Ein Bankkonto in den Niederlanden

Das Bankenangebot hat sich in den letzten Jahren, dank der Finanzkrise, etwas verringert. Es gibt nur noch wenige Banken, die private Girokonten anbieten.
Dazu gehören die Großen, wie ABN AMRO, ING oder Rabobank und noch einige Kleinere, wie zum Beispiel die SNS, ASN Bank, Knab oder Triodos.

Bankfilialen gibt es immer weniger und die meisten Bankgeschäfte werden inzwischen online verrichtet, der Service in den Bankfilialen hat stark abgenommen. Geld am Schalter gibt es nur noch bei großen Beträgen, ansonsten muss man den Geldautomaten nutzen. Die Kontoauszüge gibt es im Regelfall nur noch gegen Gebühr auf Papier, Standard ist mittlerweile, dass man diese selbst herunterladen muss. Auch Überweisungen werden inzwischen hauptsächlich online durchgeführt.

 

Für ein Girokonto, betaalrekening genannt, werden inzwischen meist ein paar Euro Kontogebühren pro Monat verlangt. Das Geld abheben am Automaten, pinnen genannt, ist dagegen gratis. Und auch das Bezahlen mit Karte, die man in den Niederlanden bankpas oder pinpas nennt, selbst für kleinste Beträge, ist im Normalfall kostenlos.

Die Eröffnung eines Bankkontos kann man in den meisten Fällen online erledigen oder aber in einer Bankfiliale. Man braucht dazu einen Ausweis, normalerweise eine niederländische Adresse und die BSN-Nummer.

 

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