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Passend zur Urlaubszeit gibt es einen tollen Fotowettbewerb auf Nach Holland.
Gesucht wird euer schönstes Holland-Foto. Ganz egal, ob von diesem Jahr oder aus eurer Kindheit – Hauptsache Holland. Windmühlen, Tulpen, Grachten, Strand oder auch ganz was anderes.
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Die Strafen sind saftig in Holland. Einmal die Parkzeit überziehen und schon hängt ein Strafzettel mit über 50,- Euro am Scheibenwischer. Und wer ganz böse ist und sein Auto unberechtigterweise auf einen Behindertenparkplatz stellt, reibt sich bei den 360,- Euro, die auf seinem Bußgeldbescheid stehen, ungläubig die Augen.
So mancher kommt bei solchen Beträgen in Versuchung und zahlt erst einmal nicht. Aber ich kann euch sagen, das ist kein guter Plan. Denn die Holländer geben nicht nach, sie bekommen ihr Geld. Irgendwie.
Weiterlesen: Warum man in Holland brav seine Strafzettel bezahlen sollte
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Zimt wollten sie haben. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern richtig viel. Denn mit Zimt war im 17. Jahrhundert richtig viel Geld zu machen und diesen lukrativen Handel wollte die VOC, das niederländische Handelsunternehmen Verenigde Oost-Indische Compagnie, niemand anderem überlassen. So stand natürlich auch außer Frage, dass die VOC den Handel mit dem König von Kandy, einem wichtigen Staatsmann im damaligen Ceylon, einging.
Für das Recht auf ein Handelsmonopol mit Zimt sollte das militärisch starke Holland dem König helfen, das heutige Sri Lanka, von der Herrschaft der Portugiesen zu befreien. Dies gelang auch und innerhalb weniger Jahre waren die Portugiesen von der Insel vertrieben. Die Holländer hatten die wichtigsten Städte und Stützpunkte eingenommen, unter anderem das wichtige Galle.
Weiterlesen: Galle in der Hand des VOC - Spuren auf Sri Lanka
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„Ich mag, dass alles etwas ruhiger zugeht“, sage ich in einem Interview in der Reihe „Auswanderer“ auf Nadines Blog Traumweltenbummler.
Gemeint habe ich damit das Arbeitstempo, denn das ist in den Niederlanden ein ganzes Stück niedriger, als ich es aus Deutschland gewöhnt war. Das kann sehr angenehm sein, manchmal aber auch richtig nerven. Und damit meine ich nicht einmal die Bedienung im Café, die sich eine halbe Stunde nicht blicken lässt. Auch der eigene Arbeitsablauf wird im niederländischen Arbeitsalltag manchmal ungewollt ausgebremst.
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Ich bin kein Jazz Fanatiker, eigentlich nicht einmal ein Fan. Erst in den letzten Jahren habe ich gelernt, Jazz zu mögen. Nicht alles, aber zumindest einiges. Jazz ist irgendwie Musik für Fortgeschrittene, nicht immer einfach und auch nicht immer harmonisch. Man braucht eine gewisse Anlernphase, zumindest bei mir war das so.
Echte Jazz-Freunde finden bei Weitem nicht alles dem Jazz zugehörig, was beim North Sea Jazz Festival so auf dem Programm steht. Aber mir sagen trotzdem die allermeisten Namen gar nichts und das sind allein für den Freitag schon einmal 40 Stück. Denn das 3-tägige Jazz-Festival ist nicht klein. Laut R.J. DeLuke, der schon zum 3. Mal extra aus Amerika anreist, ist es mit dem Jazz Festival in Montreal vergleichbar. Das North Sea Jazz Festival in Rotterdam zählt somit zu den Größten der Welt!
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Viele trauern ihr nach, der altbewährten und 2011 endgültig abgeschafften Strippenkaart. Inzwischen fährt man im ganzen Land mit der OV-Chipkaart und nicht wenige stehen ihr immer noch kritisch gegenüber. Auch ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber mit meinem neuen Bloggerleben zog auch diese Plastikkarte in mein Portemonnaie ein. Denn ohne, muss man auf einige finanzielle Vorteile verzichten.
Nicht nur in Bus, Straßenbahn und Metro fährt man jetzt mit der OV-Chipkaart. Auch im Zug hat sie inzwischen Einzug gehalten, zumindest wenn man von irgendwelchen Vielfahrer-Rabatten profitieren möchte. Einzelfahrscheine können aber bis jetzt auch noch in Papierform gekauft werden (ab 1.8.2014 als Einmal-Chipkarte).
Weiterlesen: Mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs in Holland
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Es muss ein richtig ordentlicher Rums gewesen sein an diesem 12. Oktober 1654. Zeitgenössische Aufzeichnungen berichten, dass der Donnerschlag bis nach Texel zu hören war. Und Texel ist von Delft immerhin beinahe 150 km entfernt. Aber nicht nur laut war er, der Delfter Donnerschlag, er brachte auch viel Leid und Verwüstung.
Auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass nicht ein Unwetter die Ursache dieses Donnerschlags war, sondern ungefähr 90.000 Pfund Schwarzpulver.
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Rund 3 Stunden braucht der Zug nach Groningen und natürlich auch wieder 3 Stunden zurück. Obwohl wir schon Sommer haben, zumindest theoretisch, hat es vielleicht 16 Grad, dazu ein Einheitsgrau, aus dem mit einer unangenehmen Regelmäßigkeit mehr oder weniger Regen fällt.
Eigentlich nicht die besten Voraussetzungen für einen Ausflug in den Norden der Niederlande und doch - es hat sich gelohnt.
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Etwas müde vom vielen Laufen und etwas ausgekühlt von den wenig sommerlichen Temperaturen kam ich zurück von meiner Städtetour. Die Zug-Tagestickets, die ich ganz euphorisch vor einiger Zeit zum Sonderpreis gekauft hatte, mussten eingelöst werden. Auch wenn das Wetter eigentlich nicht unbedingt für einen Ausflug sprach.
Aber dann, nach der Rückkehr, da lag sie dann im Briefkasten - die Überraschung. In einem großen braunen Umschlag und einem Absender, der mir gar nichts sagte. Edition Temmen aus Bremen, noch nie gehört. Neugierig riss ich den Umschlag auf und was für eine Überraschung, ein Geschenk. Ein deutscher Reiseführer über Groningen. Dazu eine handgeschriebene Karte, auf der mir jemand mit herzlichen Grüßen den neu aufgelegten Reiseführer überreicht. Toll! Ich freu mich riesig und auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an den Schenker Edition Temmen Reiseführer.
Ach übrigens, hatte ich schon erwähnt, wo ich an diesem Tag war? Seit Jahren mal wieder hatte es mich in den Norden der Niederlande verschlagen – nach GRONINGEN! Zufälle gibt’s :-)
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Das Rijksmuseum in Amsterdam wurde nach einer kompletten Renovierung im April dieses Jahres wieder eröffnet. Statt der geplanten 4,5 Jahre hat es ganze 10 Jahre gedauert. Und wie bei Großprojekten so üblich wurde auch das ursprüngliche Budget großzügig überschritten. Statt der geplanten 272 Millionen hat es dann doch 375 Millionen Euro gekostet, immerhin gute 37 % mehr.
Man sollte aber nicht den Fehler begehen und denken, dass früher alles besser war. Das Budget für den Neubau des Rijksmuseums im 19. Jahrhundert wurde gleich um ein mehrfaches überschritten. Statt der angedachten 500.000 Gulden bei der 1. Planung, der geschätzten 1 Million Gulden bei der 2. Planung hat es letztendlich 2,8 Millionen gekostet. Für diese Zeit eine ganze Menge Geld und damals wohl das teuerste und größte Bauprojekt in den Niederlanden. Der Neubau des Rijksmuseums war dann auch ein sehr prestigeträchtiger, lukrativer und hartumkämpfter Auftrag .
Wie es Pierre Cuypers, der katholische Kirchenarchitekt aus Roermond, schaffte diesen Auftrag im protestantischen Amsterdam an Land zu ziehen, darum geht es in der neuen Ausstellung „Cuypers und das Rijksmuseum“, die gerade im Cuypershuis in Roermond stattfindet.














