturgebiet Yerseke Moer und das Blau des Wassers der Oosterschelde erwarten uns noch an diesem Tag. Denn kaum ein Wölkchen ist mehr am Himmel und die Sonne strahlt uns an.
Auch von unserer Führung in der Oesterij habe ich euch schon berichtet, aber nicht von Maartje und Meinte. Die Beiden haben uns nicht nur auf Deutsch viel Wissenswertes über die Austernzucht während unserer Führung erzählt, sondern auch von ihrem Bed and Breakfast in einer Kirche. Das müssen wir uns natürlich anschauen.
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Austern und Lämmerohren – eine Radtour in Zeeland, Teil 1
Ein wahres Inselparadies war Zeeland früher einmal. Heute sind die Inseln der Provinz im Südwesten der Niederlande durch viele Deiche und Brücken mit dem Festland verbunden. Man braucht kein Schiff mehr um überzusetzen, man kommt ganz bequem mit dem Auto von A nach B. Oder eben mit dem Fahrrad.
Schiffe gibt es aber dennoch mehr als genug. Große Seefahrer brachten in früheren Zeiten den Namen der Provinz bis ans andere Ende der Welt nach NeuSeeland. Heute schippern vor allem Touristen gerne durch die Gewässer. Aber auch Fischer, Muschel- und Austernzüchter sind hier unterwegs.
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Radfahren kann man auch in Berlin
So perfekt ausgebaut wie in Holland, sind die Radwege in Berlin nicht. Aber es gibt welche und insgesamt finde ich den Straßenverkehr in der Stadt eigentlich ziemlich entspannt. Noch entspannter wird unsere Radtour in Berlin durch die Tatsache, dass wir nur hinterherfahren müssen. Sascha von Berlin on Bike führt unseren kleinen Trupp nämlich an.
Bike & Bite Food Tour nennt sich unsere kulinarische Radreise durch Berlin. Und schnell erkennen wir noch mehr Parallelen zwischen Holland und Berlin - überall gibt es nette kleine Cafés und Restaurants mit allerlei besonderen und internationalen Köstlichkeiten.
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Zaanse Schans, das "echte" Holland
Windmühlen, deren Flügel sich gemächlich im Wind drehen. Kleine Häuschen mit Fassaden aus dunkelgrün gestrichenem Holz und weißen Fensterrahmen. Gebogene Brücken führen über die Wassergräben zu den Haustüren und Schafe grasen auf den Wiesen gleich nebenan. Idylle pur!
Wenn da nur nicht die Menschenmassen wären, die sich an manchen Tagen durch dieses Stückchen Holland pflügen. Was asiatische Touristen nicht einmal bei einem kurzen Wochenend-Trip durch die Niederlande auslassen, hat bei mir viele Jahre auf sich warten lassen. Aber in diesem Jahr war es dann endlich so weit. Gleich zwei Mal geht es mit dem Fahrrad ins Freilichtmuseum Zaanse Schans. Und ja, trotz Touristenmassen, es ist wirklich schön da.
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Radtour nach Dordrecht
“Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad”, soll Adam Opel einst gesagt haben. Schon bemerkenswert für jemanden, der der Automarke Opel seinen Namen gab.
Wie recht er hat, merke ich immer wieder, wenn ich mit meinem Fahrrad im Grünen unterwegs bin, wo man mit dem Auto nie hinkäme. Wenn mir der Duft des blühenden Raps in die Nase weht und ich die warmen Sonnenstrahlen auf meinen Armen spüre.
So wie heute. Die Sonne lacht vom Himmel und es grünt und blüht ringsum. Dordrecht haben wir uns als Ziel für unsere sonntägliche Radtour ausgesucht und die schönste Strecke dorthin, ist die am Fluss, der Oude Maas, entlang.
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Vom Winde verweht – Radfahren auf Texel
Ich will es nicht beschönigen. Zwischendurch habe ich innerlich ordentlich geflucht. Mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Fahrrad fahren mit Gegenwind ist eine Sache, bei Windstärke 8 ist das eine ganz andere.
Angefangen hatte es ja noch ganz angenehm. Mit Rückenwind ist Radfahren wie Segeln. Immer am Deich entlang ging es, mit unzähligen dicken und gefräßigen Schafen. Weiße Knäuel auf grüner Wiese, darüber schnell dahin sausende Wolken an einem blauen Himmel.
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Durch Hollands Norden mit Fahrrad und Schiff
Ein großes Fragezeichen machte den Anfang. Auf was wir uns da wohl eingelassen haben? Eine Woche lang tägliches Radfahren, eine Woche lang mit 80 Mann auf einem Schiff. Graue Wolken und Regentropfen zeigte die Wettervorhersage an und so richtig frühlingshaft warm sollte es auch nicht werden.
Beim Wetter machte Holland was es immer macht – alles anders. Der Wind blies die meisten Regenwolken weg und am Ende hatten wir eine ordentliche Urlaubsbräune. Zumindest an den Händen und im Gesicht. Und sonst? Sagen wir mal so – ich habe nur glückliche Gesichter gesehen.
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Acht Schlösser mit dem Rad
Imposante Schlösser mit Turm und Wassergraben, die ihren Ursprung im Mittelalter haben, und schicke Landhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Achtkastelenrouteheißt diese Rundtour fürs Fahrrad, die uns entlang acht Schlösser führt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Man hätte die Tour aber auch Alleentour nennen können, denn links und rechts säumen Bäume auf weiten Teilen der Strecke unseren Weg. Große stämmige Buchen und Eichen, deren Laub jetzt im Herbst ein Dach aus Rottönen über uns formt. Wie durch einen Tunnel, den ab und zu ein Sonnenstrahl golden einfärbt, radeln wir auf dem Weg von einem Schloss zum anderen.
Manche Schlösser liegen ganz versteckt hinter einer dieser langen Alleen, die früher wohl mal die Auffahrt zum adeligen Wohnsitz war. Man sieht die Kutsche beinahe vor sich, wie sie sich mit Graf und Gräfin dem Portal ihres herrschaftlichen Landhauses nähert.
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Straßen von Rotterdam
Es sind rund 8 km von meiner Wohnung bis ins Zentrum von Rotterdam. In 98 % aller Fälle nehme ich das Fahrrad, um diese Distanz zu überbrücken. Für die anderen 2 % nutze ich die Metro. Mit dem Auto fahre ich eigentlich nie. Wenn ich an einem Samstagnachmittag an der Schlange Autos vorbei radele, die mehr stehen als fahren, weiß ich auch warum.
Es gibt verschiedene Radwege, um in Rotterdams Zentrum zu kommen. Alle haben sie ihre Eigenheiten, ihre Vor- und Nachteile. Die Spanne reicht von ruhig und gemütlich bis zu spannend, mit einem Hang zum Hektischen. Welchen ich nehme, entscheide ich ganz nach Lust und Laune.
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24 Stunden auf Ameland in Bildern
Walfischjäger und Strandräuber tummelten sich in früheren Zeiten auf Ameland. Heute sind es neben den 3500 Einwohnern vor allem Touristen, die auf der Nordseeinsel die Ruhe und die Natur genießen. Wer Rambazamba sucht, ist hier verkehrt. Selbst auf die musikalische Dauerberieselung wird weitgehend verzichtet – sehr wohltuend.
Auf Abwechslung braucht man aber nicht zu verzichten. Man ist auf die mehr als 500.000 Touristen pro Jahr eingestellt und es gibt ein großes Angebot an sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Wer sich auf Ameland langweilt, ist selbst schuld.
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Mit dem E-Bike durch Frieslands Natur
Ein leises Surren ist zu hören in dieser friesischen Stille. Ein Surren, das aus meinen Pedalen kommt. Nur leicht muss ich in die Pedale treten und schon spüre ich, wie es vorwärtsgeht. Berge gibt es hier in der Ebene Frieslands ja nicht, aber die eine oder andere Brücke kreuzt schon meinen Weg. Eine kleine drehende Bewegung mit der linken Hand und der Anstieg ist mit Leichtigkeit gemeistert.
Senioren und Faulenzern habe ich so ein elektrisch unterstütztes Fahrrad bisher zugeschrieben. Zumindest in den topfebenen Niederlanden. Nur 2 Minuten hat es gedauert, bis ich eines Besseren belehrt wurde - so ein E-Bike ist eine verdammt feine Sache!
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Natur und Kunst – De Hoge Veluwe
Der Himmel sieht nicht vielversprechend aus, zwischen hellerem Grau gibt es auch sehr viel Dunkles. Regen liegt in der Luft. Dennoch entscheiden wir uns für den Bus Nr. 9, der uns nur bis zum südlichen Eingang des Nationalparks Hoge Veluwe bringt.
Die kleine Radtour durch Wälder und blühende Heidefelder wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Das dunkle Grün der Bäume, das sanfte Gelb der Sandflächen mit dem kräftigen Lila des Heidekrauts bietet den richtigen Auftakt für die Kunst Van Goghs, die uns im Kröller-Müller Museum erwartet.
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Ans Meer
Kein Wölkchen unterbricht das strahlende Blau des Himmels. Es ist heiß, beinahe schon zu heiß um sich auch noch der Sonne auszusetzen. Aber gut, es ist nicht die Karibik, sondern Holland. Ich wage mich also mutig aus dem Haus und mache mich auf den Weg Richtung Meer.
Ich bin nicht die Einzige, die auf diese Idee kommt. Im Radio wird schon vor Staus auf den Straßen zum Strand gewarnt. Aber ich lass das Auto sowieso stehen. Der Weg ist das Ziel! Die 25 km bis zum Strand werden abgestrampelt, auf einem wunderbaren Radweg entlang der Maas und dem Nieuwe Waterweg, wie das letzte Stück Wasserweg bis zur Nordsee heißt.
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Rauf aufs Fahrrad und raus aus der Stadt
Lange, viel zu lange, hat es gedauert, aber jetzt lockt mich die Sonne und das erste Grün (im Mai, argh!) dann doch in die Polder. Mit dem Fahrrad zickzack zwischen grünem Weideland mit kugelrunden Schafen und den unzähligen Wasserläufen zu radeln - einfach schön.
Obwohl die Stadt nur wenige Kilometer entfernt ist und die Skyline von Rotterdam am Horizont auftaucht, hat man das Gefühl richtig in der Natur zu sein. Das angelegte Naturgebiet, das es vor 5 Jahren noch gar nicht gab, fügt sich so selbstverständlich in die Landschaft ein, als wenn es nie anders gewesen wäre.
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De Fiets

Entgegen jeglichen Klischees, sind es nicht die Windmühlen, Tulpen oder Klompen die Holland prägen. Und auch nicht die Wohnwägen oder Oranje T-shirts. Nein, es sind eindeutig de fietsen - die Fahrräder.
Sie sind überall, in großen Mengen und in vielen Ausführungen. Sie stehen an jeder Ecke, vor jedem Laden und kommen überraschend um jede Ecke.
Die Niederländer sind Meister im Fahrrad fahren. Sie radeln mit Taschen voller Einkäufe, ein Kind vorne, ein Kind hinten und telefonieren nebenher noch mit dem Handy. Und gegen jeglicher Erwartung sieht man ganz selten Radfahrer blutend auf der Straße liegen.




















































