Bonaire

Die Insel Bonaire hat den Status als Besondere Gemeinde der Niederlande. Sie ist deutlich größer als Aruba, aber dennoch leben viel weniger Menschen auf Bonaire. Nur knapp 20.000 Bewohner hat die Insel, ein Großteil davon lebt in der Hauptstadt Kralendijk mit seinen vielen Vororten.

Mit sehr weitläufigen Sandstränden kann Bonaire nicht aufwarten. Es gibt kleine Buchten, aber die Küste ist hauptsächlich von Felsen geprägt. Wer nach Bonaire kommt, will hauptsächlich eines - Tauchen. Das Gewässer rings um die Insel ist ein Tauchparadies, es gibt 86 offizielle Tauchplätze von denen 54 direkt vom Strand erreicht werden können.

Wenn man noch nicht tauchen kann, gibt es auf Bonaire perfekte Möglichkeiten um es zu lernen oder man entdeckt ganz entspannt mit dem Schnorchel die Unterwasserwelt.

 

Natur auf Bonaire

Nicht nur das Gewässer rings um Bonaire ist ein Naturpark, genauer gesagt ein National Marine Park, sondern auch ein Drittel der Insel steht unter Naturschutz. Im hügeligen Norden der Insel ist es grüner als im flacheren Süden, aber einen großen Baumbestand gibt es schon seit Jahrhunderten nicht mehr. Der wurde von den Kolonialherren abgeholzt und als Bauholz verwendet. Heute wachsen hauptsächlich Kakteen, Sträucher und die, meist windschiefen, Divi-Divi-Bäume auf Bonaire.

Vogelliebhaber kommen auf dieser Karibikinsel auf ihre Kosten. Über 200 Vogelarten gibt es, darunter einige seltene Papageienarten. Und natürlich die stolzen rosa Flamingos. Auf den Überresten der Salinen und dem Salzsee Gotomeer im Süden hat man ihnen ein eigenes Schutzgebiet eingerichtet. Man darf das Brutgebiet zwar nicht betreten, aber dennoch kann man diese wunderschönen Vögel von der Straße aus, die dort vorbeiführt, perfekt beobachten.

 

Was tun auf Bonaire?

Tauchen und Schnorcheln ist wohl die beliebteste Beschäftigung der Touristen auf Bonaire. Aber es gibt noch mehr.
Windsurfer und Kitesurfer haben vor der Küste perfekte Bedingungen. Und auch für Anfänger gibt es Stellen, die mit knietiefem Wasser und auflandigem Wind, hervorragend für erste Surfversuche geeignet sind. Wer mal ohne Wasser segeln möchte, dem bietet Bonaire die angeblich längste Strandsegel-Strecke der Welt.

300 km Sandwege kreuz und quer über die Insel und teilweise selbst durch den Nationalpark sind für Touren mit dem Mountainbike ideal, man kann das Ganze natürlich auch wandernd erkunden.

Natürlich kommt auch das Nachtleben nicht zu kurz. Vor allem Kralendijk bietet viele Möglichkeit zum Ausgehen und auch eine Einkaufsstraße, die Kaya Grandi, ist vorhanden.

 Segeln auf Bonaire, fotograf: Katharina Kruppa

Foto: Katharina Kruppa, Reiseworld

 

Praktische Infos Bonaire

Einreise: Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen kein Visum für einen Urlaub auf Bonaire. Ein gültiger Reisepass reicht aus für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Reisezeit: Das Klima auf Bonaire ist das Jahr über ziemlich gleich, in unserem Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei 29 Grad und in unserem Winter bei 27 Grad. Eine Luftfeuchtigkeit von 76% macht es sehr angenehm.

Anreise: Direktflüge mit KLM von Amsterdam (Flugzeit ca. 10 Stunden) ab 648,- Euro; mit den entsprechenden Zubringer-Flügen ist ein Abflug von den meisten deutschen Flughäfen ohne Aufpreis möglich.

Mietwagen: Es gibt zahlreiche Verleihfirmen auf der Insel, auch für Motorräder, Scooter und Fahrräder. Ein internationaler Führerschein ist nicht notwendig, auch der Deutsche wird anerkannt. Auf Bonaire gilt Rechtsverkehr.

Übernachten: Auf Bonaire gibt es hauptsächlich Resort-Hotels, aber auch kleinere Boutique-Hotels oder Appartements. Das Preisniveau ist etwas höher als auf den anderen Inseln, ein gut bewertetes Appartement für 2 Personen gibt es ab ca. 80,- Euro pro Nacht. Eine Übersicht findet man z.B. auf booking.com.
Ferienhäuser kann man auf Bonaire auch mieten. Bei Belvilla gibt es einige, teilweise sogar mit eigenem Pool.
Wer lieber eine Pauschalreise bucht, findet ein paar Tipps weiter unten auf dieser Seite.

Sprache: Amtssprache auf Bonaire ist Niederländisch, aber es wird auch Englisch, Spanisch und Papiamento gesprochen.

Geld: offizielle Währung ist der US-Dollars, der auch an den Geldautomaten ausgegeben wird.

Handy und Internet: Sowohl Handyempfang, als auch Internet in den Hotels und vielen andern Lokalitäten ist Standard.

Trinkwasser: Das Leitungswasser kann bedenkenlos getrunken werden.

Medizinische Versorgung: Auf Bonaire befindet sich ein komplett ausgestattetes Krankenhaus.

 Strand bonaire, Foto: katharina kruppa

 Foto: Katharina Kruppa, Reiseworld

 

Pauschalangebote Bonaire

Captain Don's Habitat

Captain Don's Habitat auf BonaireEin 3-Sterne-Resort mit eigenem Korallenstrand und Hausriff vor der Tür, ideal für Schnorchler und Taucher. Eine 5* PADI-Tauchschule befindet sich direkt am Hotel, also perfekt wenn man einen Tauchkurs machen oder auch nur Equipment ausleihen möchte.
Eine Woche inkl. Flug, Transfer und Zug zum Flug gibt es ab 1260,- Euro, 2 Wochen ab 1895,- Euro. Die Reise wird angeboten von Meier's Weltreisen und ist zu buchen über FTI

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